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16 Leute erzählen uns, was es wirklich heißt, alleinerziehend zu sein

„Ich würde etwas Tiefgründiges und Lobendes sagen, aber ich bin müde.“

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1. „Die Verantwortung ist überwältigend.“

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„Es heißt, jemanden mehr zu lieben als du dir vorstellen konntest, so sehr, dass es dich in Angst und Schrecken versetzt. Es heißt, buchstäblich bei allem, was du für dich selber möchtest, zwei Schritte zurückzutreten und nicht das geringste Problem damit zu haben. Es heißt, voller Staunen darüber zu sein, wie dieses kleine Menschlein wächst und sich entwickelt, und gleichzeitig wie versteinert zu sein, weil im Grunde alles, was du mit deinem Leben anfängst, auch seines formt. Die Verantwortung ist überwältigend, aber ich nehme sie voller Stolz an.“

– Lauren Parsons Jones, Facebook

2. „Wir sind ein Team, wir sind glücklich und wir machen die Dinge auf unsere Art.“

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„Ich wurde von meiner alleinerziehenden Mutter aufgezogen, nachdem meine Eltern sich früh haben scheiden lassen. Meine Geschwister und ich wuchsen alle glücklich, gut angepasst und weltoffen auf. Heute ziehe ich als alleinerziehende Mutter meine Tochter groß, weil ihr Vater in keinerlei Hinsicht daran beteiligt sein will. Es ist schwer und es ist stressig und wir haben nicht viel. Aber es ist auch alles, was wir beide kennen. Wir sind ein Team, wir sind glücklich und wir machen die Dinge auf unsere Art, und am Ende des Tages bin ich so stolz auf das starke kleine Mädchen, das ich ganz alleine großziehe.“

– Justine Brown, Facebook

3. „Es gibt Tage, an denen ich mir ernsthaft die Frage stelle, ob ich das Richtige tue.“

Instagram: @kmkluttz

„Alleinerziehend zu sein ist mit das Lohnendste und Schwerste auf der ganzen Welt. Es ist deshalb schwer, weil meine Tochter nur mich hat. Wenn sie krank ist, bin ich die einzige Person, die eine ganze Nacht bei ihr wacht, auch wenn ich am nächsten Morgen arbeiten muss. Und wenn sie so krank ist, dass sie nicht zur Schule gehen kann, bin ich die Person, die bei der Arbeit fehlen muss. Ich komme nicht mehr dazu, mit meinen Freunden auszugehen oder zu tun, was auch immer ich tun will - die Gute-Nacht-Geschichten lesen sich nicht selber vor.

Aber alleinerziehend zu sein, ist alles, was ich mir nur hätte wünschen können. Ich weiß nicht, was ich ohne meine Tochter tun würde. Wir sind über ein Band zusammengeschweißt, das so unzerreißbar ist. Sie ist meine beste Freundin. Es gibt Tage, an denen ich mir ernsthaft die Frage stelle, ob ich das Richtige tue. An manchen Tagen bin ich total überfordert, aber am Ende des Tages liebt mich dieses kleine Mädchen und zählt auf mich. Daher ist es vollkommen egal, wie oft sie ihre Cornflakes verschüttet oder etwas anmalt, das sie nicht anmalen soll, sie ist das alles wert.“

– Anonym

4. „Mir fehlt einfach nur jemand, der mir einen Teil der Arbeit abnimmt.“

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„Ich wurde vor acht Monaten alleinerziehende Mutter, als mein Mann starb. Ich habe keinerlei Familie in der Nähe, es gibt also wirklich nur meinen Sohn und mich. Die meiste Zeit ist es ok, aber manche Tage sind so schwer. Ich bin mich jeden Abend, wenn er ins Bett gegangen ist, buchstäblich gefangen in meinem Haus. Alles, was ich tun möchte, ist einmal alleine einkaufen oder in einem Restaurant essen zu gehen, aber dann muss ich einen Babysitter bezahlen. Ich weiß, dass er nicht ewig klein bleibt, aber mir fehlt einfach nur jemand, der mir einen Teil der Arbeit abnimmt. Es ist das Schwerste, was ich in meinem Leben auf mich genommen haben, und ich würde mich niemals freiwillig dazu entscheiden, alleinerziehend zu sein.“

– Chiara Turner, Facebook

5. „Es gibt nicht das eine einzige perfekte Familienszenario.“

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„Alleinerziehend zu sein ist ein großartiges Gefühl. Man lernt, stolz zu sein, wenn die Kinder erfolgreich sind, und wenn etwas bei ihnen schiefgeht, muss man da sein, um sie wieder aufzurichten. Man muss sich Zeit nehmen für schöne gemeinsame Stunden, das Lernen neuer Dinge und gemeinsame Abenteuer. Man muss ihnen beibringen, dass Familien unterschiedlich sind. Es gibt nicht das eine einzige perfekte Familienszenario. Es kann eine Mama geben, einen Papa, zwei Mamas, eine Mama und einen Papa oder zwei Papas. Und alle sind perfekt, weil sie deine Familie sind. Meinen Sohn zu haben ist das Großartigste, das mir je passiert ist, und ich bereue nicht einen einzigen schönen oder schlechten Augenblick meiner Zeit als Alleinerziehende.“

– Tris Mayes, Facebook

6. „Das größte Problem ist das Geld.“

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„Es ist selbstverständlich, dass ich meine Kinder liebe und sie wie eine Löwin beschütze. Und ich möchte für nichts auf der Welt auch nur einen Tag mit ihnen missen. Nichtsdestotrotz will ich hier realistisch sein: Das größte Problem ist das Geld. Als Alleinerziehende muss ich mehr und härter arbeiten, während ich gleichzeitig noch den Großteil der Kindererziehung und Haushaltspflichten übernehme.“

– Ann Marie, Facebook

7. „Mein Sohn und ich stehen uns extrem nahe.“

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„Alleinerziehend zu sein ist ohne jeden Zweifel das Schwerste, das ich je erlebt habe. Ich habe gelernt, wie man mit anderen umgeht, wie man selbstlos ist und wie man stärker wird. Man muss viele Opfer bringen und zuweilen ist es leicht, sich überfordert zu fühlen. Aber auch wenn man mit der harten Wirklichkeit konfrontiert ist, Freunde zu verlieren, ein extrem knappes Budget und keine Freizeit zu haben, ist es das doch das alles wert, und ich würde nichts daran ändern wollen. Mein Sohn und ich stehen uns extrem nahe, und ich weiß einfach nicht, ob wir dieselbe Beziehung hätten, wenn wir das nicht alles miteinander durchstehen würden.“

– Emma Lanely, Facebook

8. „Die Liebe ist übermächtig und jede schwierige Sekunde wert.“

Instagram: @naalchidraws

„Mein Kind anzusehen und zu wissen, dass ich alles bin, was er hat, ist unglaublich überwältigend. Ich habe niemanden, der hinter mir steht, ich bin seine ganze Welt. Ich habe so gut wie alles aufgegeben, das ich mir jemals für mein Leben gewünscht habe. Ich denke nicht mehr über meine eigenen Bedürfnisse nach, weil ich schlicht und einfach keine Zeit dazu habe. Es gibt auch Tage, an denen ich auf dem Boden sitze und hysterisch weine, weil ich mir so sehnlichst Hilfe wünsche. Dann sehe ich mein Kind an und erkenne, dass ich nichts an meinem Leben ändern würde. Die Liebe ist übermächtig und jede schwierige Sekunde wert.“

– Anonym

9. „Manchmal vermisse ich tatsächlich mein ‚altes‘ Leben.“

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„Ich habe mich freiwillig dazu entschieden, alleinerziehende Mutter zu sein, und habe meine Tochter durch eine Fruchtbarkeitsbehandlung mit einem Samenspender bekommen. Ich wollte immer Mama sein und immer die Erfahrung einer Schwangerschaft machen. Es war das Schwerste, Beängstigendste, Anstrengendste und Beste, das ich je getan habe. Meine Tochter ist jetzt fast ein Jahr alt; ich habe Familie in der Nähe, die mir eine enorme Hilfe ist. Ich mache mir ständig Sorgen, bei etwas zu versagen. Ich fühle mich schuldig, wenn ich nicht genug Zeit mit ihr verbringe oder nicht genug tue, um meinen Haushalt in Ordnung zu halten. Ich vernachlässige mich selber ganz schön. Es ist schwerer, als ich mir je vorgestellt habe. Ich bereue meine Entscheidung nicht - ich liebe sie mehr als mein Leben und bin so glücklich, dass ich sie bekommen habe - aber manchmal vermisse ich in der Tat mein ‚altes‘ Leben. Die Freiheit, auszuschlafen oder hinzugehen, wo immer ich will, ohne zu planen oder vorauszudenken. Ich liebe meine Tochter mit jeder Faser meines Herzens und sehe es als Segen an, diese Erfahrung zu machen, aber es ist sehr schwer.“

– Anonym

10. „Wenn ich das schaffe, dann schaffe ich absolut alles.“

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„Ich bin Mutter eines 4-jährigen Mädchens. Ich wurde alleinerziehend, als ich mit 19 ihren Vater verlassen habe. Ich gehe ganztags zur Schule und arbeite bis zu meinem Abschluss als Bedienung. Alleinerziehende Mama zu sein ist definitiv eines der schwierigsten Dinge, die ich je gemacht habe. Es erinnert mich aber auch daran: Wenn ich das schaffe, kann ich absolut alles schaffen. Manchmal verbringe ich 60 Stunden in der Woche von ihr getrennt zwischen Arbeit und Schule, aber ich würde sie für nichts auf der Welt hergeben. Meine Tochter gibt mir die Gewissheit, dass ich die beste Mami aller Zeiten bin, und sie schätzt es, wie hart ich arbeite.“

– Anonym

11. „Sie macht Sachen, die mich an ihren Papa erinnern.“

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„Ich wurde alleinerziehende Mutter, als mein Kind 6 Monate alt war - ihr Vater ist gestorben. Noch Wochen nach der Beerdigung starrte ich sie nur an, wenn sie weinte, bevor mir wieder einfiel, dass kein anderer kommen wird, der sich um sie kümmert. Einen geschlagenen Monat lang hegte ich einen gewissen Groll gegen sie und war wütend, weil ich mir dieses Leben nicht ausgesucht hatte. Ich denke, da hat vor allem die Trauer aus mir gesprochen. Aber ich zog bei meinen Eltern aus und in unser neues Zuhause. Es war schwer - ich bin der einzige Mensch, der mitten in der Nacht mit ihr kuschelt, wenn das Zahnen schlimm wird. Aber dann fing sie an, Sachen zu machen, die mich an ihren Papa erinnern. Ich weiß, dass die schwierigen Dinge niemals aufhören werden, schwierig zu sein - ich bekomme zu wenig Schlaf, ich kann vollgekotzt werden oder Tränenflecken auf meiner Bluse haben - aber dieses Kind ist das alles wert. Ich schaudere bei der Vorstellung, ohne sie und die Stabilität und Routine, die sie in mein Leben bringt, leben zu müssen.“

– Anonym

12. „Ich habe ihre ersten Schritte miterlebt, ihre ersten Worte miterlebt, alle ihre ersten Male miterlebt.“

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„Es ist schwer, aber bereichernd. Ich ziehe meine Tochter seit ihrer Geburt alleine groß. Ich denke, die Situation, alleinerziehend zu sein, hat mich selbstsüchtiger gemacht, was sie angeht. Ich habe ihre ersten Schritte miterlebt, ihre ersten Worte miterlebt, alle ihre ersten Male miterlebt. Ich habe erst kürzlich eine sehr harte Zeit durchgemacht, und sie war mir dabei eine enorme Hilfe. Vor ein paar Tagen habe ich versucht, meine Tränen zu verbergen, und sie hat mich gefragt, ob ich sie heiraten will. Sie ist das Einzige, was mich davon abhält, in eine Depression abzugleiten. Teilweise, weil ich mir das buchstäblich nicht erlauben kann - wer kümmert sich dann um sie? - und teilweise, weil ich ihr zeigen muss, dass ich stark bin.“

– Anonym

13. „Das Ziel ist, ihr Lächeln zu bewahren und ihnen das bestmögliche Leben zu bieten.“

Instagram: @littlest_birdie

„Ich bin 22 Jahre alt und alleinerziehende Mutter von Zwillingen. Ich erlebte einen sehr emotionale Trennung von ihrem Vater und war gezwungen, zu meiner Mutter zurückzuziehen. Ich habe das Gefühl, viel von meiner Unabhängigkeit eingebüßt zu haben, und ich weine mich an vielen Abenden in den Schlaf, aber wenn sie auf mich zurennen und mich umarmen, weiß ich, dass es das alles wert ist. Das Ziel ist, ihr Lächeln zu bewahren und ihnen das bestmögliche Leben zu bieten, das ich ihnen bieten kann.“

– Anonym

14. „Ich bin gestresst, ich bin erschöpft, ich bin überarbeitet.“

Instagram: @masalastudio

„Alleinerziehende Elternschaft ist ein riesiges Experiment im Gleichgewichthalten. Ich bin gestresst, ich bin erschöpft, ich bin überarbeitet, ich habe das verzweifelte Bedürfnis nach Zeit für mich allein, ich brauche das Gespräch mit einem Erwachsenen und wahrscheinlich auch ein Getränk für Erwachsene, aber ich bin nicht mehr meine Top-Priorität. Ich bin ehrlich gesagt noch nicht einmal sicher, ob ich es unter meine eigenen 10 Top-Prioritäten schaffe. Ich mache einfach mein Bestes und hoffe, dass meine Kinder wissen, wie sehr ich sie aus ganzem Herzen liebe.“

– Anonym

15. „Ich würde es für nichts auf der Welt eintauschen.“

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„Ich komme aus einer langen Reihe starker Frauen in meiner Familie und wusste daher, dass ich in der Lage sein werde, mit der Situation als Alleinerziehende klarzukommen. Ich muss meine Kinder doppelt so sehr lieben, sie öfter küssen und sie so großziehen, wie ich es für richtig halte. Es ist nicht leicht, aber es ist toll, Freunde und Familie an meiner Seite zu wissen. Mitzuerleben, wie mein süßer kleiner Junge zu einem attraktiven, klugen und fürsorglichen jungen Mann heranwächst, ist mit der größte Segen in meinem Leben. Ich würde es für nichts auf der Welt eintauschen.“

– Dez Riel, Facebook

16. „Ich würde etwas Tiefgründiges und Lobendes sagen, aber ich bin müde.“

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„Ich würde etwas Tiefgründiges und Lobendes dazu sagen, wie sehr es mir gefällt, alleinerziehende Mutter meiner wunderschönen Tochter zu sein und wie sie mein Ein und Alles ist, meine Definition von Segen, mein Grund, jeden Morgen aufzuwachen, meine Inspiration. Ich würde erzählen, dass es ihr, obwohl ich ihr einziger Elternteil bin, nie an Liebe mangeln wird und dass sie mein Leben in ein millionenfach besseres verwandelt hat, aber ich bin jetzt wirklich müde und bringe keinen Gedankengang zustande.“

– Safiya Elba, Facebook

Einige Antworten wurden hinsichtlich Verständlichkeit bearbeitet. Die anoymen Antworten wurden per E-Mail eingesandt, wobei um Anonymität gebeten wurde.

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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