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So feiern die Leute im Netz feiern das Ende einer ausländerfeindliche E-Mail-Adresse

"kein-asylantenheim@gmx.de” verstößt gegen guten Sitten.

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Diesen Screenshot postete vor wenigen Tagen die Seite „Kein Mensch ist illegal” auf Facebook. Er wurde von fast 2500 Menschen geliked.

Screenshot Facebook / Via Facebook: kmii.aktion

Darin wendet sich der E-Mai-Dienst GMX offenbar schriftlich an die Person hinter der Mailadresse kein-asylantenheim@gmx.de und teilt ihr mit, dass die Adresse gesperrt wird.

BuzzFeed / Screenshot Facebook / Via Facebook: kmii.aktion

Und das steht in dem Schreiben:

„{Wir sind} nach diversen Beschwerden Dritter (...) zu der Annahme eines Verstoßes gegen die guten Sitten und damit die vereinbarten Nutzungsbedingungen gekommen {sind}. Daraus resultierend sahen wir uns veranlasst, das Postfach entsprechend den Nutzungsbedingungen zu sperren.”
Buzzfeed/Screenshot Facebook / Via Facebook: kmii.aktion

„{Wir sind} nach diversen Beschwerden Dritter (...) zu der Annahme eines Verstoßes gegen die guten Sitten und damit die vereinbarten Nutzungsbedingungen gekommen {sind}. Daraus resultierend sahen wir uns veranlasst, das Postfach entsprechend den Nutzungsbedingungen zu sperren.”

Die Facebook-User diskutieren heiß über den Post. Einige sind der Meinung er sei ein Fake, andere bestreiten das und feiern das GMX-Feingefühl.

Buzzfeed/Screenshot Facebook / Via Facebook: kmii.aktion

Auch dass das Schreiben von GMX-Kundenservice-Mitarbeiter Mustafa Y. verfasst wurde, sorgt für Diskussionen auf Facebook. Die einen sehen sich davon provoziert, andere finden das ganze einfach nur doppelt lustig. Wie hier:

Screenshot Facebook / Via Facebook: kmii.aktion

Das Schreiben ist am 21. Juli 2015 datiert, landete aber erst am 2. November auf der Facebook-Seite „Kein Mensch ist illegal”.

Screenshot Facebook / Via Facebook: kmii.aktion

Auf die telefonische Nachfrage von BuzzFeed Deutschland, ob der Brief echt ist, reagierte GMX bisher nicht.

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