17 Beweise dafür, dass Rache süß ist

    „Ich habe mich etwa drei Monate lang täglich in sein Account eingeloggt und eingestellt, dass er beim nächsten Login sein Passwort ändern müsse."

    Der Reddit-Nutzer chipdumper hat Menschen im Netz gebeten, ihre schönsten Rache-Storys zu teilen. Das sind die 17 besten Geschichten:

    1. Halloween-Hooligan

    „Einer meiner Freunde schmückt seine Einfahrt jedes Jahr mit Kürbissen und irgendein Idiot aus seiner Nachbarschaft fährt immer mit seinem Auto da rein. Mein Freund hat dann beschlossen, dem Spuk ein Ende zu setzen. Er hat extra sein Sparbuch geplündert, um sich davon die größten Kürbisse zu kaufen, die er finden konnte. Dann kaufte er ein paar große Säcke Zement und hat die Kürbisse damit befüllt.

    Aus diesen mit Zement befüllten Kürbissen hat er dann wie gewohnt seine Herbst-Deko aufgebaut. Als sein dämlicher Nachbar dann wieder versucht hat, die Kürbisse mit seinem Auto plattzufahren, ist ihm die Achse weggebrochen und er konnte nicht mehr wegfahren.“

    cuddlenazifuckmonstr

    2. Namenlos

    „Früher habe ich eine Starbucks-Filiale geleitet. Als eine meiner Baristas einen Kunden nach seinem Namen gefragt hat, um ihn auf den Becher zu schreiben, ist der Typ total ausgeflippt und hat sie beleidigt. Seinen Namen hat er uns dabei nicht gesagt. Ich habe dann die Ausgabe übernommen und habe sein Getränk hingestellt, ohne einen Namen draufzuschreiben.

    Der Laden war an dem Tag sehr voll und viele Kunden haben auf ihre Getränke gewartet. Nachdem ich etwa 10 - 15 Minuten lang Kaffees ausgegeben habe, kam der Idiot zu mir und hat seinen inzwischen lauwarmes Getränk abgeholt. Als er mich gefragt hat, ob das sein Kaffee wäre, habe ich nur geantwortet: ‚Keine Ahnung, es steht kein Name darauf.'“

    Thejustinset

    3. Die Marketingoffensive

    „Mein Freund hat mal für einen Typen gearbeitet, der ihn nie bezahlt hat. Daraufhin hat mein Freund falsche Kleinanzeigen mit supergünstigen Angeboten und der Telefonnummer dieses Typen aufgegeben, z.B. ein für Boot, das für 1000 Dollar zu verkaufen sei.

    Außerdem ist unsere Stadt für Garagenverkäufe bekannt, also hat mein Freund Anzeigen mit der Adresse dieses Typen geschalten, auf denen stand ‚Ausverkauf, alles muss raus, billig! Findet im Haus statt – kommen Sie einfach rein oder klingeln Sie an der Tür'. Mein Freund hat den Typen auch für etliche kostenlose Mitgliedschaften in Sportvereinen angemeldet, oder sich in seinem Namen auf Anzeigen von Gebrauchtwagenhändlern gemeldet.“

    Ash1989

    4. Pissig

    „Ich habe mal in einer WG gewohnt. Unsere Nachbarn haben unter der Woche oft ziemlich heftig und laut gefeiert. Irgendwann hatte mein Mitbewohner, der recht früh aufstehen musste, die Schnauze voll. Dann hat er sich überlegt, auf ein Pizzablech zu pinkeln und es in den Gefrierschrank zu stellen. Bei der nächsten heftigen Party unserer Nachbarn hat er das gefrorene Blech aus dem Tiefkühler geholt, hat es umgedreht und die gefrorene Scheibe aus Pisse unter die Tür unserer Nachbarn geschoben. Bei denen war der ganze Flur mit Teppich ausgelegt.

    Als das Eis dann geschmolzen ist und den Teppich versaut hat, konnten wir hören, wie sie ihre Gäste angeschrien haben, um herauszufinden, wer ihnen auf den Teppich gepinkelt hat. Ich hätte mir gewünscht, dass sie nach diesem Erlebnis weniger heftig gefeiert hätten, aber das war nicht der Fall und schließlich wurden sie aus ihrer Wohnung geschmissen."

    Sharcbait

    ABC

    5. Technisches Foul

    „Einer meiner Kollegen schuldete mir 50 Dollar und wollte sie mir nicht zurückzahlen. Weil ich in der IT arbeite, habe ich das Speicherkontingent seines E-Mail-Postfachs einfach so sehr reduziert, dass er nur noch 10 E-Mails empfangen konnte. Ich habe ihn auch aus E-Mail-Verteilern gelöscht, damit er keine wichtigen Gruppen-Mails mehr bekommen konnte. Außerdem habe ich mich etwa drei Monate lang täglich in seinen Account eingeloggt und eingestellt, dass er beim nächsten Login sein Passwort ändern müsse."

    roguemerc96

    6. Die Burgverteidiger

    „Als wir Kinder waren, machte unsere Familie Urlaub am Meer. Meine Schwester hat am Strand immer Sandburgen gebaut. Irgendjemand hat die Sandburgen über Nacht kaputt getreten, was meine Schwester super traurig gemacht hat. Wir wollten herausfinden, wer sie immer kaputt macht und sind dort geblieben, um zu spionieren. Dann haben wir beobachtet, wie eine Gruppe gemeiner älterer Jungen vorbei gekommen ist und ihre Sandburg mit Schmackes zertreten hat.

    Am nächsten Tag haben wir einen großen Stein in der Sandburg versteckt und die Burg wie gewohnt verziert. Wir konnten die Uhr danach stellen, wann die Jungs am Abend wieder zurückgekommen sind. Total ahnungslos haben sie mit einem höhnischen Grinsen gegen den harten Stein getreten. Das Gejaule und der Ausdruck in ihren Gesichtern waren die beste Rache, die wir uns je hätten wünschen können.“

    AmyDiaz99

    7. Food Fight

    „Meine Arbeitskollegin wirft manchmal ihr Essen in den Mülleimer neben meinem Schreibtisch, anstatt es in ihren eigenen zu werfen. Sie sagt, dass sie den Geruch von abgestandenem Ketchup nicht ertragen könne. Ich habe sie mehrmals darum gebeten, das sein zu lassen. Jetzt wartet sie, bis ich meinen Platz verlasse und auf die Toilette gehe, um ihre dreckige Essenspackung in meinen Mülleimer zu werfen. Den Müll versteckt sie dann unter meinem Schreibtisch, damit ich ihn nicht mehr sehe.

    Jetzt warte ich auch immer, bis sie auf die Toilette geht. Dann hole ich den kleinen Plastikbecher mit dem Ketchup wieder aus dem Müll und lege ihn ganz hinten in die unterste Schublade ihres Schreibtisches. Da liegen jetzt schon sechs Becher mit Ketchup drin und der älteste ist über einen Monat alt. Bisher hat sie den Geruch noch nicht bemerkt. Ich werde das immer weiter machen und bin gespannt, wie lange es dauert, bis sie es merkt.“

    Brunurb1

    NBC

    8. Die Duftnote

    „Vor etwa sieben oder acht Jahren hatte ich eine furchtbare Chefin. Sie war die eingebildetste und aufgeblasenste Person, der ich jemals begegnet bin. Eines Tages hat sie verkündet, dass sie den Geruch von Mikrowellen-Popcorn nicht ausstehen kann. Also hat sie uns eine Ansage gemacht und hat uns verboten, im Büro Mikrowellen-Popcorn zu machen. Etwa einen Monat später habe ich auf Amazon einen von diesen USB-Sticks gefunden, die einen Geruch ausströmen, wenn man sie an den Rechner steckt. Und siehe da, dieser USB-Stick hatte den Geruch von gebuttertem Popcorn.

    Ich habe ihn natürlich sofort gekauft und an der Rückseite ihres Computers angeschlossen, damit sie für die nächsten sechs Monate täglich den süßen Duft von ‚PopSecret' in ihrem Büro hatte. Sie hat sich fast jeden Tag darüber beschwert. Das war die süßeste Rache, die ich mir wünschen könnte.“

    weshric

    9. Der Shitstorm

    „Meine Freundin hat mir erzählt, dass unser Nachbar von gegenüber seinen Hund abrichtet, auf unseren Rasen zu kacken. Zuerst konnte ich das nicht glauben, aber dann war ich einige Tage krank zu Hause und konnte es selbst beobachten. Ich habe den Hundebesitzer dann darauf angesprochen und ihn gebeten, damit aufzuhören. Er sagte mir, dass er das nicht könnte, weil sein Hund nicht auf ihn hören würde. Das habe ich ihm anfangs noch geglaubt und ihn gebeten, wenigstens die Häufchen zu beseitigen. Auch das hat er runtergespielt und sagte nur, dass der Hund nur pinkeln würde.

    Wir haben auch einen Hund. Irgendwann habe ich einen Wochenvorrat von seinen Tretminen zusammengepackt. Die habe ich dann eines Nachts zusammen mit den Häufchen des Nachbarhundes in den Vorgarten und auf den Gehweg unseres Nachbarn geworfen. Komischerweise hat der Hund des Nachbarn seitdem doch gehorcht und nie wieder in meinen Vorgarten gekackt."

    mysteryslice

    10. Die Ordnungshüterin

    „Meine Mitbewohnerin vom College hatte die schlechte Angewohnheit, ihre Klamotten stapelweise auf unserem Badezimmerboden liegen zu lassen, bis fast kein Durchkommen zur Toilette oder Badewanne mehr möglich war. Eines Tages hat sie 40 Dollar in der Unordnung vergessen. Ich habe das Geld gefunden und in eine ihrer Schubladen im Bad gelegt. Eigentlich habe ich das Geld dorthin getan, damit es unsere dritte Mitbewohnerin oder ihre Freundinnen nicht finden.

    Am nächsten Tag bin ich nach Hause gekommen und habe bemerkt, dass meine Mitbewohnerin aufgeräumt hat, um das Geld zu finden. Ich wollte ihr aber noch nicht sagen, wo das Geld liegt, bevor der Boden unseres Bades blitzsauber war. Es sind dann einige Tage vergangen und ich fand, dass es komisch wäre, ihr plötzlich zu sagen, wo die Kohle liegt. Also habe ich das Geld zerknüllt und ich den Wäschekorb geworfen. Sie war super glücklich, als sie es dort am Waschtag gefunden hat. Das war ihr scheinbar eine Lehre, denn danach wurden ihre Wäscheberge im Bad nicht mehr ganz so groß.“

    beautifulexistence

    11. Sag zum Abschied leise (Vogel-)scheiße

    „Ich habe meine Mitbewohnerin dabei erwischt, wie sie unseren gemeinsamen Freunden Lügen über mich erzählt hat. Deshalb wollte ich aus unserer WG ausziehen. Kurz bevor meinen Auszug anstand, war sie für eine Woche verreist. Ihr Auto stand aber wie gewohnt auf dem Parkplatz. Immer wenn ich morgens und abends daran vorbei gegangen bin, habe ich eine Handvoll Vogelfutter darauf geworfen. Als meine Mitbewohnerin dann wieder nach Hause kam, ging es auf ihrem Auto zu, wie in einem Taubenschlag.“

    otefl

    Disney

    12. Kleine Rache

    „Es gibt auf dem Parkplatz vor meiner Wohnung einen neuen Pick-Up, der immer mehrere Stellplätze zuparkt. Ich fahre ein viel kleineres Auto und weil ich eine passiv-aggressive Person bin, habe ich auf meine Gelegenheit gewartet, mich zu rächen. Vor ein paar Tagen bin ich ziemlich spät nach Hause gekommen. Es war kein einziger Parkplatz mehr frei, weil der Idiot mit dem großen Pick-Up auf zwei Plätzen geparkt hat. An der Fahrerseite des Pick-Ups war gerade so genug Platz, um mein Mini-Auto in die letzte Lücke zu quetschen. Ich habe mein Auto vorsichtig eingeparkt und aufgepasst, dass ich nirgendwo dagegen fahre.

    Mein Spiegel auf der Beifahrerseite war nur ein paar Zentimeter von der Fahrertür des Pick-Ups entfernt. Auf dem Weg zurück zu meiner Wohnung habe ich mich vor Lachen fast bepinkelt. Ich habe mir dann einen Wecker gestellt, weil ich sehen wollte, wie der Idiot reagiert. Den Alarm brauchte ich gar nicht, denn am nächsten Morgen wurde ich von lautem Türenschlagen und Umherstampfen geweckt. Als ich aus dem Fenster sah, konnte ich den Idioten dabei beobachten, wie er um beide Fahrzeuge herumlief. Er hat gemeckert, Fotos gemacht und irgendjemandem geschrieben. Ich konnte mich vor Schadenfreude gar nicht zusammenreißen. Am Ende hat sich der Typ überwunden und ist über die Beifahrerseite ins Auto geklettert. Das war filmreif. Ich war noch nie so stolz auf mich und mein nachtragendes, passiv-aggressives Verhalten.“

    Here2Lol

    13. Sprung ins Ungewisse

    „In meiner Kindheit wohnten wir in einer Straße mit riesigen Eichen. Weil unser Vorgarten ungünstig gelegen war, landete das Laub der halben Straße in unserem Garten. Meine Mutter hatte schweres Asthma und Allergien, deshalb sollten wir Kinder das Laub zusammenharken. Das war echt schwierig, denn wenn wir nicht oft genug geharkt haben, lag das Laub manchmal fast einen Meter hoch. Eines Tages harkten wir das Laub des ganzen Gartens stundenlang zu einem großen Haufen zusammen, damit es die Stadtreinigung mitnehmen konnte.

    Am nächsten Morgen folgte die Überraschung, denn dann war das Laub wieder über den ganzen Hof verteilt. Wir mussten also wieder ran und haben Stunden damit verbracht, das Laub zu einem großen Haufen zusammenzuharken, der sich kurz darauf wieder über unseren ganzen Hof verteilt hat. Anscheinend gab es ein Arschloch in der Nachbarschaft, das dafür verantwortlich war. Danach haben wir das Laub dann als großen Haufen um einen Hydranten herum geharkt und gehofft, dass sich der Idiot den Fuß bricht, wenn er das nächste Mal dagegen tritt. Nein, dieses Mal entschied er sich mit Anlauf reinzuspringen.“

    kperkins1982

    14. Die schmalzige Überraschung

    „In meinem letzten Job habe ich in Schichten gearbeitet. Jede Schicht hatte einen eigenen Kühlschrank und leider hat uns ständig irgendwer beklaut oder das Essen durcheinandergebracht. Irgendwann haben mein Kumpel und ich beschlossen, einen schönen Käsekuchen mit Kirschen für den Dieb zu machen, und zwar nicht aus Frischkäse, sondern aus Schweineschmalz. Den fertigen Kuchen haben wir noch mit Vollkornkeksen dekoriert und auch ein paar Scheiben herausgeschnitten.

    Wir wussten, dass der Dieb das erste Stück sonst nicht nehmen würde. Das Ganze hat funktioniert, denn wir haben zwar nie herausgefunden, wer der Dieb war, aber wir mussten uns danach auch nie wieder Sorgen machen, dass sich jemand an unserem Essen vergreifen würde.“

    chiefpompadour

    VH1

    15. Das Ratespiel

    „Mein Bruder ist seiner damaligen Freundin ordentlich auf den Geist gegangen. Deshalb hat sie die Etiketten von allen Konservendosen in seinem Schrank entfernt, damit er nicht mehr erkennen konnte, was drin war. Ist es eine Dose Bohnen? Oder eine Dose mit Tomatensauce? Oder war es Katzenfutter? Sehr witzig!“

    WhoriaEstafan

    16. Der Rächer der Spielhalle:

    „Früher bin ich oft in eine Spielhalle gegangen, um ein bestimmtes Basketball-Spiel zu spielen. In dem besagtem Spiel wurde ich ziemlich gut und stand auf der Bestenliste knapp hinter der Nummer 1. Eines Tages war mein Account plötzlich verschwunden! Keiner der anderen Accounts wurde gelöscht. Ich habe dann erfahren, dass der Spieler, der auf der Bestenliste auf Platz 1 stand (und der dort gearbeitet hat) seine Hand dabei im Spiel gehabt hat.

    Als er gerade ein anderes Spiel gespielt hat, habe ich beobachtet, wie er sein Account-Passwort eingegeben hat. Dann habe ich etwa 30 Minuten gewartet, um mich dann mit seinem Account beim Basketball-Spiel einzuloggen und seinen Punktestand zu versauen. Ich konnte seine Reaktion darauf zwar nicht sehen, aber das war eine echte Genugtuung für mich.“

    Nbajamkiller99

    17. Wie es in den Wald hineinruft

    „Im College hatte ich einen Mitbewohner, der seinen Fernseher oft sehr laut gestellt und bis spät abends über Lautsprecher telefoniert hat. Damals war ich noch jung und habe mich nicht getraut, ihn darauf anzusprechen. Nach einem Semester hatte ich dann die Nase voll. Eines Tages wollte ich ausgehen. Bevor ich meine Wohnung verlassen habe, habe ich meine Lautsprecher an die Wand zu seinem Zimmer gestellt und den Song Only Time von Enya in Endlosschleife auf volle Lautstärke gestellt. Damit er es nicht abstellen konnte, habe ich die Tür zu meinem Zimmer abgeschlossen. Ich bin erst gegen 3 Uhr morgens zurückgekommen.“

    sassygirlem

    Verrate uns deine unvergessliche Rachetat in den Kommentaren!

    Anmerkung des Herausgebers: Die Antworten wurden der Länge und Klarheit halber überarbeitet.

    Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

    BuzzFeed Daily

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