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23 Dinge, die Eltern von behinderten Kindern dir gerne erklären möchten

"Sie hat mir beigebracht, was im Leben wichtig ist: Hunde, Cheetos-Käseflips und Musik."

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Wir haben die BuzzFeed-Community gebeten, uns zu sagen, was man über Kinder mit Behinderungen wissen sollte:

1. "Behinderte Kinder wollen einbezogen werden."

Flickr: striderbikes / Via Creative Commons

"Drückt euch nicht davor, behinderte Kinder zur Geburtstagsfeier einzuladen, nur weil euch der Gedanke nicht behagt. Bringt euren Kindern bei, sie mitspielen zu lassen. Wenn eure Jungs den Fußball herumkicken, dann sagt ihnen, sie sollen ihn auch zu meinem Sohn schießen. Schaut nicht einfach zu, wenn mein Sohn die gleichaltrigen Jungs anstarrt, die ihn ausschließen. Behindert sein heißt nicht, dass man unfähig ist."

–Angelica Guzman, Facebook

2. "Sagt keine Dinge wie 'Ich weiß nicht, wie du das bewältigst'."

"Ich 'bewältige' meinen Sohn nicht, ich ziehe ihn groß, ich liebe ihn und ich respektiere ihn. Er ist kein Stück Fleisch, kein Problem, das man 'bewältigen' müsste, sondern ein großartiges Geschenk Gottes."

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3. "Sprecht nicht mit mir, als ob ich eine riesige Last tragen müsste oder als ob ich was verloren hätte."

Martinbowra / Getty Images

"Sprüche wie 'Hast du keine Angst vor der Zukunft?' oder die Frage, wie ich damit umgehe, helfen auch nicht weiter. Denn sie ist mein Kind und ich liebe sie so, wie fast alle Eltern ihr Kind lieben. Durch das Schwierige hindurch sehe ich das Gute, ich sehe, wie sie wächst, welches Potenzial sie hat. Es ärgert und beleidigt mich, wenn man mit mir so redet, als ob sie nicht ganz vollkommen wäre."

–Katy Shaw, Facebook

4. "Es verletzt mich, wenn ich von Spiel- oder Müttertreffen ausgeschlossen werde. Ich weiß, dass meine Kinder schwierig sind, aber sie sind so voller Liebe. Wie oft soll ich sie denn noch anlügen, um ihnen zu erklären, warum sie nicht zu Partys eingeladen werden?"

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5. "Es ist so ein schwieriges Prozedere, individualisierte Bildungsprogramme zu bekommen. Jedes Jahr aufs Neue fühlt man sich, als müsste man sich auf eine feindliche Situation vorbereiten und für jedes bisschen Unterstützung kämpfen – vor allem, wenn man ein begrenztes oder niedriges Einkommen hat."

Flickr: striderbikes / Via Creative Commons

"Sechs Jahre hat es gedauert, bis ich für mein schwer behindertes Kind nicht nur einen realistischen Bildungsplan, sondern auch den von den Ärzten empfohlenen Platz in einer therapeutischen Tagesschule bekommen habe.

Nach jeder Sitzung im individualisierten Bildungsprogramm war ich fix und fertig, weil es mir wie Kritik an meinem Kind und meinen erzieherischen Fähigkeiten vorkam. Ich habe selten eine positive Rückmeldung zu meinem schwer behinderten Kind bekommen. Jahrelang habe ich nach jeder Sitzung geweint."

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6. "Es ist hart, wenn ich engen Freunden und Verwandten mein Herz ausschütte und sie dann Dinge sagen wie 'Er benimmt sich halt gerade wie ein Dreijähriger' oder 'Er wird da schon rauswachsen'."

"Es ist eindeutig viel mehr, als Außenstehende wahrnehmen. Ich weiß, dass sie es nur gut meinen, aber mittlerweile ist es nur noch frustrierend."

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7. "Dass es niemals aufhören wird."

Flickr: peanutian / Via Creative Commons

"Mein Sohn steht kurz vor seinem Highschool-Abschluss, und im Gegensatz zu anderen Eltern wird bei mir der Stolz auf diese Leistung von der Angst getrübt, wie es danach wohl weitergehen wird. Sein Autismus, seine psychische Erkrankung wird nie weggehen, ich werde für den Rest meines Lebens seine Pflegerin sein."

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8. "Auch wenn mein Sohn autistisch ist und sich nicht neurotypisch verhält, hat er das gleiche Recht wie alle anderen auch, zu gehen, wohin er will, und zu tun, was er will."

"Er liebt es, in den Laden zu gehen, essen zu gehen und den Zoo zu besuchen – genau wie euer Kind."

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9. "Bitte ladet uns weiterhin ein."

Flickr: 52214493@N03 / Via Creative Commons

"Auch wenn ich fast jedes Mal ablehne, wenn ihr uns (oder auch nur mich) irgendwohin einladet: Bitte ladet uns auch künftig ein. Ich verspreche euch, eines Tages werde ich zusagen UND erscheinen. Außerdem ist es schön zu wissen, dass ihr noch an uns denkt."

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10. "Ich wünschte, die Leute wüssten, wie ignorant es klingt, wenn sie mich wissen lassen, dass mein Sohn 'nicht autistisch aussieht'. Das ist mir wohl bewusst, aber er bleibt trotz allem ein autistisches Kind."

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11. "Ich möchte, dass ihr wisst, dass ich am Anfang genau die gleichen Träume und Hoffnungen für mein Kind hatte wie ihr für euer Kind."

Flickr: dherholz / Via Creative Commons

"Als ich die Schwere seiner Behinderung bemerkte und die Unterschiede zu anderen Kindern deutlicher hervortraten, musste ich einige dieser Ziele korrigieren. Aber ich möchte für mein Kind genau dasselbe wie ihr für eures, nämlich ein Leben voller Liebe, Glück und Respekt."

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12. "Sein Autismus macht ihn anders, aber nicht minderwertig."

"Ich will kein Mitleid oder Verständnis. Ich liebe meinen Sohn, er ist großartig! Menschen, die so tun, als sei mein Kind eine Last für mich und die Gesellschaft, haben ihn offenbar noch nicht kennengelernt."

–Sarah Eno, Facebook

13. "Meine Tochter mit Down-Syndrom hasst es, wenn sie Kinder bemerkt, die sie anstarren."

Denkuvaiev / Getty Images

"Bitte seid euch bewusst, wie verletzend es für Kinder mit Behinderungen ist. Ermuntert eure Kinder dazu, hallo zu sagen, zu winken oder sogar zu lächeln. Ihr wärt überrascht zu sehen, wie solche Kleinigkeiten einem Kind mit Behinderung das Gefühl geben, ein Teil der Gemeinschaft und der Gesellschaft zu sein."

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14. "Nur weil jemand 'anders' ist, bedeutet es nicht, dass er/sie weniger wert wäre."

"Meine Tochter ist im Teenageralter und hat das Down-Syndrom. Sie hat vielleicht nicht die gleichen intellektuellen Fähigkeiten wie ihre Altersgenossen, verfügt dafür jedoch über andere Begabungen, die manche von ihnen nicht haben: die Fähigkeit, andere zu akzeptieren, ohne Fragen zu stellen, andere herzlich zu umarmen und – am wichtigsten – bedingungslos zu lieben. Diese Eigenschaften sollten genauso hoch geschätzt werden wie eine gerade Schrift und sportliche Fähigkeiten. Meine Tochter ist kein Fehler. Sie hat einen unermesslichen Wert."

–Cathy Antonacci Wilde, Facebook

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15. "Mein autistischer Sohn gehört zu den schlauesten Menschen, die mir je begegnet sind."

Mariadubova / Getty Images

"Letztes Jahr haben wir ihm zu Weihnachten ein Tablet geschenkt. Ich schaue es jeden Abend durch. Einmal sah ich, dass er immer wieder auf eine bestimmte Sprachenseite ging und stellte fest, dass er das Alphabet las – auf HEBRÄISCH! Es brauchte noch ein paar aufmunternde Worte meinerseits, dann sagte er es korrekt auf. Ich möchte, dass die Menschen wissen, dass seine kleine Einschränkung ihn nicht daran hindert, mit Begeisterung zu lernen."

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16. "Mein 7 Jahre alter autistischer Sohn hilft mir, die Welt jeden Tag mit völlig neuen Augen zu sehen."

"Und obwohl er hauptsächlich nonverbal kommuniziert, hat er den besten Charakter, den man sich denken kann, und er ist so lustig! Mein Herz ist viel voller als meine Hände. Ich fühle mich sehr geehrt, dass Gott mich dazu bestimmt hat, die Mama dieses Jungen zu sein."

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17. "Ich will nicht, dass ihr mich bedauert oder mir sagt, dass mein Sohn sich mit der Zeit ändern wird."

Jarenwicklund / Getty Images

"Ich liebe ihn einfach so, wie er ist, und obwohl die meisten Tage sehr schwer durchzustehen sind, würde ich ihn für nichts auf der Welt ändern wollen."

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18. "Wenn mein Sohn in der Öffentlichkeit Ärger macht, brauche ich keine ungebetenen Ratschläge, ich brauche euer Kopfschütteln nicht und euer (lautes) Flüstern über diesen entsetzlichen Mangel an Disziplin. Ich habe es nicht nötig, mich verurteilen zu lassen, weil ich mein Kind überall in einer Schlinge trage aus Angst, er könnte auf die Straße rennen."

"Eine Bitte an all die gnadenlosen Fremden überall: Zieht doch einmal die Möglichkeit in Betracht, dass die Eltern, über die ihr urteilt, wissen, was sie tun, und dass sie das Bestmögliche für ihr Kind tun."

–Jacqueline Rose Greenberg, Facebook

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19. "Ich bin nichts Besonderes."

Flickr: shipsou / Via Creative Commons

"Mir wurde mein behindertes Kind nicht 'geschenkt', weil ich irgendwie 'stärker' als andere Eltern wäre. Dass ich meinen autistischen Sohn erziehe, macht mich auch nicht unfehlbar oder zu einem charakterlich besseren Menschen. Ich bin frustriert und habe schreckliche Angst. Ich bin einsam und weine viel. Ich kann nicht schlafen."

–Justine Fitting, Facebook

20. "Die Menschen unterschätzen, wie viel Zeit, Mühe und Geld es manchmal braucht, um Kindern mit Behinderungen eine normale Kindheit zu ermöglichen und ihnen die Mittel zu beschaffen, die sie brauchen, damit sie lernen, wie die Welt funktioniert."

"Und an jeder Ecke gibt es Politiker, Bürokraten usw., die Behindertenprogrammen das Geld kürzen, als wäre es gar nichts. Ihr als Außenstehende habt keine Vorstellung davon, wie allein und im Stich gelassen sich Familien mit Behinderten fühlen."

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21. "Freunde und Verwandte von behinderten Kindern: Werdet aktiv und unterstützt die Eltern, so gut es geht."

Flickr: gerryshaw / Via Creative Commons

"Denkt nicht, dass es einzig und allein die Aufgabe oder das Schicksal oder das Karma der Eltern ist. Helft ihnen lieber. Nehmt die Kinder am Wochenende zu euch, sodass die Eltern mal zwei Tage frei und ihre Ruhe haben."

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22. "Eine Babysitterin zu finden, ist schwerer, als ihr denkt."

"Die Realität von Eltern mit behinderten Kindern sieht so aus, dass es nur wenige verlässliche Beziehungen gibt. Hinzu kommt, dass ich jemanden brauche, der das Zeug hat, mit den Eigenarten meines Kindes umzugehen. Und schon sind nur noch ein, zwei Kandidatinnen zum Babysitten im Rennen."

–Laura Evans, Facebook

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