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18 geheime Tricks, für den perfekten Burger zu Hause

Willst Du Pommes dazu?

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Wir fragten die Burger-Expertin und Gründerin von Bleecker St Burgers, Zan Kaufman, nach ihren Tipps:

Instagram: @bleeckerburger

1. Zunächst muss die Burger-Frikadelle zu 100% aus Rindfleisch sein.

Laura Gallant / BuzzFeed

"Eier oder Semmelbrösel brauchst Du nur dann, wenn Du Fleischklöße machst."

"Aus irgendeinem Grund glauben alle, dass Hackfleisch irgendwie zusammengehalten werden muss. Mach mal ein Experiment: Wenn Du im Laden Hackfleisch kaufst, forme eine Kugel daraus, drücke sie in einer Pfanne platt und das Hackfleisch wird diese Form behalten. Es braucht nur noch Salz und Pfeffer."

"Das ist das Geheimnis. Du tust nichts weiter in Deinen Burger und er wird besser schmecken als in den meisten Restaurants. Und keine Angst vor dem Abschmecken – Du musst tatsächlich viel würzen; keine leichte Prise, sondern eine satte Portion. Salz bringt den Geschmack des Rindfleisches hervor."

2. Um zu Hause einen guten Burgen zu machen, brauchst Du nur eine Bratpfanne und einen Pfannenwender.

Verwende kein Öl für die Bratpfanne: "Das Wichtigste ist, dass Du Deine Bratpfanne trocken hältst und dafür sorgst, dass sie kochend heiß ist, bevor Du den Burger reintust."

"Dann brauchst Du nur noch den Pfannenwender, um das Fleisch zu wenden. Ein Toaster für das Brötchen wäre gut, aber mehr brauchst Du nicht. Du brauchst nicht mal Salz- und Pfefferstreuer, Du kannst es einfach mit der Hand streuen."

3. Am besten brätst Du Deinen Burger medium rare.

Laura Gallant / BuzzFeed

"Je größer der Burger ist, um so länger musst Du ihn natürlich auf jeder Seite braten. Bei unserer Burgergröße (113g) braten wir die beiden Seiten nur scharf an. Aber wenn Du einen größeren Burger machst, sagen wir mal 226g, solltest Du ihn regelmäßig wenden, weil es acht Minuten dauern wird, damit das Fleisch medium rare wird. Durch das regelmäßige Wenden wird keine Seite mehr durchgebraten als die andere."

"Ob medium rare erreicht ist, kannst Du entweder mit einem Küchenthermometer oder mit Deinem Finger feststellen. Es gibt einen Test für zu Hause, bei dem Du bestimmte Teile Deiner Hand drückst: Der Rand Deiner Handfläche ist eher well done, dann mehr zur Mitte hin wird es weicher – wenn es ziemlich stark nachgibt, dann ist es rare. Wenn es halbfest ist, dann ist es wahrscheinlich medium bis medium rare."

4. Der größte Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Burger ist das Brötchen.

Laura Gallant / BuzzFeed

"Ich denke, bei den schrecklichsten Burgern liegt es am Brötchen."

"Ein Burgerbrötchen ist dann am besten, wenn Du es beim Essen gar nicht bemerkst. Wenn Du einen Burger isst und Dir die ganze Zeit des Brötchens bewusst bist, dann stimmt etwas nicht."

Abgesehen vom Brötchen wäre Zans wichtigster Tipp, zu versuchen, nicht zu viel mit dem Burger zu machen: "Die Leute beladen ihre Burger mit einer Menge Zeug, aber Du kannst Dir zu Hause einen guten Burger machen, indem Du einfach das Fleisch gut anbrätst, gut abschmeckst, ein relativ weiches Brötchen dazu nimmst und es nicht zerkochst."

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5. Vergiss die Brioche Brötchen und nimm etwas Leichteres.

Twitter: @StuartInfusions

"Ich denke, Brioche ist fantastisches Brot und es ist eine wirklich geniale Erfindung der Franzosen, aber ich denke, es gehört anderswohin und nicht zu einem Burger."

"Manche Leute essen Burger und fühlen sich danach, als hätten sie einen Stein im Bauch, und meistens liegt das daran, dass das Brötchen so massig ist. Wenn es leicht und luftig ist, lässt es sich auch leicht essen und nimmt auch mehr vom Fleischgeschmack auf."

"Unser Burgerbrötchen beispielsweise ist so luftig, dass, wenn der Burgergeschmack in das Brötchen übergeht, er sich mit der Sauce vermischt und damit für einen tollen Biss sorgt. Das Brötchen ist also nicht einfach nur da, um den Burger zu halten – es wird auch selbst zum Geschmacksträger."

6. Toaste Dein Brötchen, um zu verhindern, dass sich Dein saftiger Burger auflöst.

Laura Gallant / BuzzFeed

"Niemand möchte einen Burger essen, der anfängt, sich aufzulösen. Wenn sich das Brötchen in mehrere unterschiedliche Stücke aufteilt und Du nur das Fleisch aufsammelst und es isst? Das ist die Katastrophe für mich.

"Das Brötchen zu toasten ist das beste, was Du tun kannst, um dies zu verhindern. Es verleiht dem Brötchen mehr Strapazierfähigkeit und hilft dem Brötchen sich etwas mehr gegen den Saft zu behaupten."

Und versuche nicht den Salat zu benutzen, um den Saft daran zu hindern zum Brötchen zu gelangen, sagt Zan. "Manche Menschen benutzen Salat, um die Säfte aufzuhalten, aber das bedeutet, die Säfte sind nicht überall im Gericht ausbalanciert. Sie sitzen lediglich in einem Pool und werden sich wahrscheinlich über Dich ergießen."

7. Die besten Veggieburger basieren auf Bohnen oder Tofu - meide Pilze!

"Im Internet gibt es einige ziemlich fantastische Rezepte für Veggieburger. Die besseren sind hauptsächlich bohnenbasierte Rezepte, aber sie neigen dazu, eine Menge Zeit in Anspruch zu nehmen, das ist das einzige Problem mit ihnen. Es wird viel gehackt und viel gebunden, aber am Ende sind sie es wert, wenn Du Vegetarier bist."

Vermeide jedoch Pilzburger: "Der Pilzburger ist nur eine Zeitverschwendung. Du kannst wirklich originell sein bei Veggieburgern. Wir benutzen Tofu. Tofu ist ein ziemlich guter Träger für Geschmack - und hat eine wirklich schöne Textur, wenn Du es brätst. Es nimmt viel von dem Geschmack unserer Burgersoße auf, die unseren Cheeseburger nachahmt."

Bei Veganern empfiehlt Zan eher die Brötchen zu überprüfen, als sich nur auf den Bratling zu konzentrieren. Viele der bohnenbasierten Bratlinge, die ich zuvor erwähnte, sind vegan. Auf das Brötchen musst Du achten. Unsere Brötchen enthalten Milch, also sind sie nicht vegan."

8. Kaufe niemals einen Burger aus dem Supermarkt.

Laura Gallant / BuzzFeed

"Burger aus dem Supermarkt sind ein Scherz. Es dauert vier Minuten, bis Du sie aus der Verpackung geholt und sie in der Mikrowelle warmgemacht hast und dabei noch schrecklich schmecken. Die gleiche Zeit dauert es, einen richtigen Burger zu machen."

Hierzu gibt es jedoch eine Ausnahme: Veggieburger. "Es gibt viele wirklich vernünftige gefrorene Veggie-Patties, die Du auftauen kannst. Sie geben gute Burger ab, wenn Du vernünftige Soßen benutzt."

9. Besorg Dir Dein Fleisch beim Metzger.

Laura Gallant / BuzzFeed

Wenn es um Burger geht, lohnt es sich zum Metzger zu gehen. Du solltest um Folgendes bitten: "Rinderkamm, und mischen Sie ein wenig mehr Fett hinein."

"Dann, wenn Du nach Hause kommst, wiege die Patties ab. Wenn Du vorhast, Burger unserer Größe zu machen, wiege 113g-Bälle von dem Fleisch ab, anschließend, bevor Du sie anbrätst, quetsche sie mit Deinen Händen, um eine Scheibe zu formen."

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10. Amerikanischer Käse ist der beste für Burger.

Laura Gallant / BuzzFeed

"Ein Stück amerikanischer Stücke für sich, ist ein Stück Scheiße. Es ist nicht mal Käse. Aber in einem Burger fungiert er als dieser geschmacklose Leim, der alles vereinigt.

"Menschen halten ihn für Käse und betrachten ihn als Käse, aber in Wirklichkeit macht er so viel mehr als das. Es gibt andere gute Käsesorten - wir benutzen beispielsweise Blauschimmelkäse - aber amerikanischer Käse ist mit Abstand der beste. Er macht den Burger zu einem Ganzen."

11. Um den Käse ganz schmelzig zu bekommen, schwenke ihn über eine Pfanne auf den Burger.

Laura Gallant / BuzzFeed

"Um den Käse zu schmelzen, verwenden viele Leute eine glockenformige Abdeckung, z. B. einen großen Topf. Aber ich habe das nie gerne gemacht, da ich glaube, dass es den Burger dämpft. Also nehmen wir den amerikanischen Käse und schwenke ihn über der Hitze des Grills. Anschließend lassen wir ihn auf den Burger gleiten, damit er bereits angefangen hat zu schmelzen, bevor er überhaupt dahin kommt."

12. Es GIBT "zu viel Käse".

Laura Gallant / BuzzFeed

"Wir benutzen großartiges Rindfleisch. Es ist Rindfleisch, dass Du in den besten Steakhäusern der Welt bekommen würdest."

"Käse ist toll, aber wenn Du viel Käse willst, dann nehme Käsemaccheroni. Benutze Burger nicht als einen Träger für Käse, es sei denn, es ist ein wirklich beschissener Burger, der verdeckt werden muss."

13. Wenn Du Kosten senkst, spare beim Belag, nicht bei dem Fleisch.

Laura Gallant / BuzzFeed

"Spare niemals beim Fleisch! Spare beim Belag. Du kannst zu Hause einen wirklich tollen Burger zubereiten, der nicht viel kostet. Mein Metzger beispielsweise, verkauft einen seiner Patties für 3,25 Euro. Anschließend kaufst Du ein Brötchen, dass einen Tag alt ist, damit es nicht zu hart ist, und das war's - Du bist startklar."

14. Fürchte Dich nicht vor gewagten Garnierungen... solange Du den einfachen Burger zuvor gemeistert hast.

Laura Gallant / BuzzFeed

"Toppings können einen Burger aufwerten, aber sie können keinen Burger erzeugen. Das Fundament muss stimmen."

15. Gute Burgersoße besteht aus fünf Teilen Mayonnaise, einem Teil Ketchup und einem Teil Senf.

Laura Gallant / BuzzFeed

"Eine Burgersoße ist wie ein Burger: Sie ist besser als die Summe ihrer Teile. Für eine gute Burgersoße möchtest Du ein wenig Süße und ein wenig Säure. Wir verwenden Ketchup, Mayo, Gurken und ein paar Gewürze."

Wenn Du eine Burgersoße zu Hause zubereitest, mische fünf Teile Mayonnaise zu einem Teil Ketchup und einem Teil Senf für das, was Zan als eine "sehr anständige Burgersoße" bezeichnet.

16. Wenn Du Burger zu Hause mit einem Barbecue-Grill zubereitest, solltest Du kleine Schübe machen, statt alles auf einmal.

"Die größte Sünde bei Barbecue-Grills ist, dass Leute sie für 20 Minuten kochen und den Burger ruinieren. Wenn Du einen Eishockey-Puck essen möchtest - koche keinen Burger.

"Du opferst ein wenig Erleichterung vom Kochen, wenn Du Deine Burger direkt auf dem Barbecue-Grill machst, aber Du kannst vom Grillen auf offenem Feuer etwas großartigen, anderen Geschmack bekommen, den Du nicht auf einer Grillplatte bekommst. Wenn Du Dir allerdings wirklich Sorgen darum machst, Deine Burger zu verbrennen, lege eine Grillpfanne auf den Barbecue-Grill und mache es so.

"Mein größter Tipp für einen Barbecue-Grill wäre es, nur ein paar wenige gleichzeitig zu machen. Sie brauchen nicht lange. Du kannst ein paar 113g-Burger in fünf Minuten machen. Mache einfach kleinere Runden, statt den Grill zu überladen und alles zu ruinieren."

17. Verzichte auf "magere" oder "gesündere" Burger.

Laura Gallant / BuzzFeed

Selbst die Veggie-Burger bei Bleecker St sind nicht so gesund - sie sind frittiert. Und das hat einen Grund: "Magere Burger sind eine Zeitverschwendung, weil sie immer trocken sein werden."

Wenn Du dringend etwas fettärmeres brauchst, dann solltest Du "ein Fleischbällchen machen und irgendeine Art von Füller benutzen, um den Mangel an Feuchtigkeit auszugleichen. Aber ein magerer Burger ergibt einfach keinen Sinn. Wenn Du einen gesunden Burger willst, solltest Du vielleicht einfach einen Thunfischsalat essen."

18. Und zum Schluß: Wenn Du Dir Burger im Restaurant gönnst, fürchte Dich nicht, Fragen zu stellen!

Facebook: BleeckerBurger

"Du solltest niemals Angst haben, ein Restaurant etwas zu fragen. Wenn sie Dir nichts über ihr Essen sagen wollen, solltest Du einfach aufstehen und gehen. Wenn sie sich schämen, etwas zu sagen, ist es vermutlich nicht irgendein Ort, an dem Du essen willst."

Daher zögere nicht Restaurants danach zu fragen, ob sie ihre Veggiepatties selber herstellen oder sie vom Supermarkt kaufen.

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