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Diese beeindruckenden Bilder machen auf psychische Krankheiten aufmerksam

"Ich bin nicht meine Depression."

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Im Projekt People of Colour and Mental Illness machen Menschen Fotos von sich selbst, auf denen sie Schilder mit Beschreibungen ihres Lebens mit einer psychischen Krankheit hochhalten.

Dior Vargas, die Gründerin des Projekts, hofft, damit die Stigmatisierung psychischer Krankheiten in Communities von People of Colour zu beenden und eine Vielzahl von Menschen zu zeigen, die mit diesen Krankheiten leben.

POC and Mental Illness Photo Project / Dior Vargas

"Mein Name ist Yesi. Ich bin ein queerer Mensch von den Philippinen. Ich lebe mit einer frühkindheitlichen posttraumatischen Belastungsstörung, einer Bipolar-II-Störung und habe eine Sozialphobie."

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Vargas, 28, sagte BuzzFeed News, dass sie mit dem Projekt für People of Colour mit einer psychischen Krankheit einen Raum schaffen wollte, um ihre Geschichten zu teilen.

Sie wollte einen Ort schaffen, an dem People of Colour Hoffnung und das Gefühl einer Gemeinschaft finden können, wie sie sagte. Sie hoffe, dass ihr Projekt den People of Colour eine Ausgangsbasis für Gespräche über psychische Krankheit und Gesundheit bieten könne.

"Das Bewusstsein für psychische Krankheiten ist für mich etwas extrem Persönliches und Wichtiges, weil ich mich selbst als Person of Colour identifiziere und ich selbst mit Depressionen und Ängsten lebe", sagte sie. "Dieses Projekt ist eine Antwort darauf, dass People of Colour in der medialen Berichterstattung über psychische Krankheiten ausgeschlossen werden."

POC and Mental Illness Photo Project / Dior Vargas

"Mein Name ist Jezabel Betancourt. Ich kämpfe mit posttraumatischer Belastungsstörung, Angst und Depressionen. Als 'feurige' Latina hatte ich Schwierigkeiten, meine Gefühle auszudrücken und mich gleichzeitig akzeptiert und verstanden zu fühlen."

Vargas, die sich seit vielen Jahren für psychische Gesundheit einsetzt, sagte BuzzFeed News, dass viele Menschen anfänglich sehr zögerten, Fotos einzureichen.

"In Communities von People of Colour gibt es eine verstärkte Stigmatisierung psychischer Krankheiten, und so viele von ihnen fühlen sich alleine", sagte sie. "Wenn sie jemanden sehen, der aussieht wie sie und mit der selben psychischen Krankheit lebt, denke ich, dass es ihnen eine andere Realität zeigen kann, in der sie nicht ganz so isoliert oder einsam sind."

POC and Mental Illness Photo Project / Dior Vargas

"Mein Name ist Anupa. Ich lebe mit Bipolar-I-Störung und einer posttraumatischen Belastungsstörung aus meiner frühen Kindheit. – Bis jetzt undokumentiert."

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POC and Mental Illness Photo Project / Dior Vargas

"Ich bin Lucero. Ich bin nicht meine Angst. Ich bin nicht meine Depression. Ich bin nicht meine Krankheit. Ich bin stärker durch sie."

Die Reaktionen auf die Bilderserie waren "unglaublich positiv und sehr bestätigend", sagte Vargas.

"Viele fingen an, ihre Geschichten in sozialen Netzwerken zu teilen", erzählte sie. "Dadurch haben sie Unterstützung von ihrer Familie und Freunden bekommen."

Die Bilder erhielten jedoch auch negative Rückmeldungen von Menschen, die das Projekt als "überflüssig" bezeichneten.

"Sie denken, dass wir alle Menschen sind und deshalb alle die selben Erfahrungen machen", so Vargas. "Doch das ist ganz sicher nicht der Fall, da People of Colour Unterdrückung in einer Vielzahl von Formen erleben, was ihre psychische Krankheit verstärkt."

Nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne arbeitet Vargas jetzt an der nächsten Phase dieses Projekts.

Der nächste Schritt ist, wie sie sagte, von einem Fotografen Bilder in hoher Auflösung machen zu lassen und sie als Buch herauszubringen. Sie hofft, das Projekt eines Tages in Buchhandlungen und Galerien zeigen zu können.

"Ich will diese Bilder weiter verbreiten, um die Gespräche darüber weiter anzuregen und zur Beseitigung des Stigmas beizutragen", so Vargas.

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