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Wir haben Instagrams von NatGeo nachgestellt und sind grandios gescheitert

VERDAMMT. Diese Tiere wissen, wie man POSIERT.

Gepostet am

Die Instagrams vom National Geographic sind verdammt süß.

Instagram: @natgeo

Schau, wie der Fuchs Tachi in die Kamera schaut. Seine linke Pfote befindet sich ein Stück vor seiner rechten. Seine Ohren sind wachsam. Wie brachte dieser kalifornische Insel-Graufuchs diese perfekte Pose zustande? Und könnten wir sie eventuell nachstellen?

Der Instagram-Account von National Geographic besitzt aktuell 49.4 Millionen Follower. Es ist der einzige Instagram-Account in den Top 15, der nicht von einem Promi betrieben wird. Auf den Fotos sind nicht die Kardashians oder The Rock, dafür aber Tiere.

Wir haben ausprobiert, ob wir auch so gut rüberkommen wie diese Tiere.

Schwarzer Haubenlangur & Joanna

Wie wir’s gemacht haben:

Dieses Foto war nicht allzu schwer nachzustellen. Der Affe wählte ein ausdrucksvolles, überraschtes Gesicht für diese Aufnahme und posierte mit einem ausgestreckten Arm. Für mich bedeutet dieses Motiv: Obwohl wir zu Selbstzufriedenheit tendieren, lauert dennoch hinter jeder Ecke ein Abenteuer, für das wir bereit sein sollten.

Ich setzte mir eine Löwenmähne auf, die eigentlich für Hunde gedacht ist, und riss meinen Mund echt weit auf. Es klappte. Werde ich diese Pose für zukünftige Instagrams von mir übernehmen? Ja, ja und 1000-mal ja.

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Riesenpanda-Junges & Sarah

Wie wir’s gemacht haben:

Dieser Pandabär war gerade einmal 100 Tage alt und seine Begeisterung für das Leben wurde noch nicht von der Realität unserer grausamen, grausamen Welt versaut. Das ist eine ganze Menge für ein Foto. Aber verdammt noch mal, ich hab‘s gemacht. Für das Bild hatte ich so getan, als versuchte ich, einen Laternenpfahl zu umarmen. Ich kullerte drei Minuten lang auf meinem Rücken herum, bevor ich die Erlaubnis gab, irgendwelche Fotos zu schießen. Ob ich diese Pose selbst benutzen werde? Ja, ich werde es.

Hasari, der Gepard, & Chelsea

Wie wir’s gemacht haben:

Ich habe Sommersprossen, also wusste ich, dass es eine Selbstverständlichkeit sein würde, dieses Gepardenfoto nachzustellen. Ich glaube, was dieses Foto so unwiderstehlich macht, ist Hasaris Fähigkeit, gleichzeitig verwirrt als auch fertig auszusehen. Es dauerte sehr, sehr lange, das Foto nachzustellen. Hasari besitzt an ihren Augen sowie ihrer Schnauze Outliner. Das ist wirklich großartig, wenn man zeigen möchte, wie süß die eigene Nase ist. Das Einzige, was ich vermisse? Schnurrhaare. Aber das ist nur ein weiterer Grund, warum Geparden auf Instagram besser sind als Menschen.

Hasaris Foto erhielt 439.000 Likes, während meines läppische 2.870 bekam. Aber hey! Das sind 2.870 mehr, als wenn ich niemals ein Foto meines Gepardenselbsts gepostet hätte, stimmt's? Ehrlich gesagt sind das bei weitem mehr als meine 50–70, die ich auf mein normales Gesicht erhalte. Vielleicht ist Posen wie ein Gepard einfach das, was ich auf Instagram brauche?

Junge Sattelrobbe & Kevin

Wie wir’s gemacht haben:

Dieses Foto erhielt über 624.000 Likes. Da baut eine Menge Druck auf. Man mag auf diese junge Sattelrobbe schauen und denken, dass sie müde ist und sich entspannt. Das stimmt nicht. Sie hatte zu viel Fisch gegessen und deswegen Bauchschmerzen. Ich wollte das mit meinem Foto klarstellen. Ich sehe aus, als ob ich bequem liege, aber tatsächlich presse ich meine Schulterblätter am Rücken zusammen. Die Lichtverhältnisse bei der Robbe sind wirklich sehr komplex. Ich liebe dieses Foto. Aber ganz ehrlich: Posieren für Fotos liegt mir nicht so wie diesem Robbenbaby. Fetter Respekt.

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Virginia-Uhu & Sarah

Wie wir’s gemacht haben:

Es ist Frühling, also mussten wir falschen Schnee für dieses Bild besorgen. Der falsche Schnee war kalt und ungenießbar. Deshalb war ich sofort schlecht gelaunt. Offensichtlich war dies perfekt. Denn diese Eulen ist vom Schnee angepisst. Ich bin ebenfalls eine unglückliche Person, also war der Blick sehr einfach nachzumachen.

Die meisten Bilder bestehen aus lachenden Menschen, aber die Eule macht da nicht mit. Mir beweist das dass Du jede Stimmungslage in einem Foto haben und es trotzdem teilen kannst. Du musst nicht dauernd so tun, als ob du die ganze Zeit über Spaß hättest. Außerdem glaubt Dir sowieso niemand.

Wildentenküken & Kiebus

Wie wir’s gemacht haben:

Dieses Wildentenküken quietscht, da es gerade umfällt. Es ist also weniger eine Pose und mehr ein Schnappschuss. Bevor ich so tat, als ob ich selbst langsam nach vorne kippe, zog ich Flossen an und setzte mir einen schnabelförmigen Hundemaulkorb auf. Jedenfalls war es mit meinen Armen hinterm Rücken sehr schwer zu balancieren. Sicher, dieses kleine Entchen sieht süß aus, aber in Wahrheit ist das eine sehr schwierige Pose. Vor allem, wenn man es gewöhnt ist, auf Füßen zu stehen und Arme zu haben.

Warziger Lemurenfrosch & Brian

Wie wir’s gemacht haben:

Dieser warzige Lemurenfrosch besitzt eine mega-lässige Ausstrahlung. Nachdem ich mich eingeölt hatte und in diesen grünen Ganzkörperanzug geschlüpft bin, dachte ich, dass diese Pose total einfach werden würde. Sie wie ein Liegestütz und dabei das Bein rückwärts drehen. Es stellte sich aber heraus, dass mein Kniegelenk diese Drehung gar nicht zuließ. Also mussten wir zwei Bilder kombinieren, um eine ungefähr ähnliche Froschpose zu erhalten. Diese Pose nimmt extrem viel Zeit in Anspruch sowie Hunderte und Tausende von Jahren biologischer Evolution.

Eisbär & Andrew

Wie wir’s gemacht haben:

Man kann es nicht sehen, aber hinter der Bank aus falschem Schnee stand ein Eimer Wasser, in den ich ständig meinen Kopf tauchen musste, um diese Bären-Pose nachzustellen. Der Bär scheint es zu lieben, im eiskalten Wasser zu schwimmen. Ich dagegen mag das überhaupt nicht. Aber meine innere Diva tat einfach so, als ob ich mein Haar ausschütteln würde. Ich brauchte ungefähr 100 Aufnahmen, um die richtige Pose zu finden. Schon allein das ist Grund dafür, warum diese Tiere einen Instagram-Account besitzen, der beliebter als meiner ist.

Rocky Mountain Dickhornschaf & Victoria

Wie wir’s gemacht haben:

Wenn ein junges Dickhornschaf sein Hinterteil der Öffentlichkeit zur Schau stellt, wirft keiner auch nur einen Blick darauf. Wenn das eine erwachsene Frau macht, ist es plötzlich „schräg“. Die Pose an sich war nicht schwierig. Aber es war hart, dieses Foto zu schießen, während einem nachgepfiffen wird.

„He, Schäfchen, brauchst du etwas Hilfe?“

„Bist du SPITZ?“

„Ich will Sex mit dir haben!“

Das sind die Dinge, die mir zugerufen wurden. Am Ende hat es mich dazu gebracht, das Schaf etwas mehr für seine Fähigkeit zu respektieren, Spott von neidischen Tieren zu ignorieren, die sich in der Nähe befinden.

Unser Fazit:

Wenn wir sehen, wie diese hinreißenden Tiere Millionen von Likes einsammeln, denken wir uns manchmal: "Hej, das kann ich auch." Aber die bittere Wahrheit ist: Wir brauchten eine Menge Beleuchtung und unendlich viel Geduld für die Posen, um diese Nat-Geo-Instas so spektakulär nachzustellen. Noch dazu sind wir Menschen.

Wie die Kardashians oder The Rock oder Justin Bieber sind diese Nat-Geo-Instas großartig anzusehen, aber unglaublich schwer nachzustellen.

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