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13 Tipps für Frauen, die sicheren Sex mit anderen Frauen haben wollen

Falls du das nicht in Sexualkunde hattest.

1. Ernsthaft: Nimm's ernst.

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Dr. Elizabeth Boske hat es am besten gesagt: „Lesbischer safe sex ist kein Oxymoron.“ Sexualhygiene ist für alle wichtig – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Orientierung.

2. Nicht alle sexuellen Aktivitäten sind gleich.

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Einige Sexualakte erfordern etwas mehr Flexibilität als andere, sicher – aber wir sprechen eigentlich über Risiken, was Krankheit und Ansteckung betrifft.

Aktivitäten, die als weniger riskant gelten, umfassen „umarmen, berühren, massieren und Masturbation.“ Viele Frauen betrachten Sex mit anderen Frauen als risikikoarm, doch tatsächlich gibt es so einige Geschlechtskrankheiten, über die sie sich Gedanken machen müssen.

3. Zur Erinnerung: Nur weil du keinen Sex mit Männern hast ...

bedeutet das nicht, dass du keinen Sex mit Männern hast. Verstehst du, was wir meinen?

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Viele Frauen, die lesbisch oder bisexuell sind, haben irgendwann mal Sex mit Männern gehabt. Wenn das auf dich oder deine Partnerin zutrifft – besonders wenn ihr ungeschützten Verkehr mit einem Mann hattet – könnte euer Risiko, bestimmte Geschlechtskrankheiten zu haben, mit dem einer heterosexuellen Frau vergleichbar sein. Zum Glück sind die meisten der üblichen Geschlechtskrankheiten komplett behandelbar.

4. Lecktücher – gibt es.

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Ah, das Lecktuch – vielleicht das Verhütungsmittel, das die Welt am wenigsten versteht. Die Einstellung zu diesen mystischen Latextüchern scheint zu sein: Niemand benutzt sie tatsächlich. Doch wenn du Oralsex ohne den tatsächlichen Austausch von Körperflüssigkeiten haben willst ... dann willst du sie vielleicht in Erwägung ziehen. Wenn es um HPV (humane Papillomviren) geht, die nicht durch den Austausch von Körperflüssigkeiten weiterverbreitet werden, ist so ein Tuch leider nicht hilfreich.

Fun fact: Falls du ein Kondom rumliegen hast, kannst du das auch benutzen!

Hier findest du eine Anleitung!

5. Und sorgfältige Nagelpflege ist wichtig, unterschätze das nicht!

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Das gehört sich nicht nur so deiner Partnerin gegenüber – es ist eine Frage der Sicherheit. Jede sexuelle Aktivität, die zu Blutungen oder Verletzungen der Scheidenschleimhaut führen kann, erhöht das Risiko, Krankheiten zu übertragen.

6. Wo wir gerade von Händen sprechen: Wasche sie vorher, wasche sie nachher, wasche sie so oft wie möglich!

7. Und einmal im Monat kann sich die Wahrscheinlichkeit erhöhen, verschiedene Krankheiten zu übertragen.

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Denn Krankheiten wie HIV werden durch Kontakt mit Blut übertragen. Wenn sowohl du, als auch deine Partnerin negativ getestet wurdet und frei von jedem Verdacht seid, braucht ihr euch aber keine Sorgen zu machen.

8. Sharing is caring, aber nicht wenn es um Spielzeug geht.

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Wenn du Sexspielzeug benutzt, dann mach es vorher gründlich sauber. Benutze alternativ ein Kondom oder teile deine Toys einfach nicht. Selbstsüchtig? Nein, einfach viel sicherer.

9. Sexualhygiene ist nicht nur wichtig, um mit anderen Sex zu haben. Du solltest ganz allgemein immer wissen, was da unten passiert.

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Das heißt nicht nur, selbst Dinge rauszufinden und zu wissen, was bei dir „normal“ ist – das bedeutet, dass du regelmäßig zum Arzt oder zur Ärztin gehen solltest, und zwar nicht nur, wenn etwas nicht stimmt.

10. Darum: Geh zum/zur Frauenarzt/-ärztin.

Die Praxis kann für alle Frauen ein unheimlicher Ort sein, aber vor allem für lesbische oder bisexuelle Frauen kann diese Umgebung noch beängstigender sein. Besonders, weil sich der gewöhnliche Fragenkatalog um heterosexuellen Sex dreht.

„Das, zusammen mit Angst vor Vorurteilen, die durch diese heteronormativen Vorstellungen verstärkt werden kann, hält lesbische Frauen womöglich davon ab, ihre Sexualgeschichte mit einem Arzt oder einer Ärztin zu besprechen. Selbst oder vielleicht besonders dann, wenn dazu auch sexuelle Erfahrungen mit Männern gehören“, erklärt Dr. Elizabeth Boskey in ihrer Abhandlung Safer Sex For Lesbians. Hab keine Angst! Ein offenes Gespräch bringt deinen Arzt oder deine Ärztin auf Trab. Und wenn du dich dort nicht gut aufgehoben fühlst, such bitte eine Praxis, der du vertraust.

11. Im Zweifel: Lass dich testen.

Die einzige Möglichkeit, um genau zu wissen, woran du bist, ist, dich einfach testen zu lassen. Hier erfährst du mehr.

12. Seien wir ehrlich: Der beste Schutz ist, ein aufrichtiges und offenes Gespräch mit deiner Partnerin zu führen.

thecatfromhell.blogspot.com

Selbst wenn es peinlich/unangenehm/seltsam ist – danach wirst du froh drüber sein.

13. Das Wichtigste ist: Entspann dich und hab ein bisschen Spaß.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

Nora Marleen/BuzzFeed

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