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Street-Artists kleben in Freital Anti-Rassismus-Plakate

In der Stadt stellen sich viele Anwohner gegen Flüchtlinge. Die Gruppe Dies Irae will das nicht hinnehmen.

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"Das Problem heißt immer noch Rassismus", sagen Dis Irae dazu. Deswegen klebten sie diese Plakate im Ort.

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Dass die Aktion in Freital tatsächlich passierte, lässt sich an diesem Bild sehen. Das Haus im Hintergrund ist ein Schuhladen in der Döhlener Straße in Freital.

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Er wirbt mit diesem Foto für sich, auf dem das abgebildete Haus besser zu erkennen ist, als auf dem kleinen Foto mit den Plakaten.

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Dies Irae sind schon länger als Street Artists aktiv und betreiben Adbusting, also das ironische Übermalen und Überkleben von Werbemotiven.

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Ob die Plakate immer noch im Ort hängen, ist unklar. BuzzFeed Deutschland hat Dies Irae kontaktiert, um mehr Informationen zu erhalten.

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Dies Irae hat sich auf unsere Anfrage gemeldet. Sie sagen, dass die Plakate schon morgen von der Firma, die die Schaukästen an den Haltestellen vermietet, abgehängt werden sollen. Der Wunsch der Künstler ist es, "dass die Firma die Plakate versteigern soll und der Gewinn an ein Freitaler Flüchtlingsprojekt geht." Danach gefragt, welche Hoffnung sie mit der Aktion verbinden, antworteten sie, es sei die Hoffnung, "dass sich die vermutlich schweigende Menge ein Stückchen couragierter zeigt, statt vielleicht zu schweigen, wenn gegen Flüchtende gehetzt wird."

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