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13 britische Reiseziele mit faszinierender Vergangenheit

Unternimm mit uns einen Ausflug in die Geschichte.

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1. Das Brontë Parsonage Museum: Yorkshire, England

Eines muss man Mr. Und Mrs. Brontë schon lassen: Wo wäre die britische Literatur heute ohne ihren bemerkenswert talentierten Nachwuchs?Das Brontë Parsonage Museum war zu Lebzeiten das Zuhause der Brontë-Familie und ist der Öffentlichkeit komplett zugänglich. Es erlaubt wundervolle Einblicke in Leben, Liebschaften und Inspirationen.
Courtesy of The Brontë Parsonage Museum

Eines muss man Mr. Und Mrs. Brontë schon lassen: Wo wäre die britische Literatur heute ohne ihren bemerkenswert talentierten Nachwuchs?

Das Brontë Parsonage Museum war zu Lebzeiten das Zuhause der Brontë-Familie und ist der Öffentlichkeit komplett zugänglich. Es erlaubt wundervolle Einblicke in Leben, Liebschaften und Inspirationen.

2. Senate House Library: London, England

Als Heimat der weltberühmten Bibliothek der University of London ist das Senate House insbesondere für seinen anderen Eigentümer bedeutsam, das Informationsministerium, das während des Zweiten Weltkriegs für Nachrichten- und Informationskontrolle zuständig war.Klingt bekannt? Es diente auch in George Orwells ""1984"" als Vorlage für das Wahrheitsministerium.Heutzutage finden dort auf der 4. Etage regelmäßig kostenlose Ausstellungen statt.
By An Siarach at English Wikipedia [Public domain], via Wikimedia Commons

Als Heimat der weltberühmten Bibliothek der University of London ist das Senate House insbesondere für seinen anderen Eigentümer bedeutsam, das Informationsministerium, das während des Zweiten Weltkriegs für Nachrichten- und Informationskontrolle zuständig war.

Klingt bekannt? Es diente auch in George Orwells ""1984"" als Vorlage für das Wahrheitsministerium.

Heutzutage finden dort auf der 4. Etage regelmäßig kostenlose Ausstellungen statt.

3. Bloomsbury Tavern: London, England

Dieses klassische Londoner Wirtshaus stammt von 1856 und beherbergt zahlreiche Geschichten. Der Legende nach nahmen dort verurteilte Kriminelle ihren letzten Drink, wenn sie sich auf dem Weg vom Newgate-Gefängnis zu ihrer Erhängung am Tyburn Tree befanden.Schau vorbei, vielleicht erzählt dir der Hausgeist des Pubs ein paar Details!
Jason Dodd Photography

Dieses klassische Londoner Wirtshaus stammt von 1856 und beherbergt zahlreiche Geschichten. Der Legende nach nahmen dort verurteilte Kriminelle ihren letzten Drink, wenn sie sich auf dem Weg vom Newgate-Gefängnis zu ihrer Erhängung am Tyburn Tree befanden.

Schau vorbei, vielleicht erzählt dir der Hausgeist des Pubs ein paar Details!

4. The Jamaica Inn: Cornwall, England

Diese altmodische Gaststätte reicht zurück bis 1750, als es bei Schmugglern beliebt war, die dort alles von Tabak und Tee bis Seide und Brandy unterbrachten, wenn sie an Land gingen.Weltberühmt wurde es jedoch durch Daphne du Mauriers Roman ""Jamaica Inn"" (der auch von Alfred Hitchcock verfilmt wurde).Sie schrieb das Buch, nachdem sie sich im Nebel von Bodmin Moor verirrt hatte und von deren Pferden zum Inn gebracht worden war. Dort unterhielt sie der örtliche Pfarrer mit jenen Erzählungen von Geistern und Schmuggeleien, die ihr später als Inspiration für ihre Werke dienen sollten.
Courtesy of The Jamaica Inn

Diese altmodische Gaststätte reicht zurück bis 1750, als es bei Schmugglern beliebt war, die dort alles von Tabak und Tee bis Seide und Brandy unterbrachten, wenn sie an Land gingen.

Weltberühmt wurde es jedoch durch Daphne du Mauriers Roman ""Jamaica Inn"" (der auch von Alfred Hitchcock verfilmt wurde).

Sie schrieb das Buch, nachdem sie sich im Nebel von Bodmin Moor verirrt hatte und von deren Pferden zum Inn gebracht worden war. Dort unterhielt sie der örtliche Pfarrer mit jenen Erzählungen von Geistern und Schmuggeleien, die ihr später als Inspiration für ihre Werke dienen sollten.

5. Die Getreidebörse: Leeds, England

1827 vom angesehenen Architekten Cuthbert Broderick als großer Getreidemarkt erbaut, hat die Börse sich erstaunlich gut erhalten und wurde seither nur minimal verändert.Das berühmte Gewölbedach – Spitzname ""The Balloon"" – wurde als Ellipse geformt, damit die größtmögliche Lichtmenge einfallen kann, ohne das Getreide zu berühren, weil es dadurch die Farbe ändern würde.Derweil dort heute kein Getreide gehandelt wird, vereint es jetzt unter seinem Dach Leeds' beste unabhängige Designer und Geschäfte und bewahrt damit die starke Verknüpfung mit dem lokalen Handel.
Simon Dewhurst

1827 vom angesehenen Architekten Cuthbert Broderick als großer Getreidemarkt erbaut, hat die Börse sich erstaunlich gut erhalten und wurde seither nur minimal verändert.

Das berühmte Gewölbedach – Spitzname ""The Balloon"" – wurde als Ellipse geformt, damit die größtmögliche Lichtmenge einfallen kann, ohne das Getreide zu berühren, weil es dadurch die Farbe ändern würde.

Derweil dort heute kein Getreide gehandelt wird, vereint es jetzt unter seinem Dach Leeds' beste unabhängige Designer und Geschäfte und bewahrt damit die starke Verknüpfung mit dem lokalen Handel.

6. Sarehole Mill: Birmingham, England

Sarehole ist ein kleines Dorf in den Midlands, das durch einen sehr wichtigen Einwohner berühmt geworden ist: J. R. R. Tolkien. Die grünen Felder und geschwungenen Hügel des Dorfes wurden zur Vorlage für das Auenland, der Heimat von Bilbo Baggins aus ""Der Hobbit"".Und natürlich erkennen Hobbit-Fans Sarehole Mill als ""Die große Mühle"", das Zuhause des grummeligen Timm Sandigmann.
Courtesy of Sarhole Mill

Sarehole ist ein kleines Dorf in den Midlands, das durch einen sehr wichtigen Einwohner berühmt geworden ist: J. R. R. Tolkien. Die grünen Felder und geschwungenen Hügel des Dorfes wurden zur Vorlage für das Auenland, der Heimat von Bilbo Baggins aus ""Der Hobbit"".

Und natürlich erkennen Hobbit-Fans Sarehole Mill als ""Die große Mühle"", das Zuhause des grummeligen Timm Sandigmann.

7. The Elephant House: Edinburgh, Schottland

Auch wenn es erst 1995 eröffnet wurde, hat das traditionelle Tee- und Kaffeehaus The Elephant House in 20 Jahren Existenz schon manche Geschichte geschrieben.Am bekanntesten ist es als der Ort, an dem J. K. Rowling die ersten ""Harry Potter""-Bücher schrieb, im Hinterzimmer mit Blick auf die Burg Edinburgh Castle.
Alf Malin (CC by SA 2.0) / Via Flickr: alfmelin

Auch wenn es erst 1995 eröffnet wurde, hat das traditionelle Tee- und Kaffeehaus The Elephant House in 20 Jahren Existenz schon manche Geschichte geschrieben.

Am bekanntesten ist es als der Ort, an dem J. K. Rowling die ersten ""Harry Potter""-Bücher schrieb, im Hinterzimmer mit Blick auf die Burg Edinburgh Castle.

8. Saltaire Village: Bradford, England

Saltaire ist ein viktorianisches Musterdorf. Aber kein Miniaturdorf, sondern ein sehr echtes, das ausschließlich als Unterkunft für die Arbeiter in Sir Titus Salts fünf Textilfabriken geschaffen wurde.Heute ein von der UNESCO anerkanntes Weltkulturerbe, dient es als bemerkenswerte Zeitkapsel aus einer anderen Epoche, als Unternehmen noch eigene Angestelltensiedlungen anfertigten. Noch einzigartiger wird es dadurch, dass es keineswegs ein bloßes Relikt ist. Bis heute leben dort Menschen!
Tim Green (CC by 2.0) / Via Flickr: atoach

Saltaire ist ein viktorianisches Musterdorf. Aber kein Miniaturdorf, sondern ein sehr echtes, das ausschließlich als Unterkunft für die Arbeiter in Sir Titus Salts fünf Textilfabriken geschaffen wurde.

Heute ein von der UNESCO anerkanntes Weltkulturerbe, dient es als bemerkenswerte Zeitkapsel aus einer anderen Epoche, als Unternehmen noch eigene Angestelltensiedlungen anfertigten. Noch einzigartiger wird es dadurch, dass es keineswegs ein bloßes Relikt ist. Bis heute leben dort Menschen!

9. Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch: Anglesey, Wales

Was für ein Zungenbrecher! Wobei der längste Ortsname in Europa auf Englisch nicht viel einfacher ist: Saint Mary's Church in the hollow of the white hazel near a rapid whirlpool and the Church of St. Tysilio of the red cave.Bis dahin einfach ""Llanfair Pwllgwyngyll"" genannt, erfand der Legende nach ein örtlicher Schuster den Namen im 19. Jahrhundert als Touristenattraktion für Durchreisende. Ganz schönes Werbemanöver!
Suzanne Gielis (CC by ND 2.0) / Via Flickr: gielissuzanne

Was für ein Zungenbrecher! Wobei der längste Ortsname in Europa auf Englisch nicht viel einfacher ist: Saint Mary's Church in the hollow of the white hazel near a rapid whirlpool and the Church of St. Tysilio of the red cave.

Bis dahin einfach ""Llanfair Pwllgwyngyll"" genannt, erfand der Legende nach ein örtlicher Schuster den Namen im 19. Jahrhundert als Touristenattraktion für Durchreisende. Ganz schönes Werbemanöver!

10. Hill Top Farm: Cumbria, England

Beatrix Potter erwarb Hill Top 1905 und verliebte sich sofort in die Landschaft. Bei einem Besuch wird klar, wie überaus einflussreich es für ihre Geschichten von Peter Hase und all seinen Freunden war.Über 70 Jahre nach ihrem Tod ist Hill Top beinahe unverändert. In jedem Zimmer finden sich kleine Erinnerungsstücke aus ihren heißgeliebten Kinderbüchern, die einen wunderbaren Einblick in ihre Welt geben.
Stephen Allport (CC by SA 2.0) / Via Flickr: stephenallport

Beatrix Potter erwarb Hill Top 1905 und verliebte sich sofort in die Landschaft. Bei einem Besuch wird klar, wie überaus einflussreich es für ihre Geschichten von Peter Hase und all seinen Freunden war.

Über 70 Jahre nach ihrem Tod ist Hill Top beinahe unverändert. In jedem Zimmer finden sich kleine Erinnerungsstücke aus ihren heißgeliebten Kinderbüchern, die einen wunderbaren Einblick in ihre Welt geben.

11. The Plough & Harrow: Monknash, Wales

Dieser niedliche Pub im Bezirk Vale of Glamorgan existiert seit 1383, hat allerdings eine eher finstere Geschichte.Die Legende berichtet von den berüchtigten ""Wreckers of the Wick"", die Laternen an Schafen auf Klippen anbrachten, um Schiffskapitäne zu verwirren und sie auf die tödlichen Felsen in der Bucht zu lenken. Nachdem die Beute gemacht war, lagerte man die Leichen auf dem Gehöft, bis der benachbarte Zimmermann Särge anfertigen konnte.(Oh, und natürlich spukt es dort auch.)
Steve_C / Getty Images / Via gettyimages.co.uk

Dieser niedliche Pub im Bezirk Vale of Glamorgan existiert seit 1383, hat allerdings eine eher finstere Geschichte.

Die Legende berichtet von den berüchtigten ""Wreckers of the Wick"", die Laternen an Schafen auf Klippen anbrachten, um Schiffskapitäne zu verwirren und sie auf die tödlichen Felsen in der Bucht zu lenken. Nachdem die Beute gemacht war, lagerte man die Leichen auf dem Gehöft, bis der benachbarte Zimmermann Särge anfertigen konnte.

(Oh, und natürlich spukt es dort auch.)

12. Pendle Hill: Lancashire, England

Wo wir gerade bei heimgesuchten Orten sind, wie wäre es mit dem verfluchten Pendle Hill, dem Zuhause der berüchtigten Hexenprozesse von Lancashire?Im 17. Jahrhundert brachte eine örtliche Bauernfamilie, die vermeintlich im Bund mit dem Teufel stand, das Grauen in die Gegend. Das Vieh starb, die Milch wurde sauer und ließ sich nicht zu Butter verarbeiten. Ein junger, übereifriger Amtsrichter machte es sich zur Aufgabe, 12 Frauen für Hexerei vor Gericht zu stellen, und die 10, die für schuldig befunden wurden, suchen die Hügel bis heute heim.
Dave Leeming (CC by 2.0) / Via Flickr: calydel

Wo wir gerade bei heimgesuchten Orten sind, wie wäre es mit dem verfluchten Pendle Hill, dem Zuhause der berüchtigten Hexenprozesse von Lancashire?

Im 17. Jahrhundert brachte eine örtliche Bauernfamilie, die vermeintlich im Bund mit dem Teufel stand, das Grauen in die Gegend. Das Vieh starb, die Milch wurde sauer und ließ sich nicht zu Butter verarbeiten. Ein junger, übereifriger Amtsrichter machte es sich zur Aufgabe, 12 Frauen für Hexerei vor Gericht zu stellen, und die 10, die für schuldig befunden wurden, suchen die Hügel bis heute heim.

13. Die John-Snow-Wasserpumpe: London, England

Mitte des 19. Jahrhunderts brachen in London mehrere Cholera-Epidemien aus. Viele gingen von einer Luftübertragung aus, doch der Epidemiologe John Snow glaubte an eine Übertragung auf dem Wasserweg.Als die jüngste Epidemie in Soho mehr als 550 Menschen in nur zwei Wochen tötete, verfolgte Snow den Ausbruch bis zu einer bestimmten Wasserpumpe zurück. Er entfernte einfach den Hebel, bewies so seine Theorie und beendete den Ausbruch.Die Pumpe gibt es noch heute, sie steht gegenüber des ihm gewidmeten Pubs.
Betsy Weber (CC by 2.0) / Via Flickr: betsyweber

Mitte des 19. Jahrhunderts brachen in London mehrere Cholera-Epidemien aus. Viele gingen von einer Luftübertragung aus, doch der Epidemiologe John Snow glaubte an eine Übertragung auf dem Wasserweg.

Als die jüngste Epidemie in Soho mehr als 550 Menschen in nur zwei Wochen tötete, verfolgte Snow den Ausbruch bis zu einer bestimmten Wasserpumpe zurück. Er entfernte einfach den Hebel, bewies so seine Theorie und beendete den Ausbruch.

Die Pumpe gibt es noch heute, sie steht gegenüber des ihm gewidmeten Pubs.

In Großbritannien ist die nächste spannende Story nie weit weg.

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