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Bei diesen 15 Dingen, die man früher über den weiblichen Körper dachte, lachst du dich kaputt

Zum Beispiel dachte man, Frauen könnten ohne Sperma in sich nicht kommen.

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Falls nicht anders angegeben, stammen alle Fakten aus Therese Oneills Buch Unmentionable: The Victorian Lady's Guide to Sex, Marriage, and Manners.

1. Im 19. Jahrhundert nahmen Wissenschaftler an, Erkrankungen der Gebärmutter würden dadurch verursacht, dass Männer den Penis vor der Ejakulation herausziehen.

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Mit anderen Worten: Es war eine absolute Schande, wenn man den Schwanz vorher rauszog und so die Frau um die Freude der Ejakulation brachte. Samenentzug = Gebärmutterkrankheit, ganz klar.

2. Man glaubte auch, Frauen könnten nur durch Sperma einen Orgasmus erleben.

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Die Menschen dachten, Frauen seien so abhängig von Sperma, dass sie nur dann zum Höhepunkt kommen können, wenn der Mann in der Frau ejakuliert. Oje. Gott sei Dank gibt es Männer, nicht wahr?

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3. Und was genau rief ein weiblicher Orgasmus angeblich hervor? Nur eine „pulsierende Gebärmutter“.

FOX

Ein Prachtkerl von Mann namens James Ashton schrieb über den Höhepunkt der Frau: „Ihre Gebärmutter wird mit Blut verstopft und bewegt sich in der Vagina auf und ab, sodass der Gebärmutterhals mit dem männlichen Geschlechtsorgan in Berührung kommt.“ Hmmm. Alles klar.

4. Es herrschte auch der Glaube, Frauen, die beim Sex nicht auf dem Rücken liegen, würden Pilze in den Eileitern bekommen, an Krebs erkranken und sterben.

FOX

Jede reine, ehrbare Frau legte sich auf den Rücken, die Beine fest verschlossen. Mädchen, versuch jetzt bloß nicht, dich irgendwie sexy zu verrenken – es sei denn, du willst eines qualvollen Todes sterben.

5. Frauen dachten, die beste Methode, um sauber zu bleiben, sei es, in Ammoniak zu baden und Ammoniak zu inhalieren.

NBC

Klingt sicher. (WAR NUR SPASS, BITTE NIEMALS UND UNTER KEINEN UMSTÄNDEN AUSPROBIEREN!)

6. Frauen banden sich früher Fleisch ins Gesicht, um Falten vorzubeugen. Es galt nämlich die Formel: altes Gesicht = unglückliche Seele.

FOX

Im Viktorianischen Zeitalter galten Falten als sicherstes Zeichen dafür, dass eine Frau unglücklich ist – denn was, wenn nicht Selbsthass, könnte wohl Falten verursachen? Frauen taten alles, um Falten vorzubeugen. Sie banden sich sogar Fleischscheiben ins Gesicht, um, äh, verschwundenes Fettgewebe zu ersetzen.

7. Sommersprossen galten als unrein und wurden mit Säure oder ultravioletter Strahlung (also Sonne) weggebrannt.

ABC

Um das kosmetische Dilemma zu lösen, ging man ins Freie und stellte sich so lange in die Sonne, bis das Gesicht richtig durchgebraten war. Sobald die Haut sich pellte, konnte man die Sommersprossen einfach abschälen. Wie wir heute wissen, kann Sonne weitere Sommersprossen hervorrufen. Von daher ... 🤔

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8. Um einen „perfekten“ Busen zu bekommen, rieben Frauen sich die Brüste mit kaltem Wasser ein, um die Durchblutung anzuregen.

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Übrigens: Als „perfekt“ galten zur damaligen Zeit offenbar Brüste in Ananasform (wie auch immer das aussieht). Schlaffe Brüste bedeuteten eine schlaffe Seele.

9. Vorstehende Wangenknochen und eine flache Brust galten als hässlich.

Bravo

Wir haben soeben erfahren, dass im 19. Jahrhundert alle Frauen ananasförmige Brüste haben sollten. Nun, von Frauen mit flacher Brust und allgemein dünnem Körperbau dachte man, sie seien krank, würden der Arbeiterklasse angehören, zu viel denken und/oder sündhaften Tätigkeiten nachgehen.

10. Man nahm an, Frauen würden zunehmen, wenn sie allein herumsitzen und so wenig wie möglich nachdenken.

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Frauen mussten absichtlich fett werden, wenn sie einen Mann finden und von der Gesellschaft respektiert werden wollten. Du fragst dich, wie sie das angestellt haben? Natürlich, indem sie sich einen ruhigen, kühlen und feuchten Ort zum Sitzen (und Nicht-Denken) suchten! Man nahm an, dass Frauen eine niedrigere Herzfrequenz bekommen und zunehmen, wenn sie eine Pause vom Denken machen und ausnahmsweise einmal ihre verdammten Emotionen unter Kontrolle kriegen.

11. Wenn eine Frau als übergewichtig galt, schluckte sie schon mal ganz lässig einen Bandwurm.

Bravo

Was für eine Zeit, um am Leben zu sein! Ärzte rieten Frauen, die abnehmen wollten, einen Wurm zu schlucken, damit der sich im Magen ans Werk macht. Hatte der Wurm alle Kalorien der Frau gefressen, war er gut 9 Meter lang. Die Frau zog ihn dann beim nächsten Gang zum Nachttopf heraus – DIE GANZEN 9 METER.

12. Männer meinten, einige Frauen würden „falsch“ menstruieren, was zu Krämpfen und schließlich zu Hysterie führe.

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Ja, du hast richtig gelesen. Im 19. Jahrhundert glaubten Männer, Frauen seien an allen „Unregelmäßigkeiten“ bezüglich ihrer Periode – Krämpfe, ausbleibende Blutung, Blähbauch – selber schuld. Um einen krampffreien und perfekt geplanten Menstruationszyklus zu gewährleisten, wurden Frauen (VON MÄNNERN!) angewiesen, eisgekühlte Getränke zu meiden, nicht im Meer und generell nicht kalt zu baden. Fast alle Hysteriefälle, so hieß es, seien auf das Nichtbefolgen dieser Anweisungen zurückzuführen.

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13. Übrigens: War die Periode einer Frau unregelmäßig und schmerzhaft, wurde auch das als eine Folge ihrer schrecklichen Persönlichkeit gewertet.

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Pye Henry Chavasse, der 1880 das Buch Advice to a Wife on the Management of Her Own Health schrieb, glaubte, dass "der bleiche, farblose Teint, die hilflosen, lustlosen, ja fast leblosen jungen Damen, die so andauernd in der Gesellschaft anzutreffen sind, ihren kläglichen Gesundheitszustand entweder fehlender, unzureichender oder starker Menstruation zu verdanken haben." Leblose junge Damen? Was los mit dir, Pye?

14. Leute befürchteten, bei Jungfrauen bestünde die Gefahr, dass sich das Menstruationsblut im Herz und in den Lungen staut.

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Diese ganz und gar vernünftige Auffassung reicht bis ins Jahr 400 v. Chr. zurück und soll von Hippokrates stammen. (Ja, Überraschung! Noch ein Mann.) Sie bestand bis ins Viktorianische Zeitalter fort, als die Menschen dachten, das gestaute Blut sei eine Erklärung für die Trägheit und Geisteskrankheit mancher Frauen. Richtig, alles klar.

15. Aber warte, halt dich fest! Es herrschte auch die Auffassung, eine unregelmäßige Blutung könne zum Tod führen – wegen des Blutes, das durchs Gehirn der Frau rast und ihre Lungen zerstört.

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Orson Squire Fowler – der, wie ich erwähnen sollte, kein Arzt war – meinte, traurige Frauen bekämen ihre Periode nicht und das dadurch aufgestaute Blut würde verheerende Schäden im Gehirn und in den lebenswichtigen Organen anrichten. Er sagte auch: „Das macht sie äußerst hässlich und hassenswert.“

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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