11 irgendwie interessante aber halt auch entsetzliche Arten, wie Tiere ficken

    Männliche Vögel haben keine Penisse und Schnecken mögen es hart.

    1. Männliche Vögel haben keine Penisse.

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    Die meisten Vögel haben Kloaken statt externen Genitalien, was im Grunde der Drei-in-eins-Deal für Körperöffnungen ist: Scheiße-, pinkel- und sexbezogene Aktivitäten werden alle in dieser einen praktischen Öffnung vereint. Die Kloaken der männlichen Vögel schwellen an und scheiden Sperma aus, wenn sie erregt sind, dann reiben sie diese geschwollenen, mit Sperma gefüllten Kloaken gegen die gleichermaßen geschwollenen Kloaken der weiblichen Vögel, wo sich das Sperma nach oben in die Eierstöcke bewegen und ihre Eier befruchten wird. Die meisten Vögel sind auch nicht sehr experimentierfreudig und bleiben einfach bei der einen Stellung – das Männchen auf dem Weibchen reibt seine Kloake gegen ihre und fertig. Nix mit ausgefallener Sexaerobic mitten im Flug.

    2. Strumpfbandnattern machen es gerne in einem riesigen "Paarungsball".

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    Weibliche Strumpfbandnattern kommen später als männliche Schlangen aus dem Winterschlaf. Sobald das Weibchen aufwacht, umdrängen sie männliche Schlangen und bilden "Paarungsbälle", in denen Dutzende männliche Schlangen versuchen, nur ein Weibchen zu umwerben. Manche männlichen Schlangen werden, um andere Männchen auszutricksen, ein weibliches Pheromon ausscheiden und sie davon ablenken, sich mit der echten weiblichen Schlange zu paaren.

    Weibchen versuchen oft, sich von diesen Haufen wegzuschlängeln, da sie unglaublich gewaltsam sein können. Besonders aggressive männliche Schlangen können sauerstoffarme Luft ablassen, die potenzielle Geschlechtspartnerinnen im Grunde erstickt und eine Stressreaktion erzeugt, wodurch sich ihre Kloake öffnet, sodass die männliche Schlange sich mit ihr paaren kann.

    3. Delfine zieht es an beide Ufer.

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    Männliche Große Tümmler leben in ausschließlich aus Männern bestehenden Gruppen, in denen homosexuelles Verhalten üblich ist. Oft gehen sie tiefe Bindungen mit anderen Männchen ein und durchleben ausschließlich homosexuelle Phasen (manchmal das ganze Leben). Delfine haben wie Menschen Sex aus Vergnügen, nicht nur um sich fortzupflanzen. Delfine können auch wie Menschen wirklich verdammt schrecklich zueinander sein. Gruppen von männlichen Delfinen werden ein Weibchen aussondern und sie "treiben" – falls sie wegzuschwimmen versucht, werden sie sie mit dem Bauch nach oben drehen, sie mit ihren Flossen schlagen oder sie mit ihren Zähnen bis zur Unterwerfung kratzen.

    4. Bananenschnecken sind Zwitter mit Penissen, die ungefähr genauso lang wie ihre Körper sind und die sie nach der Begattung fressen.

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    Das Paarungsritual einer Bananenschnecke beginnt damit, dass sie den Schleim, den sie hinterlässt, mit einem Pheromon anreichert, das andere Schnecken wissen lässt, dass sie zum Loslegen bereit ist. Andere interessierte Schnecken werden den Schleim essen. Sich paarende Schnecken werden sich gegenseitig ihre Penisse ineinander einführen und sie dann – ja nach der Begattung fressen.

    5. Schnecken schießen "Liebespfeile" aufeinander.

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    Schnecken sind Zwitter (i. e. mit männlichen und weiblichen Sexualorganen), daher ist ihr Sex sehr kompliziert. Sie haben "Genitalporen", also im Prinzip Löcher, die Zugang zu ihren männlichen und weiblichen Sexualorganen bieten. Die Verführung fängt für Schnecken mit dem gegenseitigen Umkreisen an, eventuell liebkosen sie einander sanft mit einer Tentakel. Dann schießen sie scharfe, spitze Kalziumkonstruktionen aufeinander, weil sie auf sowas stehen.

    Diese "Liebespfeile" bleiben am Schützen haften und dienen dazu, das schleimige Liebespaar zu ~vereinen~. Es ist nicht überraschend, dass es gefährlich sein kann, scharfe, spitze Dinge aufeinander zu schießen, und es kann die inneren Organe ihrer Liebhaber durchbohren. Wenn keiner von beiden an diesem Punkt tot ist, werden die Schnecken Sperma ineinander übertragen – da sie Zwitter sind, kann die Sperma-Übertragung gegenseitig oder nur von einer der Schnecken sein, was von der Spezies abhängt. Es ist auch wichtig, zu beachten, dass nicht alle Schnecken Zwitter sind.

    6. Honigbienen machen es in einer großen Orgie, mit einer weiblichen Königen und Tausenden von männlichen Drohnen, die dann gleich danach sterben.

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    Der einzige Zweck der männlichen Bienen besteht darin, mit der Bienenkönigin Sex zu haben. Die anderen Arbeiterbienen im Bienenstock sind alle sterile Weibchen. Wenn sie paarungsbereit ist, wird die Königin in ein Gebiet hinausfliegen und Drohnenschwärme werden sich um sie versammeln. Einer nach dem anderen werden die Drohnen mitten in der Luft ihre Sternstunde mit ihr haben, dann fallen sie auf den Boden und sterben, was vermutlich alle Fragen bezüglich des Anrufs am nächsten Tag löst.

    Obwohl es Tausende von Drohnen in einem Versammlungsgebiet gibt, wird sich die Königin mit durchschnittlich nur 12-14 Drohnen paaren und dann ihr Sperma für den Rest ihres Lebens aufbewahren und es bei Bedarf benutzen, um ihre Eier zu befruchten. Sie wird also nie wieder Sex haben müssen. Außerdem werden die befruchteten Eier immer nur weibliche Bienen hervorbringen. Drohnen werden aus unbefruchteten Eiern geboren, was bedeutet, dass Bienenväter selbst immer vaterlos sind.

    7. Männliche Wanzen spießen ihre weiblichen Gegenstücke geradezu auf und hinterlassen ihr Sperma in ihren leblosen Körpern.

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    Der Penis einer Wanze ist im Grunde genommen wie ein Schwert und sie benutzen es, um weiblichen Wanzen in den Bauch zu stechen. Dann geben sie Sperma in den Blutkreislauf des Opfers/der Partnerin ab. Was bedeutet, dass keine Wanze jemals ihre Mutter gekannt hat. :(

    8. Die weibliche Gottesanbeterin beißt nach, und manchmal während, der Begattung den Kopf ihres Partners.

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    Zuerst muss die männliche Gottesanbeterin einen Tanz für das Weibchen aufführen und nur wenn diese denkt, dass der Herr sie verdient, wird sie ihn mit ihr Sex haben lassen – wenn nicht, wird sie wahrscheinlich seinen Kopf fressen. Er ist jedoch nicht wirklich aus dem Schneider, denn selbst wenn er das erste Stadium übersteht, wird das Weibchen in ungefähr 5-31 % der Fälle den Kopf des Männchens fressen, nachdem die beiden es getan haben. Und manchmal sogar mittendrin. Der Restteil der Männchen schafft es, nach dem Sex davonzufliegen, also sind ~nicht alle weiblichen Gottesanbeterinnen~ so schlecht!!!

    9. Die Breitfußbeutelmaus, ein süßes, kleines Beuteltier, hat mehrere Wochen am Stück Sex, bis sie buchstäblich ohnmächtig wird und vor Erschöpfung stirbt.

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    Diese kleinen Kreaturen leben gerade mal lang genug, um sich nur einmal zu paaren. Das ist dann der Fall für das Männchen und oft für das Weibchen der Spezies. Männchen richten zwei bis drei Wochen lang ihre ganze Energie auf die Fortpflanzung, zu diesem Zeitpunkt werden ihre lebenswichtigen Organe versagen und sie werden vor Erschöpfung sterben.

    Weibchen können bis zu drei Jahre leben, aber normalerweise sterben sie, nachdem sie ihren ersten Wurf abgesetzt haben (der oft mehrere Väter haben kann, weil sie alle ihre Eier für diesen Wahnsinn aufhäufen und von mehreren Männchen zugleich befruchtet werden können). Das kann wie ein trauriges und hartes Leben klingen – doch ganz ehrlich: Alle wissen sie genau, was sie vom Leben wollen, und gehen auf eine ziemlich spektakuläre Weise.

    10. Anstatt eines Penis haben männliche Tintenfische einen "modifizierten Arm", der Hectocotylus genannt wird und Sperma abgibt.

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    Männliche Tintenfische haben einen speziellen Arm, der "Sperma-Pakete" in das Weibchen hineinlegt, die es in ihrem Innern aufbewahren kann, bis es bereit ist, Eier zu legen. Die tatsächlichen Fortpflanzungsorgane des Männchens sind intern. Der spezielle Arm bedeutet nur, dass er aus einer Entfernung Sex haben kann, da auch weibliche Tintenfische zu Kannibalismus neigen. Der Abstand, den der Arm bietet, gibt dem Männchen die Möglichkeit, von seiner gefährlichen Partnerin wegzuschwimmen, sobald die beiden es getan haben.

    11. Der Argonaut (eine Tintenfischspezies) hat nicht nur einen speziellen ~Arm-Penis~, dieser ist auch abnehmbar.

    Creative Commons / Via en.wikipedia.org

    Weibliche Argonauten (wie der auf dem Bild oben) sind ungefähr 20 Mal größer als ihre winzigen männlichen Partner und haben schützende Schalen. Männliche Argonauten werden ungefähr 13 cm lang, was bedeutet, dass sie kreativ sein müssen, was die Paarung mit ihren kolossalen Partnerinnen angeht. Um sich fortzupflanzen, wird ein Männchen seinen winzig kleinen "modifizierten Arm", der mit Sperma-Paketen geladen ist, auf ein Weibchen abschießen. Dann wird der Arm in die Schale des Weibchens kriechen, wo er aufbewahrt werden kann, bis sie bereit dafür ist, dass ihre Jungen befruchtet werden.

    Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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