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12 Menschen, die 20 Kilo oder mehr abgenommen haben, teilen ihre besten Tipps

Praktische und realistische Ratschläge von Leuten, die ihren Lebensstil radikal verändert haben.

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Wir baten Mitglieder der BuzzFeed-Community, uns zu erzählen, wie sie es schafften, ihr Leben zum Positiven zu verändern. Uns erreichten unzählige Geschichten: von Menschen, die vom Alkohol loskamen, anfingen Sport zu machen, auf Softdrinks und Fast Food verzichteten oder eine Therapie begannen. Viele der Geschichten kamen von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen abnehmen wollten: bei einigen stand die Gesundheit im Vordergrund, andere wollten mit ihren Kindern Schritt halten, wieder andere wollten wieder in ihre Lieblingskleidung passen oder ihr äußeres Erscheinungsbild verbessern. Hier sind die besten Ratschläge von 12 Menschen, die ihr Leben nachhaltig verändert haben und dadurch 20 Kilo (oder mehr) abnahmen.

1. Mache nach und nach gesunde Veränderungen, die aufeinander aufbauen.

"Ich fing damit an, zu Fuß von der Arbeit nach Hause zu gehen ... fast 6 Kilometer. Das habe ich sechs Monate lang gemacht. Dann fing ich an, meine Ernährung umzustellen: Ich ließ sämtlichen Zucker und alle industriell verarbeiteten Lebensmittel weg. Nach einem Jahr mit drei bis fünf Spaziergängen nach Hause je Woche buchte ich einen Personal Trainer für Kraftübungen und Zirkeltraining (Gewichtheben, Liegestütze, Kniebeugen), außerdem begann ich mit Intervalltraining (Sprints).

Geh es am Anfang ruhig an: Plane neue Gewohnheiten, an die Du Dich halten kannst. Ich kaufte einfach keine Dauerkarte mehr für den Bus, also musste ich zu Fuß gehen. Wenn Du Dich an diese Umstellung gewöhnt hast, kannst Du darauf aufbauen, zum Beispiel indem Du Deine Essgewohnheiten änderst und anfängst Gewicht zu heben. Schalte regelmäßig einen Gang höher und füge neue Herausforderungen hinzu, um Dich anzuspornen."

— Signe Heffernan (nahm in ca. zwei Jahren 57 Kilo ab)

2. Nimm Rat an, aber folge Deinem Bauchgefühl.

"Es gibt so viele 'Experten' im Gesundheits- und Fitness-Bereich. Es ist unerlässlich, dass Du selbst nachforschst und verschiedene Trainingsformen und Ernährungspläne ausprobierst. Meiner Erfahrung nach ist jeder anders, und wir alle reagieren anders und profitieren anders von bestimmten Dingen. Deshalb solltest Du daran denken, dass niemand Deinen Körper besser kennt als Du – und dass nicht jeder im Internet ein Experte ist.

Finde heraus, was zu Dir passt, und mach Dein Ding."

— Hunter Montgomery, 28 Jahre (nahm in einem Jahr 47 Kilo ab)

3. Wenn Dich Cardio-Training nervt, such etwas anderes, das Dir Spaß macht.

"Die größte Offenbarung war für mich, dass Cardio-Training nervt. Und es nervt so richtig, wenn Du 125 Kilo schwer bist. Es sorgt dafür, dass Du Dich selbst richtig schlecht findest. Ein Freund zeigte mir Krafttraining und ich war sofort hin und weg. Ich konnte selbst mit meinem höchsten Gewicht trainieren und ich bemerkte, dass ich irgendwie stark war. Ein paarmal pro Woche machte ich trotzdem Cardio, doch es war das Gewichtheben, das dafür sorgte, dass ich wieder und wieder zum Training ging. Im Oktober, ungefähr zur Hälfte meines Trainingsjahres, habe ich dann das Boxen entdeckt. Zu dem Zeitpunkt hatte ich genügend Kraft und Ausdauer entwickelt, um richtig Spaß daran zu haben.

Jetzt gehe ich dreimal in der Woche zum Boxen und an den anderen drei Tagen mache ich Krafttraining … Mit 85 Kilo fällt mir Cardio mittlerweile viel leichter und im Sommer will ich meinen ersten Fünf-Kilometer-Lauf angehen.“

— Olivia Sullivan, 28 Jahre (nahm in einem Jahr 45 Kilo ab)

4. Wenn Du Dich beim Training in einem Fitnessstudio unwohl fühlst, trainiere an anderen Orten, bis Du genug Selbstvertrauen hast.

Courtesy Diana Noesgaard

"Ich fing damit an, dass ich zu zu Fuß ging, bis ich nicht mehr konnte (ungefähr 15 Minuten). Als ich 7 Kilo abgenommen hatte, fing ich mit Wassergymnastik an. Das habe ich neun Monate lang viermal pro Woche gemacht, bis ich mich fit genug fühlte, in ein Fitnessstudio einzutreten. Ich hätte nie gedacht, dass ich eine von 'diesen Frauen' werden würde, die nur noch für ihr Training leben, aber so ist es jetzt. Jetzt gehe ich mindestens fünfmal pro Woche ins Studio, wo ich Cardio- und Krafttraining mache.“

— Diana Noesgaard (nahm in 15 Monaten 40 Kilo ab)

5. Es kann sein, dass Du beim Training die ganze Zeit weinst. Sei versichert: beim nächsten Training wird es leichter.

"Ich werde nie mein erstes Training vergessen. Ich heulte. Ich würde gerne behaupten, dass ich nur feuchte Augen hatte, aber ich habe wirklich geheult, und zwar ziemlich heftig. Das war im Sportstudio meiner Firma. Die anderen Mitarbeiter, die trainierten, schauten mich an und versuchten Augenkontakt zu vermeiden. Schließlich setzte ich mich während des Trainings hin und dachte, entweder höre ich an Ort und Stelle auf … oder ich stehe das jetzt durch, denn beim nächsten Mal wird die Qual nicht mehr so groß sein. Also biss ich die Zähne zusammen und beschloss, dass Aufgeben zu einfach ist.

Mein Lieblingsspruch: 'Was dich nicht umbringt, macht dich stärker.' Mir war bewusst: Egal wie schwer das alles war, wenn ich mich immer wieder aufraffte, würde es jeden Tag leichter werden."

— Jackie Kankam (nahm in ca. zwei Jahren 32 Kilo ab).

6. Mach keine Diät. Begib dich auf den Weg zu einem gesunden Lebensstil!

"Die größte Herausforderung ist für mich, meinen Lebensstil radikal zu ändern. Es ist keine Diät und keine Übung, und es ist ganz sicher keine Tablette. Es ist eine Veränderung des gesamten Lebensstils. Ich habe mir so oft gewünscht, ich könnte wie früher auf meinem Sofa sitzen und eine ganze Pizza wegputzen, eine Tüte Chicken Wings oder worauf ich gerade Lust hätte. Aber ich tue das nicht, weil ich weiß, worauf ich hinarbeite. Ich möchte nicht wieder der Mensch sein, der ich war.“

— Gurinder Pabla (nahm in drei Jahren 32 Kilo ab)

7. Finde Menschen, die Dich unterstützen und anspornen.

"Umgib Dich mit den Menschen, die Dich am meisten unterstützen. Ich hatte das große Glück, an meiner Seite meine damalige Freundin (jetzt Ehefrau) zu haben, die mich von Anfang an unterstützt hat. Seit Beginn unserer Beziehung läuft sie beim Training neben mir her und feuert mich bei Wettkämpfen an. Auch meine Eltern haben mich permanent unterstützt, sich immer wieder nach meinen Fortschritten erkundigt und gejubelt, als ich meinen ersten Marathon geschafft hatte. Meine engen Freunde standen mir ebenfalls während der ganzen Zeit zur Seite. Einer von ihnen versuchte sogar dasselbe wie ich in nur einem Monat zu schaffen.

Die Unterstützung durch die Läufer-Gemeinschaft ist großartig … sie sorgt für eine gute Lauf-Umgebung, selbst wenn Du kein Marathon-Läufer bist. Jeder kann unabhängig von seinem Trainingsgrad dazugehören. Ich habe tolle Freundschaften geschlossen mit Leuten, mit denen ich zusammen gelaufen bin."

— Zachary Rieger (nahm in einem Jahr 24 Kilo ab)

8. Erkenne Deine ungesunden Gewohnheiten und lerne, wie Du sie verändern kannst.

Courtesy Timothy Reed

"Ich brauchte eineinhalb Jahre, um 45 Kilo abzunehmen, und diese Reise ist noch nicht zu Ende. Essen war meine Droge, vor allem Süßes. Der Kampf ist noch nicht gewonnen.

Ich fing an, mich über Ernährung zu informieren. Vor allem über Kalorien. Als ich später anfing, Muskelmasse aufzubauen, lernte ich, was Makro- und Mikronährstoffe sind.

Die Versuchung durch Essen, besonders Zucker, ist bis heute für mich der schwierigste Teil des Weges. Du kannst der Versuchung entkommen, indem Du nichts zu Hause hast und nicht oft auswärts Essen gehst. Ich bereite all meine Mahlzeiten im Voraus zu und kaufe ausschließlich Lebensmittel mit hohem Nährstoffgehalt."

— Timothy Reed (nahm in 18 Monaten 45 Kilo ab)

9. Erkenne welche mentalen Blockaden zwischen Dir und einer Lebensveränderung stehen.

"Ich begann eine Gesprächstherapie wegen meiner allgemeinen Angststörung. Und nachdem ich diesen Schritt getan hatte, nahmen meine Ängste in Bezug aufs Abnehmen allmählich ab. Es klingt komisch zu sagen, dass Abnehmen mir Angst machte, aber es war wirklich so. Die Vorstellung eines möglichen Versagens machte mir große Angst. Das alles loszulassen und mich mit meinen alltäglichen Ängsten auseinanderzusetzen, machte einen großen Unterschied."

— Vanessa Nelson (nahm in fünf Monaten 32 Kilo ab)

10. Melde Dich mit einem Freund zu einem Wettkampf an.

Courtesy Jenn Flores

"Ich wog 109 Kilo, war immer müde und wollte meinen Körper zurückhaben. Ich setzte mir zum Ziel, an einem Fünf-Kilometer-Lauf teilzunehmen, doch zwei Monate vor dem Lauf kam ich immer noch nicht vom Sofa hoch. Ich erwähnte gegenüber einer Kollegin, dass ich am Colour Run teilnehmen würde, und sie sagte, sie würde mit mir mitmachen. Zur Mittagszeit hatte sie sich schon angemeldet, und ich glaube, mir rutschte der Satz raus: 'Jetzt wird’s ernst.' Wir fingen an, nach der Arbeit am Strand zu laufen.

In den ersten Wochen konnte ich nicht mehr als eine Minute am Stück rennen. Stück für Stück steigerte ich mich und schaffte es, ohne Pause die Strecke zwischen zwei Rettungsschwimmer-Posten zu laufen. Meine Kollegin motivierte mich nicht nur, mich anzustrengen, sondern auch mich ein wenig zu entspannen. Der Color Run war der Wendepunkt. Ich denke, ich bekam eine Ahnung davon, was möglich war."

— Jenn Flores (nahm in ca. 16 Monaten 27 Kilo ab)

11. Feiere jeden Sieg, egal wie groß oder klein, und belohne Dich.

"Zu Beginn verlor ich 2,5 bis 4,5 Kilo pro Woche! Dann wurde der Gewichtsverlust langsamer und in manchen Wochen verlor ich nur ein ein halbes Kilo oder ein Kilo, manchmal sogar gerade ein halbes Kilo. Ich war trotzdem vor jedem Wiegen aufgeregt, da ich weiter Fortschritte machte.

Von Anfang an habe ich mir überlegt, wie ich mich für bestimmte Meilensteine belohnen würde. Für jedes Ziel, das ich mir erreichte, kaufte ich mir ein neues Outfit oder Schuhe."

— Athina Garza (nahm in zweieinhalb Jahren 84 Kilo ab)

12. Sei Dir bewusst, dass das Leben Deine Pläne durchkreuzen kann. Nimm Rückschläge locker.

Courtesy Kelly Geistler

"Während meines Jurastudiums kämpfte ich weiter mit meinem Gewicht und machte gute Fortschritte, bis ich mir einen Virus zuzog und gegen meine starken Gelenkschmerzen und Schwellungen Steroide nehmen musste. Innerhalb weniger Monate während meines dritten Studienjahres nahm ich 32 Kilo zu.

Es dauerte ungefähr sechs Monate, den Virus loszuwerden, dann konnte ich die Steroide absetzen und wieder an meinem Gewicht arbeiten. ich verlor die 32 Kilo, die ich zugenommen hatte, und nochmal über 23 Kilo. Insgesamt habe ich 55 Kilo abgenommen."

— Kelly Geistler (nahm in ca. einem Jahr 56 Kilo ab)

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