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17 super einfache Tricks für bessere Handy-Fotos

Denn wer sagt, dass du eine groß, teure Kamera brauchst?

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Fotografie macht viel Spaß. Aber es kann ziemlich unpraktisch sein, eine unhandliche Kamera herumzutragen.

adventuresoncehad.com

Außerdem sind sie teuer und nicht gerade sehr geeignet für jemanden wie mich, der VERDAMMT tollpatschig ist und alles fallen lässt.

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Aber hier ist ein Geheimnis: Du brauchst nicht all die Dingsdas und Dingsbums, weil die Kamera in deinem Smartphone ganz passabel ist!

alfred.camera

Ehrlich, wenn Du ein (ziemlich) neues Smartphone hast, sind die Kameras in denen ziemlich brillant! Ganz abgesehen davon, wie transportabel sie sind.

1. Teste unterschiedliche Linsen an deiner Kamera für unterschiedliche Effekte aus, wie Magniband, OlloClip oder Moment.

magniband.com

Du kannst so viele unterschiedliche Clip-On-Linsen bekommen, um deine Handyfotografie auf die nächste Stufe zu bringen; Fischaugenlinsen, Zoomlinsen, Weitwinkelobjektiv, die Liste ist endlos. Ich liebe Magniband, das ein Band mit einer eingebauten Vergrößerungslinse ist, die alles, von dem du ein Bild machen möchtest, vergrößert und dabei so günstig wie Pommes ist. Für weitere Linsenoptionen solltest Du zu 100% OlloClip und Moment ausprobieren, die beide ein breites Spektrum abdecken!

2. Sanftes natürliches Licht ist immer das beste Licht, um darin aufzunehmen.

Instagram: @petite

Natürliches Licht ist die Art von Licht, an der sich der Weißabgleich deiner Kamera orientiert, daher ist es immer am besten, in natürlichem Licht aufzunehmen. Wenn du gleichmäßiges Licht möchtest (wie im oberen Bild), dann nimm mit der Lichtquelle hinter dir auf - beispielsweise befand sich das große Fenster, welches für diese Aufnahme das Licht hineinließ, hinter mir, als ich das Bild aufnahm. Für ein interessanteres, schattenhaftes Bild, mach eine Aufnahme mit dem Licht, das von einer Seite kommt. Stelle außerdem niemals das Motiv deines Fotos vor das Fenster, von dem das Licht kommt.

Falls möglich, versuche während der "goldenen Stunde" aufzunehmen, was genau vor Sonnenaufgang und genau vor Sonnenuntergang ist. Vermeide grelles, direktes Sonnenlicht.

3. Benutze eine separate Taschenlampe statt des Blitzes von deinem Telefon, um bei schlechtem Licht von oben zu beleuchten.

Emma Cooke / BuzzFeed

BENUTZE NICHT DEN BLITZ DEINES TELEFONS, ER IST ECHT SCHLECHT. Du wirst alle Details auf dem Bild verlieren, harte Schatten bekommen und wenn du ein Bild in einer Bar machst, wird der Blitz alle anderen Gäste irritieren.

Stattdessen bitte einen Freund nett, wenn er ein Smartphone hat, seine Taschenlampe anzumachen (oder wenn du wie ich ganz schlimm bist, kannst du billige Taschenlampen auf Ebay bekommen), halte sie dann direkt über das Ding, das du fotografieren willst. Das ist ein Foodstylisten-Trick – Essen und Getränke sehen auf Fotos immer besser aus, wenn das Licht direkt darüber gehalten wird, anstatt auf eine Seite. Spiele ruhig damit herum!

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4. Oder benutze die Taschenlampe, um interessante Effekte zu erzeugen.

Emma Cooke / BuzzFeed

Wenn du ein Foto von einem Getränk in einer Bar oder einem Restaurant machen willst und die Tischoberfläche dreckig oder unordentlich ist, kannst du eine Telefonlampe oder Taschenlampe benutzen, um wirklich interessante Effekte zu erzeugen, indem du sie direkt an dein Glas hältst.

5. Stelle sicher, dass deine Belichtung richtig ist.

Ein praktischer Trick, um die Belichtung (auf iPhones) schnell auszubessern, ist, den Bildschirm anzutippen, und ein Quadrat mit einer kleinen Sonne daneben wird erscheinen. Lege dann deinen Finger auf den Bildschirm und bewege ihn aufwärts oder abwärts, um die Belichtung einzustellen – das ist bei schlechter Beleuchtung besonders praktisch.

Erinnere dich immer: es ist besser, unterbelichtete als überbelichtete Fotos zu machen! Bei Überbelichtung wirst du Details auf dem Foto, die du nicht zurückholen kannst, verlieren, aber bei Unterbelichtung kannst du die Bilder normalerweise später ausbessern, indem du sie manuell aufhellst.

6. Benutze FaceTune, um deine Bilder zu bearbeiten.

Emma Cooke / BuzzFeed

Ja, ich weiß, FaceTune ist ~eigentlich~ dafür gedacht, dein Gesicht zu photoshoppen. Aber wenn du das mal vergisst, ist FaceTune tatsächlich die beste allgemeine Photoshop-App, die ich je benutzt habe. Ich mag sie tatsächlich LIEBER als das normale Photoshop auf meinem Computer, da sie so benutzerfreundlich ist, und außerdem kannst du deine Finger zum Bearbeiten benutzen, was ich einfacher finde.

Die besten Funktionen in der App sind meiner Meinung nach "Farben", die du benutzen kannst, um ungewünschte Hintergrundobjekte zu entfernen, "Details", was wie schärfen ist, aber du kannst sie auf einen bestimmten Bereich des Fotos anwenden, "Glätten" zum Vortäuschen von Schärfentiefe und "Patch", die im Grunde genommen das Photoshop-Werkzeug Kopierstempel ist.

7. Um mit FaceTune ungewollte Hintergrundobjekte loszuwerden, brauchst du die Funktionen "Farbe" und "Glätten".

Emma Cooke / BuzzFeed

Geh auf "Farben", wähle die Hintergrundfarbe, die das unerwünschte Objekt umgibt, mit deinem Finger aus, fange dann an, das Objekt (also zum Beispiel deine Hand) damit einzufärben (benutze wieder deinen Finger). Das könnte einige eigenartige Linien hinterlassen, also gehe auf "Glätten" und benutze einfach deinen Finger, um die Linien zu glätten. Wechsel zwischen diesen ab bis du damit zufrieden bist, wie es aussieht.

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8. Um mit FaceTune Schärfentiefe zu erzeugen, benutze die Funktionen "Detail" und "Glätten".

Emma Cooke / BuzzFeed

Geh auf "Details" und gehe mit deinem Finger über die Teile des Bildes, die du im Fokus haben willst. Geh danach auf "Glätten" und glätte den Hintergrund, damit er etwas verschwommener ist. Das wird nicht mit allen Bildern funktionieren, aber wenn du einen klaren Fokuspunkt hast, kann dies eine großartige Art sein, Schärfentiefe vorzutäuschen.

9. Halte dich an die Zwei-Drittel-Regel.

Emma Cooke / BuzzFeed

Ein einfacher Trick, um Bilder besser aussehen zu lassen, ist, dir vorzustellen, dass dein Bild in drei Teile geteilt wurde, mit Leitlinien (wie oben gezeigt). Dann solltest du den Fokuspunkt deines Fotos etwas außerhalb des Zentrums legen oder einen schönen Linienfluss durch alle drei Teile des Bildes erzeugen.

Außerdem sollte der Horizont vollkommen waagrecht sein und näher zur Oberseite oder Unterseite deines Bildes anstatt genau im Zentrum liegen. Wenn du keinen geraden Horizont sehen kannst, dann versuche einfach Ausgeglichenheit auf dem Foto zu erzeugen. Das ist nicht schwer und trotzdem eine feste Regel; wenn du denkst, dass etwas gut aussieht, dann mach es einfach so!

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10. Symmetrie ist auch großartig.

Emma Cooke / BuzzFeed

Ich weiß auch nicht, aber an einem Haufen Linien, die sich symmetrisch angleichen, ist einfach irgendetwas dran... probier es im Zweifelsfall einfach aus und mach ein symmetrisches Bild, Leute sind verrückt danach.

Das ist besonders gut, wenn du überhaupt keinen Horizont auf deinem Foto hast – versuche einfach mit dem, was du im Rahmen hast, ein schönes, symmetrisches Foto zu machen.

11. Oder halte genau aufs Zentrum drauf.

instagram.com

Für quadratische Fotos ist es normalerweise am besten, deinen Fokuspunkt genau im Bildzentrum zu positionieren. Wenn du das tust, solltest du sicherstellen, dass du so gut es geht auf gleicher Höhe mit dem Ding, das du fotografierst bist, also dass du nicht von zu weit unten oder zu weit oben fotografierst. Das gilt auch für Fotos von Gesichtern. Fotografiere auf Augenhöhe mit deinem Motiv!

12. Zoom nicht heran, wenn du ein Bild machst – schneide es stattdessen hinterher zurecht.

Emma Cooke / BuzzFeed

Das Zoomen führt dazu, dass deine Kamera langsamer funktioniert (besonders bei schlechter Beleuchtung) und es produziert genau die gleiche Qualität (wenn nicht sogar schlechtere Qualität) wie das Zuschneiden eines Bildes. Und außerdem bietet das Zuschneiden statt Zoomen mehr Optionen, wenn du das Bild bearbeitest.

13. Vermeide für Aufnahmen von Essen einen Hintergrund, der die gleiche Farbe wie dein Motiv hat.

Instagram: @petite

Es sollte auch eine saubere Oberfläche sein, aber idealerweise immer noch interessant (ich mag Marmoroberflächen und schön gefärbte Wände).

14. Filtere deine Bilder nicht.

megaevolvedthot.tumblr.com

Spiele stattdessen mit den Effekten auf deinem Telefon oder auf Instagram herum, um die Helligkeit, den Kontrast oder die Sättigung zu steigern, für ein Foto, das die beste Version seiner selbst ist, aber trotzdem echt aussieht. Meine bevorzugte Kombination ist etwas Kontrast, Struktur und Sättigung.

Aber wenn du unbedingt filtern willst, benutze nicht Instagram dafür... VSCO und Colour Story sind meiner Meinung nach die Besten, was Filter angeht. Wenn du auch eine bessere Bedienung für die Bearbeitung von Dingen wie Sättigung, Kontrast etc. als bei Instagram willst, ist Snapseed brilliant. Die systemeigenen Bearbeitungsfunktionen auf iPhones sind auch wirklich großartig!

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15. Benutze die Lautstärkeknöpfe deiner Kopfhörer als Auslöser.

somestrangeseahorse.tumblr.com

Wenn du ein iPhone hast (das funktioniert vielleicht auch mit anderen Smartphones), dienen die Lautstärkeknöpfe auf deinen Kopfhörern auch als Auslöser. Also kannst du für superstabile Fotos oder Selfies ohne Arme darauf dein Telefon gegen etwas lehnen.

16. Probiere für noch mehr Spaß Burzt, Slow Shutter oder Boomerang aus!

instagram.com

Burzt verwandelt einen Stoß Fotos in ein GIF, Boomerang macht coole Instagram-Videos wie das oben und Slow Shutter erzeugt Weichzeichnungen und Bewegung auf Fotos.

17. Hab Spaß!

n0musicnolife.tumblr.com

In der Fotografie sind "Regeln" wirklich nur als Hilfestellung da, wenn man sie braucht – befolge einfach die, die du befolgen willst. Sei einfach du selbst und hab Spaß. Fröhliches Fotografieren!

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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