back to top

12 Orte Weltweit, An Denen Nur Die Härtesten Überleben

An einigen der unwirtlichsten Orte der Welt kann das Leben, gelinde gesagt, ziemlich hart sein. Ein Auto weiß genau, was es bedeutet, besonders tough zu sein: der Opel ADAM ROCKS.

Posted on

1. Die Wüste Lut im Iran

Ninara (CC BY http://2.0) / Via Flickr: ninara

Wir sagen nicht, dass die Wüste Lut im Iran ein lebensfeindlicher Ort ist – obwohl das wahr wäre. Aber es ist dort so heiß, dass nicht einmal jemand vor Ort ist, um regelmäßig die Temperatur abzulesen. Stattdessen überlässt man es der NASA, die Temperatur vom Weltraum aus zu messen. So wurde die Dascht-e Lut im Rahmen einer siebenjährigen Studie FÜNFMAL zum heißesten Ort der Welt „gekürt". Und zwar mit der Rekordtemperatur von 70,7 °C, der höchsten Temperatur, die jemals auf der Erde gemessen wurde. Schwitz!

2. Dallol, Äthiopien

Achilli Family | Journey (CC BY http://2.0) / Via Flickr: achillifamily

Hier gibt's nichts zu lachen! Dallol ist eine einsame Geisterstadt mit riesigen Salzvorkommen, die den Großteil des Wassers dort ungenießbar machen. In den 1960er Jahren wurden hier die weltweit höchsten Durchschnittstemperaturen gemessen. Der Anblick ist allerdings einfach sensationell. Durch das extrem salzreiche Wasser nehmen die Seen ganz verrückte Farben an. Schade nur, dass man für diesen Anblick erst nach Äthiopien fliegen und dort eine lange, beschwerliche Fahrt in die Wüste auf sich nehmen muss, bevor man sich für den Rest der qualvollen Reise auf den Rücken eines Kamels schwingt.

3. Oimjakon, Russland

Maarten Takens (CC BY-SA http://2.0) / Via Flickr: takens

Die Stadt Oimjakon im Norden Russlands gilt als kältester aller bewohnten Orte der Erde. Nur in der Antarktis wurde eine noch niedrigere Temperatur gemessen (-89,2 °C in der Wostok-Station 1983), aber die Antarktis ist im Grunde ja sowieso nur ein schwimmender Eisblock. Die Temperatur in Oimjakon liegt regelmäßig unter -50 °C. Das heißt, dass man sich ungeschützt bei Windgeschwindigkeiten von nur 16 km/h bereits nach etwa 6 Minuten Erfrierungen holt. Das klingt, um ehrlich zu sein, ziemlich hart.

4. Death-Valley-Nationalpark, Kalifornien

Getty Images/iStockphoto Perseomed / Via thinkstockphotos.co.uk

Man braucht kein Superhirn zu sein, um zu erraten, warum dieser Ort als Tal des Todes bezeichnet wird. Es handelt sich um den tiefsten und heißesten Ort in Nordamerika. Der 14.000 km2 große Nationalpark ist voller Dinge, die einem das Leben unsagbar schwer machen. Dazu zählen unter anderem: Klapperschlangen, Skorpione, Pumas, einstürzende Grubenschächte, Geister (wahrscheinlich) und die extreme Hitze. Oh, und trotz der grauenhaft schlechten Trinkwasserversorgung stellen Sturzfluten ein ernstzunehmendes Problem dar. Aber davon mal abgesehen, ist es ein ganz netter Ort.

5. San Pedro Sula, Honduras

Roberto Venegas (CC BY http://2.0) / Via Flickr: 67052431@N08

Mit offiziell 20 Morden pro Tag ist San Pedro Sula das gefährlichste Pflaster der Welt, von den Kriegsgebieten einmal abgesehen. Gangs bekämpfen sich gegenseitig und laut einem aktuellen Bericht kommen 85,5 Morde auf 100.000 Menschen. Diese Quote ist mehr als hundertmal höher als in Deutschland mit 0,8 Morden pro 100.000 Einwohner. Zur Sicherheit sollte man sich von diesem Ort also lieber fernhalten.

6. Der Amazonas-Regenwald

Getty Images/iStockphoto estivillml / Via thinkstockphotos.co.uk

Der mindestens 55 Millionen Jahre alte Amazonas-Regenwald bietet viele verschiedene Möglichkeiten, zu Tode zu kommen. So viele, dass wir noch nicht einmal alle davon kennen. Im Amazonas-Regenwald gibt es schätzungsweise 390 Milliarden Bäume, die unzählig vielen giftigen Tieren, Reptilien und Insekten Unterschlupf gewähren, darunter auch einige (Millionen), die schreckliche, lähmende Krankheiten übertragen, die dich in nur wenigen Stunden in große Schwierigkeiten bringen können. Klingt doch lustig, oder? Dazu noch die extreme Feuchtigkeit und der größte Fluss der Welt (in dem weiß Gott was alles herumschwimmt) und man wähnt sich am perfekten Ort für alptraumhafte Flitterwochen!

7. Der Minqin-Kreis in China

Getty Images / Via gettyimages.co.uk

Das Vordringen der Wüsten Tengger und Badain Jaran in China droht bald auch den Minqin-Kreis vollständig auszulöschen, ein ehemals blühendes Landwirtschaftsgebiet. Nachdem das Wetter in der Region schon seit Jahrzehnten schlicht unberechenbar ist, eine schwere Dürre lebenswichtige Ressourcen eingehen lassen hat und die starken Winde den Sand mit wahnsinniger Geschwindigkeit durch die Gegend wirbeln, ist das Leben in der Region heute ziemlich trostlos.

8. Vulkan Merapi, Indonesien

Getty Images/Flickr RF Tom Pfeiffer / VolcanoDiscovery / Via gettyimages.co.uk

Obwohl es nicht gerade empfehlenswert ist, neben einem Vulkan zu leben, haben viele Menschen in Indonesien kaum eine andere Wahl. Tausende wohnen in direkter Nähe zum Merapi, einem 2.900 Meter hohen Schichtvulkan, den die Einheimischen als "Feuerberg" bezeichnen. An mindestens 300 Tagen pro Jahr steigt aus dem Krater dichter Rauch auf und nicht weit vom Krater entfernt brodelt eine ganze Menge heißer Höllenlava ziemlich dicht unter der Oberfläche. Lust auf einen Besuch? Nein danke!

9. Große Victoria-Wüste, Australien

UIG via Getty Images Auscape / Via gettyimages.co.uk

Obwohl Australien einige der coolsten Städte der Welt beherbergt, zählt der Outback - eine riesige, trockene Landschaft mit ständigen Staubwolken, einer lebensgefährlichen Tierwelt und außergewöhnlicher Hitze (und dadurch extrem bedrohlichen Waldbränden) zu den unwirtlichsten Gegenden der Welt. Aborigines-Stämmen wie den Pitjantjatjara macht das nichts aus. Aber würdest du dort leben wollen? Das wäre schon sehr extrem!

10. Ittoqqortoormiit, Grönland

Johan Siegers (CC BY http://2.0) / Via Flickr: 63736595@N08

Die grönländische Küstenstadt Ittoqqortoormiit mit ihrem unaussprechlichen Namen und einem öden, kalten Ambiente hat gerade einmal 452 Einwohner - und das aus gutem Grund. Das Leben in der grauen Hafenstadt, deren Haupteinkommensquellen die Jagd und der Fischfang sind, ist hart. Am besten schlagen sich hier die mit den größten Fäusten und dicksten Bärten durch.

11. Mount Everest, Nepal/China

Göran Höglund (CC BY http://2.0) / Via Flickr: kartlasarn

Der Mount Everest ist der höchste Berg der Welt. Aber das wusstest du sicher schon. Die Tibeter haben dem Berg den noch viel cooleren Namen Chomolungma verliehen. Bereits mehr als 200 Menschen, die den Riesen bezwingen wollten, mussten am Everest ihr Leben lassen. Und es gibt sicher viele weitere Todesfälle, die nie bekannt wurden. Hier herrschen extreme klimatische Bedingungen vor (eisige Temperaturen und heulende Winde) und ständig gehen tödliche Lawinen ab. Außerdem gibt das schmelzende Eis immer wieder neue, tiefe Gletscherspalten frei, die die Expeditionen selbst für die erfahrenen Sherpas immer tückischer machen. Ferner gibt es da noch dieses kleine Problem mit dem Luftdruck auf dem Gipfel, der so hoch ist, dass der Sauerstoffgehalt in der Luft nur noch ein Drittel des normalen Anteils beträgt.

12. Cueva de los Cristales, Mexiko

Alexander Van Driessche / Via en.wikipedia.org

Stell dir vor, du unternimmst eine Bohrung in der Naica-Verwerfung in Chihuahua in Mexiko und triffst überraschenderweise auf eine Höhle voller spektakulärer 12 Meter langer Kristalle. Das sieht sprichwörtlich überirdisch aus. Sicher musst du dich kurz setzen und den Anblick in dich aufsaugen, oder? FALSCH! Die Kristalle sind rasiermesserscharf und die Temperaturen liegen bei um die 50 °C. Wenn du nicht extrem vorsichtig bist oder sehr gut Schutzkleidung trägst, wirst du entweder aufgespießt oder ziehst dir mächtige Verbrennungen zu. Diesen Urlaub solltest du lieber absagen.

Manchmal ist der harte Kern jedoch erst auf den zweiten Blick zu sehen. Teste den Opel ADAM ROCKS.

View this video on YouTube