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Hämorrhoiden

Hämorrhoiden betreffen etwa 70 % der deutschen Bürger. Und sie verteilen sich zu gleichen Teilen auf Frauen und Männer. Schwangere Frauen sind aber durch die natürliche und unumgängliche Erschlaffung des Gewebes in diesem Lebensabschnitt jedenfalls anfälliger für das Hämorrhoidenleiden.

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Hämorrhoiden

Was sind eigentlich Hämorrhoiden?

Hämorrhoiden sind einfach Venen im Anus, die geschwollen sind (voll durch Blut gefüllt). Diese Verfassung ist dem von Krampfadern entsprechend, bei denen die Venen größer und klumpig werden. Die Hämorrhoidialschwellkörper sind jedoch um den After lokalisiert, was dieses Anliegen ein klein wenig verfänglich macht. Die Schwellung der Venen kann den Abschnitt des Darms unmittelbar über dem Schließmuskel beeinflussen, wo er weniger ausreichend unterstützt und gesichert ist. Das führt zu einer Schwellung der Hämorrhoiden.

Hämorrhoiden - Die Ursachen und Risikofaktoren

Viele Betroffene fragen sich: „Wie entstehen Hämorrhoiden?“ oder „Wieso habe ich Hämorrhoiden?“ Dazu gibt es unterschiedliche Theorien, jene die Umstände der Entwicklung begünstigen. Im Allgemeinen handelt es sich schlicht um eine Ausweitung der arteriellen Gefäße des Hämorrhoidalpolsters. Man geht davon aus, dass vor allem zu starkes Pressen beim Stuhlgang zu dieser Gefäßerweiterung führen kann. Um einfach Hämorrhoiden selbst behandeln zu können ist es deshalb ein erster richtige Maßnahme das Drücken beim Stuhlgang abzustellen. Auf der Internetseite www.haemorrhoiden-selbst-behandeln.de gibt es zusätzliche Informationen zum genauen Vorgehen. Vorrangig Betroffene die oft an Verstopfung (Obstipation) leiden, tendieren dazu, diese Krankheit zu entwickeln. Größtenteils führen eine ballaststoffarme Ernährung, ein Bewegungsmangel oder zu wenig Flüssigkeit zu einer Verstopfung beziehungsweise einem harten Kot. Andere Veranlassungen für die Schwellung von Hämorrhoiden sind jene, die den Blutabfluss aus dem Hämorrhoidalschwellkörper hemmen. Dazu zählen eine Schwangerschaft, Fettsucht (Adipositas) und sitzende Tätigkeiten. Auch Menschen, die mit einer Bindegewebsschwäche und Krampfadern zu kämpfen haben, haben ein erhöhtes Risiko, das krankhafte Hämorrhoiden entstehen.

Welche Symptome haben Hämorrhoiden?

Die Hämorrhoiden-Krankheitszeichene können unterschiedliche Charakteristiken haben. Viele Leute haben geschwollene Hämorrhoiden, ohne in diesem Zusammenhang Beschwerden anzugeben. Dann wird das Leiden ohne erkennbare Krankheitszeichen, also frei von Symptomen, bezeichnet. Die folgenden Hämorrhoiden-Krankheitszeichene können eintreten können.

Hämorrhoiden-Symptome: die ersten Hinweise

Wie werden Patienten zuerst auf mögliche Hämorrhoiden aufmerksam? Hellroter Blut im Stuhl ist oft der erste Indikator für ein Hämorrhoidalleiden. Dabei ist die Farbe des Blutes ausschlaggebend: Hämorrhoiden die bluten geben hellrotes Blut ab. Das deutet auf eine Blutung aus Aterien. Dunkelrotes Blut andererseits stammt gewöhnlich aus einem venösen Gefäß. An dieser Stelle muss an andere Leiden vom Darm gedacht werden. Hämorrhoiden fangen häufig nach der Darmentleerung an zu bluten, da sich von dem Pressen verstärkt Blut in den Schwellkörpern ansammelt. Das Blut kann oben auf den Stuhl liegen, am Toilettenpapier kleben oder in die Toilette tropfen. Normalerweise sind die Blutungen bei Hämorrhoiden nur geringfügig. Sie können wiederum vor allem bei weiter entwickelter Erkrankung jedoch überaus stark werden. Spätestens dann sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Weiter entwickelte Symptome von Hämorrhoiden

Hämorrhoiden verändern im Ablauf der Krankheit meist ihr Krankheitsbild: Hämorrhoiden verursachen einen starken Juckreiz im fortgeschritten Entwicklungsabschnitt. Zusätzlich zu dem Hämorrhoiden-Jucken kommt es auch zu einem Brennen am Darmausgang. Ein paar Patienten beklagen sich über ein Fremdkörpergefühl, Nässen, gereizte Haut in der Analgegend. Bis hin zu tastbare Knoten der Hämorrhoiden. Starke Schmerzen treten tatsächlich in der Regel erst bei einem weiterentwickelten Erkrankungsgrad auf. Die Ursache dafür ist in der Regel die gereizte Haut hervorgerufen von den Hämorrhoiden. Unterdessen ist Diarrhö jedoch kein typisches Symptom für Hämorrhoiden. Trotzdem kann es im Ablauf der Krankheit zu Diarrhöe-vergleichbaren Krankheitszeichen kommen. Das sind oftmals schleimige Auswürfe aus dem Enddarm. Da vergrößerte Hämorrhoiden ihre Hauptaufgabe nicht einhalten können – die Unterstützung des Schließmuskels – leiden einige wenige Patienten unter einer Stuhlinkontinenz.

Weitere Leiden und Hämorrhoiden-Beschwerden

Achtsamkeit ist bei Blut im Kot zwingend. Es müssen immer zuerst zusätzliche mögliche Erkrankungen ausgeschlossen werden. In keinster Weise kann nur eine Hämorrhoiden-Hämorrhagie (Blutung) hellrot sein. Es können auch Erkrankungen wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Krebserkrankungen die gängigen Hämorrhoiden-Krankheitszeichen nachbilden. Sollte Ihnen Blut im Stuhl auffallen, dann scheuen Sie sich nicht über eine solche Beschwerde vertrauensvoll mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen.

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