Updated on 30. Apr. 2020. Posted on 8. Mai 2017

    41 nervige Dinge, die alle kennen, die schon mal im Einzelhandel gearbeitet haben

    "Oh, kein Preis dran? Kostet wohl nix!" Ahaha. Hahah. Ahahahaha. Ha.

    Michelle Rennex / BuzzFeed

    1. Gebeten werden, „hinten nachzusehen“, obwohl du ganz genau weißt, das dort absolut nichts ist.

    2. Endlich in die Pause gehen und sieben Leute am Hals haben, die dich aufhalten und um Hilfe bitten.

    3. Ein Namensschild und Uniform tragen und trotzdem gefragt werden: „Arbeiten Sie hier?“

    4. Dastehen und höflich nicken, während jemand dich nervt, weil du nichts im Lager hast.

    5. Einen Kunden begrüßen, weil das dein Job ist, und der schnauzt dich sofort an, dass er sich „NUR UMSEHEN“ will.

    6. Oder einen Kunden fragen, wie er zurechtkommt, und einfach rundheraus ignoriert werden.

    7. Zuhören, wie jemand erzählt, dass ein Produkt in einem anderen Laden billiger ist, gerade so, als ob du hier die Preise kontrollieren würdest.

    8. Und dann so tun müssen, als ob es dir etwas ausmacht, wenn Kunden "lieber nochmal woanders gucken“ wollen.

    9. Dir von Kunden permanent anhören müssen, was draußen für ein schönes Wetter ist, obwohl du nicht die Gelegenheit haben wirst, es zu genießen.

    10. Probleme haben, einen Parkplatz zu finden, weil es zu viele Kunden gibt, denen du zu Diensten sein muss, die auch einen Parkplatz suchen.

    11. Gleichzeitig die Kasse bedienen, ans Telefon gehen und der Frau zuhören, die sich bei dir beschwert, dass keine anderen Mitarbeiter in Sicht sind.

    12. Wenn Leute dir am Freitag ein schönes Wochenende wünschen, obwohl du Samstag noch bis 21 Uhr arbeiten musst.

    13. Zusehen müssen, wie all deine Freunde mit Bürojobs ihre Wochenenden genießen, während du an die Arbeit gefesselt bist.

    14. Dir jedes Mal „Oh, das kostet wohl gar nichts!“ anhören müssen, wenn ein Preisschild fehlt oder der Barcode sich nicht scannen lässt.

    15. Und die Energie aufbringen, künstlich über all die lahmen Witze zu lachen, damit ein Kauf zustandekommt.

    16. Wenn jemand mit seinem Kassenbon und einer zerknüllten Tüte in den Laden kommt, den du gestern erst gesehen hast und du weißt, dass du demnächst angebrüllt wirst.

    17. Warmes rohes Fleisch im Gang vom Klopapier finden, weil jemand es sich anders überlegt hat.

    18. Dir deine Freunde anhören, die versuchen, dich zu überreden, dich krank zu melden, und die einfach nicht begreifen wollen, dass Wochenendschichten dein täglich Brot sind.

    19. Versuchen, Münzen vom Ladentisch zu klauben, weil der Kunde sein Geld dort hingelegt hat, anstatt es dir direkt in deine ausgestreckte Hand zu geben.

    20. All die positive Energie verlieren, die du für deine Schicht aufgebracht hast, wenn du hereinkommst und feststellst, dass der Laden total unterbesetzt ist.

    21. Dein Mittagessen heimlich unter dem Ladentisch oder im Hinterzimmer essen, weil zu viel los ist, um eine richtige Pause zu machen.

    22. Oder eine richtige Pause machen und Schuldgefühle eingeimpft kriegen, bloß schnell zurückzukommen, weil so viel los ist, dass der Rest deines Teams alle Hände voll zu tun hat.

    23. Auf dem Weg nach draußen von einem Kunden angehalten werden, gleich nachdem du Feierabend gemacht hast.

    24. Durch die Weihnachtsmusik, die ab Anfang Dezember ununterbrochen durch den Laden dudelt, den Verstand verlieren.

    25. Einen Betrag in die Kasse eintippen und vom Kunden einen Haufen Münzen bekommen, damit „es einfacher ist“.

    26. Versuchen, einen Kunden an der Kasse zu bedienen, während er telefoniert.

    27. Versuchen, Kunden, die nicht zuhören wollen, zu erklären, warum du abgelaufene Gutscheine und alte Katalogpreise nicht berücksichtigen kannst.


    28. Mit Kunden klarkommen, die wütend werden, weil dein Chef zu lange braucht, um an die Kasse zu kommen.

    29. Einen Kunden bedienen und von einem anderen Kunden unterbrochen werden, der ebenfalls bedient werden will.

    30. Die Umkleidekabinen aufräumen, nur um zu sehen, dass sie nach 15 Minuten wieder aussehen, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte.

    31. Einen Kunden am Telefon haben, der dir seine Lebensgeschichte erzählt, während du wirklich sehr, sehr beschäftigt bist.

    32. Endlich dein Umsatzziel erreicht haben und dann erleben müssen, dass jemand einen Arsch voll Artikel zurückgibt, während du an der Kasse bist.

    33. Kunden haben, die versuchen dich zu überzeugen, dass ihnen ein Rabatt zusteht, weil sie „treue Kunden“ sind, du sie aber erst zweimal in deinem Leben gesehen hast.

    34. Dir die Beschwerden eines Kunden über jemanden anhören, der sie früher bedient hat, und aufpassen, dass sie nicht merken, dass dieser Jemand in Wirklichkeit du warst.

    35. Zusehen müssen, wie ein Kunde Probleme mit dem Kartenlesegerät hat, weil er seine Karte zu früh eingesteckt hast, als du ihn gebeten hast, noch zu warten.

    36. Dir für eine bestimmte Sache freinehmen wollen und dann bewilligt dein Chef deinen Antrag nicht, weil zu der Zeit im Laden wirklich viel los ist.

    37. Einen Kunden haben, der etwas zurückgeben will, das ganz offensichtlich getragen ist, aber keinen Bock haben, rumzustreiten und es daher trotzdem annehmen.

    38. Versuchen, dich krankzumelden, und dein Chef bittet dich um ein ärztliches Attest, weil er weiß, dass du Scheiße laberst.

    39. Oder zur Arbeit kommen und feststellen, dass fünf Leute aus Deinem Team sich krankgemeldet haben und du jetzt total unterbesetzt dastehst.

    40. Von Leuten, mit denen du jahrelang nicht geredet hast, wegen deines Personalrabatts angeschnorrt werden.

    41. Und am allerschlimmsten: Den Laden aufräumen und dann kommt fünf Minuten vor Ladenschluss noch ein Kunde rein.

    Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.