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Wir waren beim Geburtstagskongress von Erich von Däniken

Veranstaltet wurde er vom Kopp-Verlag. Das Who-is-Who der Prä-Astronautik war angereist, um sich über den neuesten Stand in Sachen Ufos zu informieren.

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Erich von Däniken glaubt, dass Außerirdische die Erde besucht haben und hat darüber mehrere Bestseller geschrieben.

Philipp Jahner / BuzzFeed

Von Dänikens Bücher wurden in 32 Sprachen übersetzt und haben eine Gesamtauflage von 63 Millionen verkauften Exemplaren.

1968 wurde der Schweizer von Däniken mit seinem Buch Erinnerungen an die Zukunft - Ungelöste Rätsel der Vergangenheit von einem Tag auf den anderen berühmt. Darin fasste er zum ersten Mal ausführlich seine Thesen über den Besuch von Außerirdischen auf der Erde zusammen.

Der Kopp Verlag veröffentlicht Bücher über politische Verschwörungen, rechte Esoterik, Prä-Astronautik und ähnliche Gebiete.

Philipp Jahner / BuzzFeed

Gegründet wurde der Verlag, der in Rottenburg am Neckar sitzt, von dem ehemaligen Stuttgarter Polizisten Jochen Kopp.

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Die erfolgreichen Politik-Autoren des Kopp Verlags - Akif Pirinçci, Eva Hermann oder Udo Ulfkotte - waren nicht beim Kongress.

Nina Scholz / BuzzFeed

Dass der benachbarte Elektromarkt Elsässer heisst, fanden wir natürlich trotzdem witzig.

Fotografieren war im Saal leider verboten.

Nina Scholz / BuzzFeed

Das hat uns aber natürlich nicht davon abgehalten, trotzdem ein paar Fotos zu schießen. Die Heimlichkeit erklärt dann aber (unter anderem) die niedrige Qualität unserer Bilder.

Wir sind unter den anderen Besuchern aber sowieso nicht besonders herausgestochen. Die Mehrheit des Publikums war weiß und geschätzt Mitte Vierzig.

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Von Däniken machte aber nicht nur den Anfang, sondern beendete auch den Kongress. Am Sonntag Nachmittag hielt er einen fast 2-stündigen Vortrag mit dem Titel Däniken Total.

Er begrüßte die Teilnehmer mit: "Ihr seid alles Eingeweihte".

Nina Scholz / BuzzFeed

"Vor vielen Jahrtausenden landeten Außerirdische auf der Erde. Unsere Vorfahren waren Steinzeitmenschen, die hatten keine Ahnung von Technik. Die dachten natürlich, dass die Außerirdischen Götter wären. Wir alle wissen aber, es gibt gar keine Götter. Die sogenannten Götter haben einfach ein paar Stämme studiert, genau wie die Ethnologen heute. Sie haben schnell ein paar Sprachen gelernt und sind wieder abgehauen."

"Es wird kein Jesus, kein Buddha, kein Messias kommen, sondern Außerirdische!"

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“Es können doch nicht alle Religionen Recht haben. Deswegen meine These: Was, wenn sie alle Unrecht haben? Wenn sie die alten Schriften, die Tempel und die Steine nur falsch interpretiert haben?”

"Wann die Außerirdischen zurückkommen? Das weiß ich auch nicht. Das haben sie ja auch nicht ganz genau gesagt."

Philipp Jahner / BuzzFeed

“Die Außerirdischen müssen ja in Lichtjahren rechnen. Da können die uns auch nicht ein auf das Jahr genaue Datum nennen. Da kann man einfach nicht so genau sein.”

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Und seine aufbauende Message am Ende: “Es wird Zeit, dass wir aus dem alten Unsinn endlich Sinn machen!”

Philipp Jahner / BuzzFeed

"Wir müssen die alten Texte endlich wirklich begreifen und den christlichen Schmarrn wegschmeißen."

Neben von Däniken waren weitere namhafte Ufo-Forscher, Außerirdischen-Auskenner und andere Eingeweihte angereist.

Nina Scholz / BuzzFeed

Alle Vortragenden waren übrigens männlich. Und (bis auf Luc Bürgin) weit über 50 Jahre alt.

Wir haben auf dem Kongress viel über Ufos, Außerirdische, Stonehenge, Kometen und Steine in Eistüten-Form gelernt. Aber auch, wie und wo wir von Medien und Wissenschaft belogen werden.

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… und die Prä-Astronautik nicht ohne Stonehenge auskommt. Irgendwann ist jeder Referent in seinem Vortrag drauf gekommen.

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Und auf die Pyramiden. Und Atlantis. Einzig und allein Big Foot ist in der Szene eher umstritten.

Das ist Michael Tellinger. Er sagte, dass Menschen nur Sklaven auf ihrem eigenen Planeten sind.

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Der Grund: Wir haben alles vergessen, was die Außerirdischen vor 6000 Jahren mal bei ihrem Besuch auf der Erde beigebracht haben. Menschen sind laut dem Südafrikaner Tellinger auch Sklaven der Banken, der Rothschilds und der Rockefellers. Sein Vortrag kam sehr gut an, besonders an der Stelle mit den Banken, die Tellinger "Verbrecher" nannte, wurde geklatscht.

Der Journalist Luc Bürgin lockerte den Samstag Nachmittag mit seinem Bericht der Reise in das Land der "seltsamen Chinesen" auf.

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Der letzte Redner am Samstag war nicht unumstritten. Graham Hancock glaubt nämlich nicht an Außerirdische.

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Hancock ist aber kein Außerirdischen-Atheist, sondern Agnostiker. Er sagte: "Nicht alles, was nach Aliens aussieht, wurde auch von ihnen gebaut." und "Irgendjemand kannte vor zehntausenden Jahren schon die Dimensionen der Erde. Wir wissen nur nicht wer!" Die Methoden und Überzeugungen der Archäologie stören ihn aber genauso wie von Däniken. Deswegen deckte er viele Lügen der Wissenschaft auf.

Als er im Rahmen der Apollo-14-Mission auf dem Mond gewesen war, wurde er erleuchtet.

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Der Kongress lief insgesamt sehr gesittet ab. Die Teilnehmer hörten diszipliniert zu, saßen pünktlich und still auf ihren Plätzen und gingen nur in der Pause auf Toilette.

Und wann immer es ging, stellten sie sich an, um ein Autogramm von Erich von Däniken zu erhalten.

Signierstunde mit von Däniken. Neuer Sammelschuber mit den 18 ersten EvD Büchern für 199€.

Und den neuen Sammelschuber des Kopp Verlags zu erwerben.

Als Norbert Reichert das Chariots of Gods-Entertainment-Projekt vorstellte, kam es zu einem Eklat. Viele riefen “Scheißdreck!”, “Macht das leiser!”, “Ihr zieht von Dänikens guten Namen in den Dreck.”, “Das ist Amerika!” und “Kapitalismus!”

Nina Scholz / BuzzFeed

Chariots of the Gods basiert auf Erich von Dänikens Bestseller "Erinnerungen an die Zukunft" und ist ein dreidimensionales Entertainment-Projekt im Stil der großen Blockbuster. Geplant sind unter anderem ein Film, eine Serie, ein Freizeitpark, Computerspiele und ein Musical.

Der ehemalige Captain der US-Air-Force berichtete, dass er 1967 über einer Air Force-Basis in Montana ein UFO gesichtet hat.

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Deswegen wechselte Salas die Seiten. Heute setzt er sich dafür ein, UFO-Sichtungen bekannt zu machen, weil er nicht mehr an der Vertuschung der UFOs durch die US-Regierung mitarbeiten will.

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