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Wer 2017 verstehen will, sollte diese Texte lesen

Wer sich auf 2018 vorbereiten will, auch.

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Endlich Zeit zum Lesen. Hier kommen 35 Texte, mit denen ihr die Welt zum Jahreswechsel ein bisschen besser versteht.

2. Wie Donald Trump funktioniert

Brendan Smialowski / AFP / Getty Images / Via nytimes.com

Wann steht Donald Trump auf? Warum twittert er? Wie ist das Klima im Weißen Haus unter Trump? Eine beeindruckende Reportage von Maggie Haberman, Glenn Thrush und Peter Baker in der „New York Times“, die auch zeigt, wie Trumps Vertraute versuchen, den Präsidenten vor sich selber zu schützen. (Hinweis: Artikel auf Englisch)

3. Wie sich Menschen fühlen, die geflohen sind.

Roberto Schmidt / AFP / Getty Images / Via zeit.de

Die Familie von Vanessa Vu ist geflohen - von Vietnam nach Deutschland. Vanessa ist hier geboren und im Asylbewerberheim groß geworden. Einmal im Monat musste die Familie zum Amt. Immer dabei: die ständige Angst, abgeschoben zu werden. Mehr als zwei Jahrzehnte später erzählt Vanessa davon - in ihrem beeindruckenden Text "Meine Schrottcontainer­kindheit" auf ZEIT Online.

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4. Was der Staat heute alles über uns wissen darf.

Andrew Kelly / Reuters / Via sueddeutsche.de

„Nine-eleven“ war die einschneidende Zäsur unserer Zeit. Der Beginn des „Krieges gegen den Terror“ und damit auch: weitreichender staatlicher Überwachung. Was aber genau? Für wie lange? Und woran haben wir uns längst gewöhnt? Jana Anzlinger, Katharina Brunner und Benedict Witzenberger haben das für sueddeutsche.de einmal zusammengetragen.

5. Wie konnte der Schulz-Zug so brutal zum Stehen kommen?

Tobias Schwarz / AFP / Getty Images / Via reporter-forum.de

Irgendwann sind die Sätze gleich, die Betonung, die Bewegungen, Mimik, Gestik, Witze, einfach alles. Spitzenpolitiker müssen immer funktionieren, immer ist eine Kamera in der Nähe, Interviews gehören zum Geschäft. Der Mensch hinter der Rolle geht verloren. Reportagen wie die von Markus Feldenkirchen aus dem Inneren des Wahlkampfs von Martin Schulz ändern das.

6. Das Ende der Leistungsgesellschaft

Jim Urquhart / Reuters / Via zeit.de

Für alle Generationen des Nachkriegsdeutschlands galt das sichere Versprechen: Wer viel leistet, kann man es zu gewissem Wohlstand bringen - und jeder Generation geht es etwas besser, als ihren Eltern. Doch das funktioniert nicht mehr. Echter Wohlstand lässt sich heute immer schwerer neu aufbauen. Er wird vererbt. Über „Das Ende der Leistungsgesellschaft“ schreibt Sören Götz.

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8. Wo Deutschland rechts wählt

Morgenpost / Via interaktiv.morgenpost.de

Die AfD sitzt im Bundestag, 2018 wird sie vermutlich in allen Landtagen sitzen. Die Partei, die die Parlamente aufmischen will, ist genau dort angekommen. Schuld daran, so liest man es oft, sei der Osten. Aber ist das so?

„Wo Deutschland rechts wählt“ ist ein Datenjournalismus-Projekt der Berliner Morgenpost und beantwortet diese Frage.

9. Warum sind arme Länder arm?

Tony Karumba / AFP / Getty Images / Via reporter-forum.de

581 Dollar ist das jährliche Pro-Kopf-Einkommen in der Zentralafrikanischen Republik - dem ärmsten Land der Welt. Warum sind Länder arm, warum bleiben sie arm? Was bringt die Entwicklungshilfe aus dem reichen Westen überhaupt? Mark Schieritz ist für die ZEIT diesen Fragen nachgegangen.

10. Polizeigewalt braucht unabhängige Ermittler“

Marek Peters / Wikimedia - CC BY-SA 3.0 / Via commons.wikimedia.org

Es ist mehr als 12 Jahre her, dass in Dessau ein Mann in eine Polizeizelle eingesperrt wurde und diese nicht mehr lebend verließ. Oury Jalloh, ein Flüchtling, starb auf einer feuerfesten Matratze, gefesselt an Händen und Füßen. Er kann das Feuer nicht selbst entfacht haben, zu diesem Schluss kam im Dezember ein erneutes Gutachten. Und trotzdem wurde bis heute nicht ermittelt, wer die Schuld an seinem Tod trägt. „Polizeigewalt braucht unabhängige Ermittler“ schreibt Bastian Brauns auf Cicero über eine alte Forderung, die auch 2017 wieder aktuell wurde.

11. Wie die westliche Allianz im Irak es zuließ, dass hunderte IS-Kämpfer samt Familien aus Rakka herausgebracht wurden.

BBC / Via bbc.co.uk

Das syrische Racke war eine der letzten Rückzugsorte des sogenannten „Islamischen Staat”. Hunderte Kämpfer der Terrororganisation hatten sich in Rakka verschanzt. Die Stadt zu erobern hätte einen fast endlosen, kleinteiligen, blutigen Häuserkampf bedeutet. Es wäre möglich gewesen, aber nicht ohne Verluste. Eine BBC-Recherche zeigt, was stattdessen geschah: Unter den Augen des Westens und unter dem Schutz westlicher Militärs wurde ein riesiger Konvoi organisiert, der die IS-Kämpfer samt Familien aus der Stadt brachte.

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12. Was Heimat ist und warum sie missbraucht wird

David Mdzinarishvili / Reuters / Via sueddeutsche.de

Heimat lässt sich nicht universell definieren, nicht umreissen oder eingrenzen - und sie ist, vielleicht genau deswegen, irgendwie auch zum Kampfbegriff geworden. Mit dem oft auch gut gemeinten Vorwand, die Heimat zu schützen, wird Politik gemacht. Carolin Emcke denkt darüber nach, was das eigentlich ist: Heimat.

Der Text entstand schon 2015. Im Jahr 2017 hat er mehr denn je Relevanz - darum führen wir ihn hier mit auf.

13. Wie Deutschland am Bau eines Flughafens scheiterte

Odd Andersen / AFP / Getty Images / Via spiegel.de

Alle Jahre wieder, und so auch dieses Jahr: ein neuer Eröffnungstermin für den Hauptstadtflughafen BER wurde verkündet. Jetzt soll es im Oktober 2020 soweit sein. Ursprünglich geplant war 2017.

Wie konnte Deutschland am Bau eines Flughafens scheitern? Eine minutiöse Recherche.

14. Wer sind die Menschen, die Gewalt und Hass aus dem Netz löschen?

Noel Celis / AFP / Getty Images / Via reporter-forum.de

„Nach ein paar Tagen sah ich meine erste Leiche, viel Blut, ich bin erschrocken. Ich habe das Bild sofort gelöscht. Mein Vorgesetzter kam dann zu mir und sagte: Das war falsch, dieses Bild verstösst nicht gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook.“

Sie dürfen mit niemandem reden, sitzen 8 Stunden am Tag vor dem Monitor und schauen in menschliche Abgründe. Die Menschen, die für den Facebook-Dienstleister Arvato Inhalte überprüfen. Was dieser Job mit einem macht, haben Hannes Grassegger und Till Krause für „Das Magazin“ aufgeschrieben.

15. Metoo vor zehntausend Jahren

Pierre Andrieu / AFP / Getty Images / Via katapult-magazin.de

2017 war ein Jahr, in dem erneut debattiert wurde: über Frauen, Männer, Gesellschaft, Zusammenleben, Bevor- und Benachteiligung. Gut so.

Aber was wissen wir eigentlich über das Zusammenleben von Mann und Frau vor ein paar tausend Jahren? „Vorurteile sind auch ein Problem für die Archäologie“, sagt Brigitte Röder - und erklärt das im Katapult Magazin.

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16. Wie es heute dort aussieht, wo Flüchtlinge in Europa ankommen.

Marco Bertorello / AFP / Getty Images / Via interaktiv.rp-online.de

In Italien und Griechenland kommen die meisten Flüchtlinge an. Beide Länder versuchen seit Jahren damit fertig zu werden: Denn nach geltendem Recht müssen Asylanträge dort bearbeitet werden, wo Menschen europäischen Boden betreten. Der Rest Europas, allen voran Deutschland, hat kein großes Interesse daran, dass sich das ändert. Vanessa Martella, Phil Ninh und Christina Rentmeister zeigen für rp-online.de, wie es 2017 in Sizilien aussieht.

17. „Der Mann auf dem Gerüst, das bin ich

Steffi Loos / AFP / Getty Images / Via spiegel.de

Ein Gerüst wurde zum Symbol der Gewalt, des Angriffs auf den Staat. Als bei den G20-Protesten in Hamburg Polizisten am „Schulterblatt“ standen, konnten sie nicht ins Schanzenviertel vorrücken - unter anderem, weil von den Häuserdächern und einem Gerüst Steinplatten geworfen worden sein sollen. Spezialeinsatzkommandos rückten an.

Das Foto eines Mannes auf dem Gerüst ging durch die Medien. Spezialkräfte nahmen ihn fest, er kam in Gewahrsam - und erzählt im SPIEGEL seine Sicht auf die Dinge. Ein Lehrstück für die alte Regel: „Immer beide Seiten hören”.

18. „Wer die Ehe idealisiert, (...) kennt einige ihrer Wirklichkeiten nicht.“

Jay Directo / AFP / Getty Images / Via faz.net

Die Ehe gilt als das Modell, an dem sich andere Formen des Zusammenlebens messen lassen müssen. Sie wurde 2017 in Deutschland nach jahrzehntelangem Kampf für Homosexuelle geöffnet. Doch sollten wir das eigentlich wirklich alle anstreben? Ist der Mensch denn für die Ehe gemacht? Braucht die Gesellschaft die Ehe? Fragen, denen Jürgen Kaube in der F.A.S. nachgeht.

19. Wie es bei VW zum Abgasskandal kam

Peter Steffen / AFP / Getty Images / Via reporter-forum.de

Eine der wertvollsten, stabilsten Marken der Welt hat schweren Schaden genommen. Beschädigt von größenwahnsinnigen Managern, Ingenieuren, die vor lauter Technik ihre Verantwortung vergaßen. Ein großangelegte Recherche des Rechercheverbundes von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung enthüllt, wie es bei VW zum Abgasskandal kam.

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20. Was es bedeutet, im Gefängnis zu sein

Evaristo Sa / AFP / Getty Images / Via gfx.sueddeutsche.de

Vom Knast weiß man nichts. Man hat ein Bild, gespeist aus Filmen und dem Fernsehen, vielleicht mal etwas gelesen. Man kennt die Sprüche. Dass das heute alles wie ein Hotel sei und nichts mehr mit Strafe zu tun habe, zum Beispiel. Doch es gibt das alles: Hierarchien und Drogen, Sex und Gewalt, geheime Regeln und offene Ungerechtigkeit. Eine 8-teilige Serie zeigt das alles: „Acht Häftlinge“ von Correctiv und der Süddeutschen Zeitung.

21. Syrien: Das wird Jahrzehnte dauern

Abdulmonam Eassa / AFP / Getty Images / Via zeit.de

In Deutschland wird diskutiert, ob man Flüchtlinge wieder nach Syrien zurückschicken sollte. Es gäbe dort inzwischen „sichere Ecken“, sagen manche. Die Leute sollten ihr Land selbst wieder aufbauen, sagen andere. Häuser kann man wieder aufbauen. Ein paar Monate, ein paar Jahre vielleicht. Doch was dort passiert ist, den Menschen passiert ist, was in den Köpfen ist, in den Träumen, in den Erinnerungen, das wird länger brauchen. Viel länger. Zeigt dieser Text von ZEIT Online über „Kinderseelen, die nur Inferno kennen“.

22. Vom Auf-, Wett- und Umrüsten

Saul Loeb / AFP / Getty Images / Via taz.de!5384980/

Russen und Amerikaner. Zwei Perspektiven auf die Welt. Zwei Großmächte, die zum Wettrüsten ansetzten.

Jahrzehntelang bestimmte die Konkurrenz von westlichem Kommunismus und östlichen Sozialismus die Konfliktlinien der Welt. Mit dem Fall der Mauer endete auch das Wettrüsten. Mit der Wahl von Donald Trump regiert erstmals ein US-Präsident, der nicht nur auf Annäherung und Diplomatie setzt, sondern der den russischen Präsidenten Putin als Freund betrachtet. Das ist auch eine Chance: für Tauwetter und Abrüstung. Was aber, wenn das einmal aufhört?

Andrew Cockburn versucht, das für die „Le Monde Diplomatique“ zu beantworten.

23. Ist das, was in der Türkei passiert, eine Machtergreifung?

Adem Altan / AFP / Getty Images / Via taz.de!5384237/

Die Türkei unter Erdogan entwickelt sich zum autokratischen Staat. Journalisten sitzen im Gefängnis, Beamte und Lehrer werden zu Tausenden entlassen, Redaktionen werden geschlossen, Bücher verboten und Menschen verfolgt.

Kann man das, was in der Türkei geschieht, mit der Machtergreifung 1933 in Deutschland vergleichen? Melih Kırlıdoğ versucht es.

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24. Warum es ein „Zentrum für humanitären Dialog“ braucht

Eric Vidal / AFP / Getty Images / Via zeit.de

38 bewaffnete Konflikte gibt es derzeit auf der Welt. Manche von ihnen sind so alt, dass sie uns vollkommen normal erscheinen - andere so jung und verworren, dass wir oft gar nicht wissen, warum dort geschossen wird. Wieder andere haben wir schon vergessen. Sie alle scheinen unlösbar. Die Diplomatie hat vor ihnen kapituliert. Genau dann steigen die Mitarbeit des „HD Centre“ ins Flugzeug - des „Zentrums für humanitären Dialog“. Eine unabhängige Non-Profit-Organisation aus der Schweiz, die überall dort vermittelt und Gespräche führt, wo es eigentlich keine mehr gibt. Zwei der Friedensvermittler hat Jana Simon für ihren ZEIT-Artikel „Diese beiden Männer reden den ganzen Tag. So wollen sie das Töten beenden“ begleitet.

25. Wenn der Krieg geht und die alte Diktatur immer noch da ist.

Mohamad Abazeed / AFP / Getty Images / Via stern.de

Wer Aleppo verliert, verliert den Krieg. Das galt lange und das machte Aleppo zu einem der am heftigsten umkämpften Orte in Syrien. Der syrische Bürgerkrieg ist nicht vorbei, doch um Aleppo ist es ruhig geworden. „Der Frieden ist zurück, aber auch die alte Diktatur. Dazu kommt die Armut.“ schreibt Raphael Geiger in seinem Text „Unter Ruinen das Leben“. Über das Leben und Überleben in einer Stadt, für die sich die Welt nicht mehr interessiert, seit von dort keine Bilder mehr kommen.

26. Zu Besuch bei den digitalen Wutbürgern

Loic Venance / AFP / Getty Images / Via reporter-forum.de

Manche sind voller Hass. Manche nur frustriert. Fühlen sich abgehängt. Benachteiligt. Vielleicht sind sie auch einfach Ausländerfeinde. Gemeinsam ist ihnen allen: Sie hetzen online. In den Kommentarspalten wird seit einigen Jahren Dampf abgelassen. Weil man plötzlich nicht mehr alleine ist mit seiner Wut. Das hat zum einen die Debattenkultur kaputt gemacht - und zum anderen gibt es Menschen, die Tag für Tag übelste Beleidigungen erhalten. Politiker gehören dazu. Die Grünen-Abgeordnete Renate Künast hat einige von ihnen unangekündigt besucht - und Britta Stuff war für den Spiegel dabei.

27. Eine Liebesgeschichte von Fabian und Nora, die heute Daniel heißt.

Aaron Tam / AFP / Getty Images / Via zeit.de

Fabian und Nora sind ein Paar. Nora aber fühlt sich als Mann und will eine Geschlechtsumwandlung. Ihr Freund stimmt zu - aber erst will er ein Kind bekommen. Die lange Geschichte eines starken Paares - aufgeschrieben von Silke Weber für die ZEIT.

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28. Laut und leise, nah und fern, eng und weit

Christof Stache / AFP / Getty Images / Via zeit.de

Städter haben Vorurteile gegen die Landbevölkerung. Die Menschen auf dem Land finden die in der Stadt komisch. Aber was steht hinter den Vorurteilen? Wird der Graben größer? Wie geht es den Menschen in der Stadt und denen auf dem Land?

Für das Datenprojekt „Stadt, Land, Vorurteil“ hat ein Team von ZEIT Online die wichtigsten Bevölkerungsumfragen ausgewertet.

29. Europa macht dicht

Attila Kisbenedek / AFP / Getty Images / Via tagesspiegel.de

Europa, das ist auch eine Idee vom Verschwinden. Von Grenzen, Armeen, Vorurteilen, Kriegen, Wechselkursen, die einfach verschwinden. Eigentlich.

Denn ein Journalisten-Team hat für den Tagesspiegel enthüllt hat, wie die Europäische Union Milliarden ausgibt, um die Außengrenzen dicht zu machen - wovon auch die Rüstungsindustrie profitiert hat.

30. Warum coole Büros nutzlos sind

Patricia De Melo Moreira / AFP / Getty Images

Ein Kicker muss. Und ein Getränkeautomat. Künstlicher Wald. Speziell abgestimmte Farben. Schicke Technik. Stylische Möbel. Nur so zählt man was, in der neuen, modernen Welt hipper Unternehmen. Richtig?

Falsch. Warum Spaßgeräte im Büro nichts bringen, hat das Katapult Magazin zusammengetragen.

31. Was die Zukunft der Autos für unsere Zukunft bedeutet

Str / AFP / Getty Images / Via spektrum.de

Autos fahren schon bald selbst. Sie fahren elektrisch. Und sie werden immer mehr geteilt. Was bedeutet das für die Wirtschaft, die Autobauer, für uns? Das erklärt Eva Wolfangel auf spektrum.de.

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32. Die Zukunft der Zukunft

Brian Ach / Getty Images / Via buzzfeed.com

Niemand zweifelt daran, dass „Künstliche Intelligenz“ die Zukunft mitbestimmen wird. Doch können wir das kontrollieren? Schafft der Mensch sich selbst ab, wenn er einer Künstlichen Intelligenz beibringt, wie man herrscht? Was wird das Silicon Valley, was wird der Kapitalismus anstellen mit einer solch unerschöpflichen Quelle von Möglichkeiten, Macht und Magie? Der Science-Fiction-Autor Ted Chiang denkt für BuzzFeed News darüber nach. (Hinweis: Artikel auf Englisch)

33. „Ihr ersetzt uns nicht!“ - Zu den Ursprüngen der Idee einer weißen Vorherrschaft

Omer Messinger / Getty Images / Via newyorker.com

Rechte Bewegungen hatten auch 2017 wieder Aufwind. Eine ihrer Ur-Ängste: dass das eigene Volk ersetzt werden soll.

Über die intellektuellen Wurzeln der Rechten, die auf „weiße Identität“ fokussierte Politik der EU und gemeinsame Ursprünge neuer Formen eines alten politischen Spektrums klärt dieser hervorragende Text von Thomas Chatterton Williams im New Yorker auf. (Hinweis: Artikel auf Englisch)

34. Der real existierende Sozialismus

Federico Parra / AFP / Getty Images / Via reporter-forum.de

In Venezuala gibt es ihn: den real existierenden Sozialismus. Chaos in den Straßen, Armut, Elend, Mangel, Versorgungsengpässe, Korruption - vor allem aber Hunger. Christoph Wiechmann war für die GEO dort und hat drei Frauen begleitet, die einstmals Freundinnen waren.

35. Warum man auch 2018 einmal über den Kunstmarkt nachdenken sollte

Marcus Engert / Via perlentaucher.de

Wer bestimmt, was gute Kunst ist? Oder wertvolle? Der Geschmack der Wohlhabenden? Was ist ein fairer Preis, was ist überteuert? Und wer definiert, was Haltung ist? Oder wann man Kunst „richtig“ versteht“? Es gibt darauf keine universelle Antwort. Darüber nachzudenken aber bringt Einsichten über die Zeit, in der wir leben. „Auf jeden Fall aber hat sich in diesem 'Superkunstjahr' gezeigt, dass der Markt wichtig ist, um die Vielfalt und Freiheit der Kunst zu garantieren, die sonst zunehmend gefährdet zu sein scheinen“, schreibt Wolfgang Ullrich in seinem Essay „In offener Feindschaft“.

Marcus Engert ist Reporter bei BuzzFeed News Deutschland und lebt in Leipzig und Berlin. Verschlüsselter Kontakt: per Mail mit PGP-Key http://bit.ly/2uy3ai6 oder über die Threema-ID F8H994R7. Signal auf Anfrage.

Contact Marcus Engert at marcus.engert@buzzfeed.com.

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