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20 Plakate, die dir zeigen, wie früher in Deutschland für Gleichberechtigung von LGBT* gekämpft wurde

"Oh Darling, stelle Dir vor, eine Schwulendemo. In Nürnberg... Ja!!"

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Darum wurde demonstriert

In Berlin demonstrierten Homosexuelle zum ersten Mal 1979 für ihre Rechte, damals mit nur etwa 450 Menschen. Die erste schwule Demonstration in Deutschland fand 1972 in Münster statt.

Die Schwulenreferate der Universitäten organisierten diese ersten Demonstrationen. Die Homosexuellen demonstrierten vor allem gegen Diskriminierung und für die Abschaffung des §175, der homosexuelle Handlungen unter Strafe stellte und erst 1994 ganz abgeschafft wurde.

Ab Mitte der 90er Jahre entwickelten sich die Demonstration zunehmend zu einer Party mit Musik und Demowagen. 1998 wurde der Berliner CSD e.V. als Trägerverein gegründet und die Paraden zogen besonders in den Großstädten immer mehr Menschen an. Dieses Jahr werden in Berlin eine halbe Millionen Teilnehmende erwartet und der CSD findet in rund 50 deutschen Städten statt.

Stonewall

Die Demonstrationen in Deutschland bezogen sich oft auf den Stonewall-Aufstand: Am 28. Juni 1969 widersetzten sich Homosexuelle einer Polizei-Razzia in einer Schwulenbar der New Yorker Christopher Street, dem Stonewall Inn. Gewalttätige Polizeirazzien und Festnahmen in Schwulenbars gehörten damals noch zum Alltag. Genau ein Jahr später fand ein Gedenkmarsch mit mehreren tausend Menschen statt, daraus entwickelte sich der CSD als weltweites Vorbild.

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Vielen Dank an die Unterstützung durch das Schwule Museum in Berlin

Juliane Löffler ist Redakteurin für LGBT* und Feminismus und lebt in Berlin. Contact this reporter at Juliane.Loeffler@buzzfeed.com

Contact Juliane Löffler at juliane.loeffler@buzzfeed.com.

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