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Weil ihr Baby an Keuchhusten starb, plädiert diese Mutter rührend fürs Impfen

„Ich will nicht, dass noch mehr Babys an dieser oder einer anderen Krankheit sterben, deren Ausbrechen leicht verhindert werden kann.“

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Hughes erzählte BuzzFeed, dass die Familie überglücklich über die Ankunft des Zuwachses war, ganz besonders Olivia.

„Sie nannte ihn 'Mister Man' oder 'Riley-Bär' und forderte ihn ständig auf, ihr beim Singen und Tanzen zuzusehen“, sagt Hughes über ihre Tochter. „Wir verbrachten die ersten paar Wochen entspannt zu Hause damit, uns daran zu gewöhnen, eine vierköpfige Familie zu sein, und mit kurzen Spaziergängen in den Parks und am Strand, um frische Luft zu schnappen.“

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Die besorgten Eltern brachten Riley zum Arzt, der nichts feststellte.

Eines Abends reagierte Riley kaum noch auf Signale von außen. Hughes sagt, ihr Instinkt habe die Oberhand gewonnen und sie hätten ihr Baby eilends ins Krankenhaus gebracht.

Seit Rileys Tod führt die Familie Hughes den Kampf, „entschieden für die Notwendigkeit von Impfung zu werben“. Sie haben eine Facebook-Seite namens Light For Riley erstellt, auf der sie ihre Sache besprechen.

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Das Robert Koch-Institut rät in Deutschland Frauen mit Kinderwunsch und Menschen, die mit einem Baby zu tun haben, sich gegen Keuchhusten impfen zu lassen, um sich und ihr Neugeborenes zu schützen. Kinder werden üblicherweise nicht gegen Keuchhusten geimpft, bevor sie zwei Monate alt sind, aber wenn sie den Impfstoff noch im Mutterbauch bekommen, trägt das zu ihrem Schutz bei.

Hughes sagt, dass ihre ganze Familie geimpft sei, aber sie sei nie darauf hingewiesen worden, dass sie den Impfstoff in der Schwangerschaft hätte bekommen sollen.

"Ich hoffe, dass Eltern dadurch, dass wir Rileys Geschichte teilen, erkennen, dass die Impfung in der Schwangerschaft beginnt", sagte sie. "Wir sind heute in der glücklichen Lage, unsere Babys sogar noch vor ihrer Geburt schützen zu können. Ich wünschte, ich hätte diese Chance bekommen, weil ich glaube, dass Riley dann heute noch bei uns wäre."

Vor ein paar Wochen entschloss sich Hughes, ein sehr persönliches Video davon zu teilen, wie Riley mit seiner Krankheit zu kämpfen hat. BITTE BEACHTE: Das Video kann auf manche Zuschauer verstörend wirken.

Facebook: video.php

Hughes sagte, dass sie, obwohl es schwerfiel, das Video zu teilen, das Gefühl hatte, es sei notwendig, um etwas zu bewirken.

"Ich will nicht, dass noch mehr Babys an dieser oder einer anderen Krankheit sterben, die leicht verhindert werden kann... Obwohl ich also weiß, dass die Videos schockierend sind, hoffte ich, dass sie werdende Mütter dazu animieren, sich in der Schwangerschaft gegen Keuchhusten impfen zu lassen - was bedeutet, dass die Babys mit einem großen Schutz gegen die Krankheit geboren werden", sagte sie.

Das Video war eine beeindruckende Botschaft für Tausende von Menschen, und es ist mittlerweile mehr als 5.000 Male geteilt worden. Einige Frauen haben sogar gesagt, es habe sie dazu angeregt, ihren Arzt nach dem Impfstoff zu fragen.

Hughes meint, ihre Familie habe die Hoffnung, andere dazu anregen zu können, Impfungen ernst zu nehmen, weil es, wie sie sagt „nicht fair ist, dass unser Sohn nur 32 Tage leben durfte.“

„In einem Land, das in einer so glücklichen Lage ist wie das unsere, sollten wir keine Kinder an Krankheiten verlieren, die gar nicht mehr existieren sollten“, sagte sie. „Wir geben unser Bestes, um das Bewusstsein für diese Krankheiten zu wecken und die Menschen dazu zu ermuntern, sich und ihre Kinder gegen sie zu immunisieren.“