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31 Dinge, die Du nur verstehst, wenn Du in den 90ern Student warst

Keine Smartphones, kein WLAN. Studenten von heute werden diesen Kampf nie kennenlernen.

1. Du hattest wahrscheinlich keinen Computer. Wenn doch, sah er zum Beispiel so aus und wog eine Tonne.

2. Wenn Du das Internet nutzen wolltest, musstest Du in den "Computerraum" gehen und dort stundenlang darauf warten, dass eine Webseite lädt.

Obwohl du nur kurz Deine Mails checken und in Chatrooms herumhängen wolltest.

3. Aber das war noch Luxus im Vergleich zum Computer bei Deinen Eltern zuhause – wo Du nur dann ins Internet konntest, wenn Deine Mutter und Dein Vater gerade nicht auf einen Anruf gewartet haben.

4. Nicht dass Du das Internet unbedingt für Dein Studium gebraucht hättest. Wikipedia gab es nicht, und alle anderen Seiten waren auch keine Hilfe.

Ask Jeeves

5. Deine Notizen schriebst Du mit Füller. Die Blätter hast Du dann sorgfältig abgeheftet.

reddit.com / Via reddit.com

Damals hattest Du auch noch eine ordentliche Handschrift und warst stolz darauf. Heutzutage kannst Du kaum einen Stift halten, ohne dass sich Deine Hand verkrampft, geschweige denn eine elegante A4-Seite schreiben.

6. Aufsätze waren etwas, das Du auf Papier abgegeben hast.

7. Wenn Du jemandem eine Nachricht hinterlassen wolltest, hast Du ihm einen Zettel an die Tür gehängt.

8. Kaum jemand hatte ein Handy, und wenn Du und Deine Freunde sich zu einem Treffen verabredeten, mussten einfach alle zur vereinbarten Zeit da sein.

9. Wenn Du Deine Freunde in einem Club oder einer Bar verloren hast, konntest Du sie den Rest des Abends suchen.

Miramax Films

10. Wenn Du einer der Glücklichen warst, die ein Handy hatten, dann war es ein Nokia, auf dem Du höchstens 8 SMS speichern konntest. Du musstest also gut aussuchen, welche Du behalten wolltest.

Twitter: @90sdecade

Aber wenigstens hatte es Snake, sodass Du Dich in den Vorlesungen nie langweilen musstest.

11. Du standest ewig Schlange, um in der Orientierungswoche auch mal das Münztelefon benutzen zu können.

payphonebox.com

Alle wollten mit ihrem Freund oder ihrer Freundin zu Hause sprechen. Am Ende des Semesters waren diese Beziehungen meist schon lange vorbei, so dass die Warteschlangen nicht mehr so lang waren.

12. Möglicherweise hast Du sogar eine Telefonkarte benutzt.

13. Am Ende des ersten Semesters schriebst du alle Telefonnummern und Adressen von deinen neuen Freunden in ein Buch, um in den Ferien in Kontakt bleiben zu können.

Jamie Wolpert

Einer oder zwei von ihnen hatten vielleicht Pager.

Wenn du deine Freunde in den Ferien anriefst, bestand immer die Gefahr, dass ihr Vater abheben und dich vor Weitergabe des Hörers in einen Smalltalk verwickeln würde.

14. Du hast richtige Briefe an Deine Freunde an anderen Unis geschickt, um ihnen zu erzählen, wie Dein Studium so läuft.

15. Und da E-Mails noch etwas Neues waren, hast Du auch auf diesem Wege lange Nachrichten verschickt.

frecklesandfizz.blogspot.co.uk

Du hast Stunden damit verbracht, ein Epos nach dem anderen mit mehreren Paragraphen und voller Gefühle, Humor und Anekdoten zu schreiben. Stell Dir mal vor, Du würdest Dir heute für eine E-Mail so viel Mühe geben.

16. Neuigkeiten hast Du immer übers Schwarze Brett erfahren.

Nick White / Getty Images

17. Du hast Zug- und Busfahrpläne an Deine Wand gepinnt oder hast sie in eine Schublade gestopft.

http://www.delcampe.net/page/item/id,228640335,var,BT-chargecardBT-logowith-account-and-nameusedbackside-with-wide-magnetic-stripe,language,E.html
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Überhaupt gab es viel Papier. Und auf Reisen hat man noch gedruckte Straßenkarten mitgenommen.

18. In Deinem Studentenwohnheim hatte bestimmt jemand dieses Poster an der Wand.

19. Du kanntest ein paar Jungs, die ständig LAN-Partys veranstaltet haben.

http://goldeneye.wikia.com/wiki/Oddjob
https://www.youtube.com/

20. Es gab Tage, an denen Deine einzige Leistung darin bestand, zweimal Neighbours zu schauen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Karl_Kennedy
https://en.wikipedia.org/wiki/Karl_Kennedy
http://www.mirror.co.uk/tv/tv-news/neighbours-30th-anniversary-susan-karl-5333568

21. Du sangst bei "Disco 2000" mitgesungen.

22. Du konntest rauchen, wann und wo auch immer Du wolltest.

Marv Gillibrand CC BY-NC-ND / Via Flickr: marv

Bei Konzerten, in Bars und Clubs, sogar in Deinem Zimmer. Auch wenn Du selbst Nichtraucher warst: wenn Du nach dem Weggehen heimgekommen bist, rochen Deine Kleidung und Deine Haare immer nach Zigaretten.

23. Du hast Dich gefreut, wenn Leute in Dein Zimmer kamen, weil Du dann mit Deiner tollen CD-Sammlung angeben konntest.

Jamie Wolpert
https://www.gumtree.com/p/cds/collection-of-over-40-rock-cd-albums-indie-brit-pop-dance-rave-u.s-indie-1980s-1990s-2000s/1126644550

24. Du hattest eine riesige Musikanlage, und es war echt nicht leicht, sie am Ende jedes Semesters nach Hause zu bringen.

indiatimes.com

Mit einem CD-Wechsler, wenn Du richtig modern warst.

25. Das Doppelkassettendeck war wichtig, weil Du nie wusstest, wann Du mal wieder eine Kassette* für jemanden aufnehmen würdest.

longagoandohsofaraway.wordpress.com

Von der Planung der Spielabfolge bis zur handgeschriebenen Titelliste konnten diese liebevoll gefertigten Werke ein ganzes Wochenende in Anspruch nehmen.

*Nur coole DJ-Typen nannten sie "Mixtapes".

26. Ständig gab es irgendwo eine Drum-and-Bass-Party.

http://riya-uk.blogspot.co.uk/2010/10/junglist-massive_5677.html

Und Gespräche darüber, wie man zum Bass tanzen sollte – statt zum Drum-Beat.

27. Es gab diese eine Party-Reihe, zu der die Leute immer wieder gingen, obwohl sie felsenfest behaupteten, dass es ihnen nie auch nur einen Augenblick lang gefallen hätte.

28. Aber oft gab es nicht so viele Unterhaltungsmöglichkeiten. Manchmal bliebst Du die ganze Nacht wach und hast Dich einfach im Zimmer eines Kommilitonen mit anderen unterhalten.

Alex Billig

29. Es war einfach, das Gespräch aufrecht zu erhalten, weil zu dieser Zeit nie jemand mit dem Kopf in seinem Handy hing.

Jamie Wolpert

30. Aber das Verrückteste, was man heute überhaupt nicht mehr verstehen kann, ist: die Leute haben so gut wie nie Fotos gemacht.

Alex Billig

Es war mühsam. Du musstest den Film entwickeln lassen. Und meistens wurden die Fotos sowieso nichts.

31. Weshalb heute nur sehr wenig Beweisfotos existieren.

Jamie Wolpert
Jamie Wolpert

Und das findest Du gar nicht so schlimm.

Wenn Instagram, Facebook und Snapchat da gewesen wären, um zu verewigen, wie Du damals warst? Bloß nicht drüber nachdenken.

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