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18 seltsame Erfindungen, die ebenso skurril wie genial sind

Eine Kopf-Hängematte. EINE KOPF-HÄNGEMATTE!

Gepostet am

1. Der Birdly Flugsimulator:

Reuters

Ein Besucher testet den Flugsimulator Birdly bei der Ausstellung "Animated Wonderlands" im Museum für Gestaltung in Zürich. Birdly simuliert den Flug eines Rotmilans über New York City, kontrolliert vom gesamten Körper des Benutzers. Der Flugsimulator wurde von Wissenschaftlern an der Zürcher Hochschule für Künste entwickelt.

2. Der Essbare-Löffel-Maker:

Maker / REX / Shutterstock

Ein Erfinder hat sich mit diesen essbaren Löffeln eine clevere Möglichkeit ausgedacht, um den Planeten zu retten. Anatoliy Omelchenko verbrachte sechs Jahre mit der Entwicklung einer raffinierten Maschine, die Teig in die Form eines Löffels backt, der dann stabil genug ist, um damit Lebensmittel zu essen.

Dass der Löffel mitgegessen werden kann, reduziert laut Omelchenko drastisch die Menge an Plastikbesteck, das jedes Jahr auf Deponien entsorgt wird. Seine Erfindung kann vier Löffel in nur wenigen Minuten backen und der Teig kann sogar gewürzt werden, um zu den Lebensmitteln zu passen, für die der Löffel benutzt wird.

4. Das Patience Clockface:

Hayashi / REX / Shutterstock

Patience ist eine Uhr, die den Zeitverlauf mithilfe eines Gesichts darstellt. Der Begriff "Clockface" (Englisch für "Ziffernblatt") wurde noch nie so wörtlich genommen wie von diesem experimentellen Studio mit Sitz in Tokyo.

5. Die Megasus Horserunners Pferdesneaker:

Clevere Erfinder haben die allerersten Laufschuhe auf den Markt gebracht, die speziell für Pferde konzipiert sind. Tierliebhaber Louisa und Charly Forstner haben sich nach jahrelanger Nutzung konventioneller Hufeisen ein neuartiges Produkt für ihre Pferde einfallen lassen.

Die revolutionären Ansteckschuhe, die Megasus Horserunners, bestehen aus stoßdämpfenden Kunstoff und sollen das Leben sowohl für Pferd als auch für Reiter angenehmer gestalten. Anders als Hufeisen bewegen sich Horserunners mit dem Huf und können schnell abgenommen werden, damit die Pferde ihre Sehnen und Bänder stärken können.

Mag aussehen wie ein kleines Auto, ist aber in Wahrheit ein vierrädriges Elektrofahrrad, das designt wurde, damit Menschen bei jedem Wetter fahren können. Das Gefährt hat Scheinwerfer, Bremslichter und einem Elektromotor. Fahrer sitzen in einer Art Liegesitz mit einem schützenden Verdeck.

Maschinenbauingenieur Mikael Kjellman hat den Fahrrad-Auto-Hybrid entworfen, nachdem Schnee und Regen ihn daran gehindert haben, jeden Tag mit seinem Rad zur Arbeit zu fahren. Der 43-Jährige aus Ostersund in Schweden hat 10 Jahre mit der Entwicklung seines Prototyps verbracht, mit dem er bei jeder Witterung ins Büro kommt.

7. Aquiem verpacktes Designerwasser:

Solent News / REX / Shutterstock

Kaffeeliebhaber haben das allererste Designer-Kaffeewasser entwickelt, womit du dein perfektes Morgengebräu machst. Aquiem ist ein speziell konzipiertes Wasser mit Mineralien, das laut den Entwicklern "den Geschmack und das Aroma" von Kaffee "verbessert".

Aquiem, das etwa 3 US-Dollar pro Liter kostet, nahm fünf Jahre Entwicklungszeit in Anspruch, denn die Entwickler mussten umfangreiche Forschungen durchführen, um die genaue Formel für das perfekte Kaffeewasser zu bestimmen.

8. Saltwater Brewerys essbare Sixpackringe:

Sixpack-Ringe aus Plastik, die jedes Jahr mehr als eine Million Vögel und Meerestiere töten, haben ein Upgrade bekommen. Jetzt können sie für die Unterwasserwelt sogar ganz hilfreich sein. Die allerersten essbaren Bierträger bestehen hauptsächlich aus Weizen und Malz, Nebenprodukte der Bierherstellung. Das innovative und umweltfreundliche Produkt ist biologisch abbaubar und kann von Tieren wie Schildkröten und Fischen gefressen werden, die oftmals infolge von Plastikaufnahme sterben.

Saltwater Brewery, eine Craft Beer-Marke, die 2013 gegründet wurde, will mit den essbaren Sixpack-Ringe helfen, die Bedrohung durch Plastikringe und die Verschmutzung der Weltmeere zu reduzieren. Etwa 80% der Meeresschildkröten und 70% der Seevögel sollen Plastik aufnehmen, das ihr Verdauungssystem verstopfen kann.

Diese Designer haben einen Gras-Sessel zum "Selberzüchten" entworfen. Die Entwickler setzen einen cleveren Papprahmen ein, der mit Erde bedeckt und mit Grassamen bepflanzt wird. Das lebendige Möbelstück braucht zwei Monate zum Wachsen und wird dann zu einem dauerhaften Teil deiner Gartenlandschaft.

Designer Piergiorgio Robino und Andrea Sanna aus Turin in Italien entwarfen Terra!, damit Verbraucher sich ihrer gekauften Produkte bewusster werden, weil sie den Sessel selbst aufbauen und kultivieren müssen. Sie behaupten, dass die Lebensdauer von Terra "unbegrenzt" ist, solange sich ordentlich darum gekümmert wird.

10. Der Slicer Ganzjahres-Schlitten:

Solent News / REX / Shutterstock

Mit dem Slicer können Kinder trotz Schneemangel Schlitten fahren. Unter dem Teil sind zwei Eisblöcke angebracht, die den Slicer sowohl auf gras-, als auch auf schneebedeckten Hängen gleiten lassen.

Maschinenbauingenieur Scott Ireland kam auf die Idee, als er seine Kinder dabei beobachtet hat, wie sie auf einem einfachen Block Eis Grashügel herunterrutschten — ein altes Spiel bekannt als "Eisblockrodeln". Davon werden Kinder jedoch kalt und nass. Der Slicer ist da angenehmer.

11. Der Toasteroid anpassbare Brottoaster:

Solent News / REX / Shutterstock

Der revolutionäre neue Toaster verbindet sich mit Smartphones, damit Nutzer Bilder, Nachrichten und sogar die Wettervorhersage auf ihr Brot drucken können. Hungrige Benutzer können eine Vorlage wählen oder selbst ein Design entwerfen, bevor der Hightech-Toaster es zum Leben bringt, indem er bestimmte Bereiche des Brotes mehr röstet als andere.

12. Die MTA multifunktionelle Haarspange:

Bournemouth N / REX / Shutterstock

Diese clevere Klammer hält nicht nur deine Haare fest, sondern ist auch eine winzige Werkzeugkiste für unterwegs. Auf einen Blick sieht das 6 x 2,4 cm große Stück Metall aus wie eine normale leichte Haarklammer — doch es kann auch Flaschen öffnen, Schrauben festziehen, deine Nägel feilen und sogar Kisten aufschneiden.

Die Klammer ist mit Stahl verstärkt und besitzt einen Schraubenzieher, einen 8-mm-Schraubenschlüssel, ein Lineal, eine Nagelfeile, eine Einkaufswagen-Münze, einen Flaschenöffner und ein Sägemesser. Sie wurde von Yaacov Goldberg aus Tel Aviv entworfen. Er erklärte, ihm sei die Idee seines jüdischen Freundes eingefallen, der seine Kippa mit Haarklammern festhält. Also beschloss er, im Rahmen seines Design-Abschlusses ein Miniatur-Multifunktionswerkzeug aus dem simplen Accessoire zu kreieren.

13. Das biologisch abbaubare Pilzkleid der niederländischen Designerin Aniela Hoitink:

News / REX / Shutterstock

Dieses spektakuläres Kleid, das gut für deine Haut und die Umwelt ist, wurde allein aus Pilzen geschaffen. Das revolutionäre Kleidungsstück, das antimikrobiell und damit für die Trägerin verträglicher als die meisten herkömmlichen Textilien ist, stammt von der niederländischen Designerin Aniela Hoitink aus Amsterdam.

Hoitink hat das Kleid ohne Nähen erstellt, die Pilzscheiben kleben aneinander. Wird es nicht mehr gebraucht, kann das biologisch abbaubare Material kompostiert werden, sodass es nicht zum Mülldeponie-Problem der Welt beiträgt. Für ein Kleid braucht die Designerin 350 Scheiben aus Pilzen, die eineinhalb Wochen lang in Petrischalen kultiviert werden. Da das Kleidungsstück nicht genäht wird, gibt es weder Abfall, noch Restmaterial. Um das Kleid länger zu machen oder Ärmel hinzuzufügen, können einfach weitere Scheiben angebracht werden. Das Stück kann auch gekürzt werden, ohne dass es ausfranst oder gesäumt werden muss.

14. Der komplett hölzerne Toyota Setsuna:

Toyota / REX / Shutterstock

Mit Holz hat Toyota ein Material gewählt, das mit seiner sich wandelnden Erscheinung die Beziehung zwischen Menschen und ihren Autos festhält. Die Oberflächen des Setsuna verändern sich nach und nach, ganz so, als ob sie die Hoffnungen, Erinnerungen und Bestrebungen aufeinanderfolgender Familiengenerationen absorbieren würden.

Der Name Setsuna bedeutet "Moment" auf Japanisch und soll reflektieren, wie Menschen besondere und unvergessliche Erlebnisse mit ihren Autos erfahren können. Toyota glaubt, dass diese gemeinsamen Momente die Fahrzeuge zu einem bedeutenden Teil im Leben ihrer Besitzer machen.

15. Die NodPod Kopf-Hängematte:

Nodpod / REX / Shutterstock

Viele kennen es: Kurz nach dem wohligen Einnicken fällt der Kopf abrupt nach vorne. NodPod, eine "Kopf-Hängematte", soll diesem unsanften Erwachen ein Ende bereiten. Paula Blankenship aus Kentucky sagt, sie habe das US-patentierte NodPod erfunden, weil die vielen Jahren des beruflichen Reisens sie gestresst hatten und sie stets "müde und mit Schmerzen" zurückblieb.

16. Die Bluetooth-fähige Zahnbürste mit optischer Zahnüberwachung:

Ein Zahnarzt hat die erste Zahnbürste der Welt mit eingebauter HD-Kamera kreiert. Durch die Live-Übertragung deines Putzvorgangs sollen deine Zähne sauberer denn je werden. Die revolutionäre Zahnbürste verwendet hochmoderne Technologie, um sich drahtlos mit Smartphones und iPads zu verbinden.

So können Nutzer das Innere ihres Mundes genau überwachen, um jeden Zahn korrekt zu putzen. Außerdem können sie Bilder ihres Mundes machen und speichern. Mit der Prophix-Zahnbürste, die sich über WLAN und Bluetooth mit Geräten verbinden lässt, können Nutzer außerdem in bestimmte Bereiche des Mundes rein- und rauszoomen.

17. Der ISHU Anti-Paparazzi-Schal:

Rex / REX / Shutterstock

Celebrities können sich jetzt mit dem Anti-Paparazzi-Schal gegen unerwünschte Schnappschüsse zur Wehr setzen. Der ISHU verdunkelt alle Handyfotos und -videos, wenn ein Blitz benutzt wird. Das Ergebnis ist ein Bild von einem hellen Schal-Umriss — und Schwärze.

Während der Ausstellung Persona: Seltsam menschlich im Musée du Quai Branly in Paris wandert der Berenson-Roboter zwischen den Besuchern. Der Roboter wurde 2011 in Frankreich entwickelt und ist die Erfindung des Anthropologen Denis Vidal und des Ingenieurs Philippe Gaussier.

Seine Programmierung erlaubt es, Reaktionen von Museumsbesuchern auf bestimmte Kunstwerke aufzuzeichnen und dann die Daten zu nutzen, um seinen eigenen einzigartigen Geschmack zu entwickeln. So kann "Berenson" beurteilen, ob er ein bestimmtes Kunstwerk in einer Ausstellung mag oder nicht.

Alle Bildunterschriften wurden von Rex USA und Reuters zugelassen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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