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19 Dinge, die man wissen sollte, bevor man in einem Kleinbus durch Australien fährt.

Die großartige Australien-Autoreise ist einfach eins dieser Dinge, die man tun muss.

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Australien ist ein wirklich sehr großes Land. Man könnte ein Jahr lang herumfahren und nicht einmal annähernd all die fantastischen Dinge sehen, die es zu bieten hat. Das ist, warum sich so viele Leute dafür entscheiden, das Land auf einer super langen Autoreise zu entdecken.

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Doch wie ist es wirklich, in Australien in einem Kleinbus herumzufahren? Wir haben mit einigen Leuten geplaudert, die im Moment genau das tun, um Ideen für die epische Australien-Autoreise zu bekommen.

Elise und Dom sind ein Ehepaar, das seit acht Monaten durch Australien fährt, nachdem es sein ganzes Zeug verkauft hat und in seinen Kleinbus, Scout, gezogen ist.

Lara ist eine alleinreisende Frau, die eine Schleife von Perth hoch durch die Kimberley-Region und runter durch Alice Springs und Adelaide fährt.

Hier steht, was wir von ihnen gelernt haben:

1. Bedenkt die Jahreszeiten, bevor ihr eine Route plant.

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Die nördlichsten Teile des Landes sind aufgrund von extremer Hitze und der Regenzeit von November bis März ziemlich unzugänglich. Haltet euch im Sommer an der Süden und die Mitte Australiens, und fahrt im Winter hoch in die nördlichen Teile.

2. Ihr werdet vielleicht bis zu 80 € am Tag für Benzin ausgeben.

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Offensichtlich hängt es davon ab, wie weit ihr jeden Tag fahrt. Aber wenn ihr lange Strecken an einem Tag zurücklegt, wird es sich summieren. Achtet also darauf, entsprechend zu kalkulieren.

"Manchmal bleibt man irgendwo vielleicht für ein oder zwei Wochen und gibt nichts aus", sagt Elise.

3. Doch man kann bei der Unterkunft sparen.

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"Ich habe es geschafft, den ganzen Weg die Westküste hoch zu fahren, ohne etwas für die Unterkunft zu zahlen, indem ich kostenfreie Campingplätze genutzt habe", sagt Lara. "Die Ausgaben waren wirklich nur Benzin und Essen."

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4. Für weitere Infos zu kostenfreien Campingplätzen checkt Wikicamps.

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Wenn ihr wissen wollt, wo ihr euren Bus parken oder ein Zelt aufbauen könnt, ist das eure zentrale Anlaufstelle. Wählt eine Gegend, und euch werden kostenfreie Campingplätze, Backpacker-Hostels, Nationalpark-Campingplätze, Caravan-Parks und Informationszentren angezeigt werden. Es funktioniert sogar, wenn ihr keinen Telefonempfang habt.

5. Da wir gerade davon reden, gewöhnt euch daran, dass das Telefon nicht funktioniert.

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Solange man im Voraus plant, kann es so verdammt entspannend sein, abgekoppelt zu sein. "Wir erlebten dieses Gefühl, offline zu sein und runter zu kommen auf eine Weise, die keiner von uns je wirklich erlebt hatte", sagt Elise.

6. Nehmt einen Camping-Kocher mit.

Instagram: @lah_rah

"Ich gebe nicht viel für Essen aus – eine Fuhre Lebensmittel für 50 € reicht für etwa drei Wochen", sagt Lara. "Es gibt meistens Bohnen, Gemüse, Nudeln und Suppen. Mi Goreng ist immer eine gute Wahl, obwohl ich hauptsächlich über den Tag hinweg während des Fahrens Kleinigkeiten zu mir nehme, anstatt richtige ganze Mahlzeiten zu essen."

7. Am leichtesten lassen sich Mahlzeiten ohne Fleisch zubereiten.

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"Wir essen viel Gemüse", sagen Elise und Dom. "Gemüse-Currys, gebratenes Gemüse, Nudeln mit Gemüse... solche Sachen. Rezepte, für die man nur ein paar Zutaten braucht. Statt Reis verwenden wir Bohnen oder geschnittenen Blumenkohl, und statt Nudeln verwenden wir Zucchini. Wir essen ungefähr einmal in zwei Wochen Fleisch, aber das Kochen ohne Fleisch ist unterwegs einfach viel leichter."

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8. Ja, man kann als Mädchen alleine reisen.

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"Jeder hat Wolf Creek erwähnt, was in mir wirklich Zweifel aufkommen ließ", sagt Lara. "Doch die Freiheit, es alleine zu tun, ist großartig. Man muss seinen Instinkten vertrauen und wachsam sein."

9. Fragt stets Leute nach den besten Plätzen, die man besuchen kann.

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Man kann so viel planen, wie man will, aber von manchen der besten Orte hört man nur von Ortsansässigen. "Wann immer ich an einen neuen Ort gelange, gehe ich zum Informationszentrum. Und wenn ich unterwegs jemanden treffe, frage ich ihn, wohin ich gehen sollte", sagt Lara.

10. Und sprecht mit jedem, den ihr trefft.

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"Unsere Lieblingsorte hatten nicht nur mit dem Terrain und dem Ort zu tun, am Ende hängen sie immer mit tollen Menschen zusammen", sagen Elise und Dom. "In der Kimberley-Region hieß uns die lokale Legende Scotty in seinem Haus willkommen (ein klimatisiertes Schlafzimmer war der absolute Luxus für uns), und wir hatten eine Woche mit ihm, in der er uns seine liebsten Kimberley-Geheimnisse zeigte. Es war unglaublich."

11. Eine Menge der wirklich schönen, unverfälschten, ursprünglichen Dinge liegen abseits der ausgetretenen Pfade.

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"Man muss ein bisschen wandern", um diese für Instagram geeigneten Aussichten zu bekommen, zu denen man gerne aufwacht, sagt Lara. "Aber es lohnt sich definitiv."

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12. Man sollte ernsthaft erwägen, einen Bus mit Allradantrieb zu bekommen.

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"Wenn ihr keinen Allradantrieb habt, kann es schwieriger sein, alles zu erreichen."

13. Im Ernst, der Schlüssel ist Vorbereitung.

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So etwas wie über-vorbereitet sein gibt es nicht. "Lest, was andere Leute gemacht haben, um ihren Bus vorzubereiten, und was sie mitgenommen haben, das wird definitiv helfen", sagt Lara.

14. Denkt an die kleinen Dinge.

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"Wenn ihr alleine fahrt, nehmt einen Selfie-Stick mit", sagt Lara. "Eine Drohen wäre toll. Oh, und ein Moskitonetz, das man über den Bus hängen kann. Auf diese Weise kann man die Rücksitztür auf lassen, wenn es heiß ist."

15. Lass dir Zeit, wenn du kannst.

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"Das ist das Schöne am langsamen Reisen ohne Tagesprogramm, man kann so kurz oder so lange stoppen, wie man will", sagt Elise. "Wir haben oft gedacht, dass wir eine oder zwei Nächte an einem Ort bleiben würden, und sind am Ende eine Woche lang nicht weitergefahren. Wir halten für eine Nacht oder eine Woche oder einen Monat, je nachdem, was für das Erlebnis notwendig ist Noch einmal, es kommt auf den Kontakt zum Land und zu den Menschen an."

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16. Man kann den Norden Westaustraliens nicht auslassen.

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"Da ist etwas an diesem Terrain", sagt Elise. "So unberührt, so rau, so schön. Wir waren ständig in einem Zustand der Überraschung und des Staunens. Durch karge Wüste zu fahren und sich dann an einem Wasserfall wiederzufinden, der von einer Palmen-Oase umgeben ist und wo weit und breit kein anderer zu sehen ist... ist ziemlich spektakulär. Ich hatte auch keine Vorstellung davon, wie riesig es einfach ist. Das heißt, bis wir ohne Klimaanlage unter der pulsierenden Sonne durchgefahren sind."

17. Unterschätzt nicht den Gebrauch von Instagram, um besuchenswerte Orte zu finden.

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"Ich liebe es, mir auf Instagram Fotos mit Geo-Tag anzusehen, um auch ein Gefühl dafür zu bekommen, was andere Leute an bestimmten Orten sehen", sagt Elise.

18. Es ist nicht so schwierig, eine Dusche zu finden, wie ihr vielleicht denkt.

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"Die meisten Städte haben irgendwo eine kalte Dusche – das ist bei warmem Wetter viel einfacher!" sagt Elise. "Ich habe auch gelernt, mich nicht zu scheren, wenn ich am Strand in meinem Badeanzug meine Haare waschen oder meine Beine rasieren muss, während mich jemand schräg ansieht. Einmal die Woche bezahlen wir auf einem Caravan-Park für eine heiße Dusche und waschen unsere ganze Wäsche. Es funktioniert super!"

19. Und es wird eins der besten Dinge sein, die ihr je tun werdet – jeder sollte es mindestens einmal versuchen.

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"Dieses Land ist unglaublich, und es gibt so viel zu sehen, zu erleben und von zu lernen. Ob ihr einen Monat oder ein Jahr habt, ihr werdet jede Sekunde lieben."

Ich habe Lara getroffen und interviewt, während ich mit Tourism Australia durch Westaustralien reiste. Verfasser für BuzzFeed bürgen nicht für die Berichterstattung.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.