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19 Lügen, die dir wahrscheinlich irgendwann erzählt wurden

Warnung: Du könntest spüren, wie die Erde unter deinen Füßen bebt.

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1. Du kannst jemanden töten, indem du einen Penny vom Empire State Building wirfst.

Nickelodeon / Via giphy.com

DIE WAHRHEIT: Dank des Luftwiderstandes wird die Erdanziehung einen Penny nicht in eine tödliche Waffe verwandeln. Und er wird kein Loch in deinen Kopf bohren, es würde sich eher anfühlen, als hätte dich jemand angeschnipst. Jeder, der das versucht, ist trotzdem immer noch ein Idiot.

2. Die Toilettenspülung in Australien arbeitet gegen den Uhrzeigersinn.

FOX / Via youdbetterrunegg.com

DIE WAHRHEIT: Es steckt eine Menge komplizierter Wissenschaft dahinter, aber grundsätzlich ist der Coriolis-Effekt, der eigentlich tatsächlich die Rotationsrichtung auf der nördlichen und südlichen Halbkugel beeinflusst, zu klein, um eine Toilette merklich in wahnsinnig unterschiedliche Richtungen spülen zu lassen. Sorry.

3. Man kann die Chinesische Mauer aus dem Weltall sehen.

Warner Bros. Pictures / Via giphy.com

DIE WAHRHEIT: Dieser Mythos existiert seit langer Zeit und ein Cartoon von Ripley's Believe It Or Not aus dem Jahr 1932 sagt, dass sie sogar vom Mond aus sichtbar wäre. Aber Astronauten aus der Gegenwart sagen, dass es absolut falsch ist.

"Ich habe eine Menge Zeit damit verbracht, vom All aus die Erde zu beobachten, einschließlich zahlreicher Flüge über China und ich habe nie die Mauer gesehen", so der ehemalige NASA-Astronaut Jeffrey Hoffman, der auf fünf Weltraummissionen gewesen war, gegenüber dem Scientific American. "Das Problem ist, dass das menschliche Auge Kontrasten gegenüber am empfindlichsten ist. Die Farbe der Mauer unterscheidet sich auf keiner Seite so sehr vom Boden."

5. Heute leben mehr Menschen, als jemals gelebt haben.

NBC / Via pinterest.com

DIE WAHRHEIT: Das ist eine übliche Lüge, die Menschen erzählen, um ihre Freunde und Familie in den Wahnsinn zu treiben. Forscher müssten eine geschulte Annahme darüber treffen, wie viele Menschen unter der Erde herumhängen, aber laut dem Population Reference Bureau sind aktuell sieben Milliarden Menschen am Leben und es haben bisher insgesamt etwa 107 Milliarden Menschen gelebt. In anderen Worten haben wir noch einen langen Weg vor uns, bevor — oder falls — diese falsche Tatsache wahr wird.

6. Mehr als 50 Prozent der NASA-Mitarbeiter sind Legastheniker, weil sie für ihre exzellenten Fähigkeiten zur Lösung von Problemen und für ihr räumliches Bewusstsein begehrt sind.

8. Alle Ameisen auf der Welt wiegen zusammen mehr als alle Menschen.

Pixar / Via giphy.com

DIE WAHRHEIT: Der Harvard-Professor Edward O. Wilsen und der deutsche Biologe Bert Hölldobler stellten diese hochgradig verstörende Behauptung in ihrem Buch Journey To The Ants auf, aber du kannst aufhören, dich vor einer Machtübernahme der Insekten zu fürchten.

Wie dieser BBC-Artikel zeigt, ist ihre Behauptung unmöglich zu beweisen, weil wir keine Möglichkeit haben zu berechnen, wie viele Ameisen es auf der Welt gibt — außerdem werden die Menschen als Spezies die ganze Zeit schwerer.

10. Der Grund dafür, weshalb künstliches Bananenaroma nicht nach echten Bananen schmeckt, ist nicht, dass er auf einer ausgestorbenen Bananensorte basiert.

Illumination Entertainment / Via giphy.com

DIE WAHRHEIT: Angeblich wurde das künstliche Bananenaroma erfunden, als die Bananensorte Gros Michel am häufigsten vorkam. Nachdem ein Pilz alle Gros Michels ausgelöscht hatte, wurde die Cavendish-Banane kultiviert, die wir heute essen. Doch der Geschmack unterschied sich geringfügig, was der Grund für den seltsamen Geschmack des künstlichen Aromas sein soll.

Die Realität ist ein bisschen weniger aufregend. Ja, die Gros Michels sind tatsächlich ausgestorben, aber der seltsame Bananengeschmack von Süßwaren kommt von einer Verbindung namens Isoamylacetat. Isoamylacetat findet man eigentlich in Bananen, aber es ist etwas süßer und schmeckt künstlicher als man es von einer echten Banane erwartet.

11. Orangen sind nach der Farbe Orange benannt.

YouTube / Via giphy.com

DIE WAHRHEIT: Die Frucht hat ihren Namen seit dem 14. Jahrhundert. Er stammte vom französischen "orenge", das vom arabischen "nāranj" abgeleitet wurde, was wiederum dem persischen nārang entlehnt worden war. Der Ursprung liegt im Sanskrit: Nāranga ("Orangenbaum") bedeutet wohl so viel wie "duftend".

Die Farbe Orange wurde bis zum 16. Jahrhundert einfach "gelb-rot" genannt. Das war ungefähr die Zeit, in der Orangen in England weiter verbreitet wurden.

12. Wir benutzen nur 10 Prozent unseres Gehirns.

ABC / Via giphy.com

DIE WAHRHEIT: Keiner weiß, warum sich dieser "Fakt" gehalten hat, aber sogar Albert Einstein verewigte ihn irgendwann. So schön es auch ist, an all das ungenutzte Potenzial zu denken, benutzen die meisten Menschen beinahe 100% der Funktionen ihres Gehirns.

13. Bullen werden bei der Farbe Rot wütend und angriffslustig.

Warner Bros. / Via pinterest.com

DIE WAHRHEIT: MythBusters widerlegte dies ein für alle Mal, indem sie vor einem Bullen mit roten, weißen und blauen Flaggen winkten. Die unterschiedlichen Farben erhielten gleiche Reaktionen und es stellte sich heraus, dass die Bullen aufgrund der Bewegung des Stoffes und nicht aufgrund seiner Farbe wütend und angriffslustig werden.

14. Man verschluckt im Schlaf durchschnittlich acht Spinnen pro Jahr.

Toho / Via tenor.co

DIE WAHRHEIT: Wissenschaftler sagen, dass dies aus mehreren Gründen höchst unwahrscheinlich ist. Erst einmal werden Spinnen einfach nicht von Betten angezogen, weil sie keine Beute bieten. Wenn du außerdem mit offenem Mund schläfst, schnarchst du vermutlich und der Lärm würde alle unerschrockenen achtbeinigen Viecher verscheuchen. Puh!

15. Benjamin Franklin wollte, dass der Truthahn zum Symbol der USA wird.

PBS / Via giphy.com

DIE WAHRHEIT: Der alte Benny Frank fand tatsächlich, dass der Truthahn "ein viel ehrenwerterer Vogel" als der kahlköpfige Adler war und bezweifelte die Wahl des Adlers zutiefst, aber in Wahrheit enthielt sein Antrag für das Siegel überhaupt keine Vögel.

16. Glückskekse stammen aus China.

Warner Bros. / Via tumblr.com

DIE WAHRHEIT: Die glockenförmigen Kekse wurden eigentlich in Kyoto, Japan erfunden (Glocken stehen dort für Glück) und kamen im 19. Jahrhundert über einen japanischen Einwanderer in San Francisco in die USA. Heute ist die Wonton Food Inc., aus Brooklyn, New York, der weltweit größte Hersteller von Glückskeksen.

17. Ein Schuss Espresso hat mehr Koffein als eine Tasse Kaffee.

Paramount Pictures / Via giphy.com

DIE WAHRHEIT: Es ist schwierig, einen direkten Vergleich zu ziehen, aber grundsätzlich beinhaltet eine Tasse Filterkaffee mindestens zweimal mehr Koffein als ein Espresso-Shot. Aber wenn du dazu neigst, einen Espresso nach dem anderen zu kippen, um ordentlich heiß zu laufen, dann wirst du vermutlich schon viel mehr Koffein zu dir nehmen, als wenn du eine gute alte Tasse Kaffee trinken würdest.

18. "Ye" wird ausgesprochen, wie man es schreibt.

powderroom.kinja.com

DIE WAHRHEIT: Eigentlich wird es "the" ausgesprochen! Vor langer Zeit wurde "ye" als "þe" geschrieben, wobei þ der Buchstabe Thorn war, der einen "th"-Klang hatte. Weil die Menschen seit Anbeginn der Zeit eine schlechte Handschrift haben, war þ schließlich nicht mehr vom Buchstaben y zu unterscheiden. Und da hast du es.

19. Napoleon Bonaparte war kleiner als ein durchschnittlicher Mann.

Interscope / Via tumblr.com

DIE WAHRHEIT: Er war 1,68 Meter groß, was ihn nicht zu einem Riesen macht, aber die Geschichte hat ihn kleiner gemacht als er ist. Der Grund für dieses Missverständnis ist, dass damals mit den Maßeinheiten Fuß und Zoll gemessen wurde. Diese unterschieden sich in Frankreich und England. Der französische Fuß war 32,48 Zentimeter lang, der englische 30,48 Zentimeter. Darum etablierte sich das Gerücht, Napoleon wäre nur 1,58 Meter groß gewesen.

Außerdem war er dafür bekannt, sich während seiner Schlachten mit großen Soldaten zu umgeben, wodurch er viel kleiner wirkte als er wirklich war. Also ist der Ausdruck "Napoleon-Komplex" ein wenig irreführend.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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