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13 Anfängerfehler beim Kochen, die du dir so schnell wie möglich abgewöhnen solltest

Und wie du sie korrigieren kannst.

Gepostet am
Andrew Richard/BuzzFeed

Kochen kann schwierig sein. Aber Fehler gehören einfach zum Lernen dazu. Und diese Fehler machen dich auf lange Sicht besser.

Fox

Hier sind also die 13 häufigsten Fehler beim Kochen und wie du sie korrigierst.

1. Du salzt nicht ausreichend.

Food Network Asia / Via youtube.com

Das ist einer der wichtigsten Gründe, warum die Speisen in Restaurants häufig besser schmecken als die zu Hause. Du solltest deine Speisen so salzen, dass die Aromen hervorkommen. Aber nicht so sehr, dass es übermäßig salzig schmeckt.

Zu lernen, welche Menge genau richtig ist, ist schwierig. Aber wenn du ständig abschmeckst und geduldig bleibst, wirst du es schon hinkriegen. Lies hier mehr darüber, wie du wie ein Profi salzt.

2. Du fügst zu deinen Speisen nicht genug (oder überhaupt keine) Säure hinzu.

Genau wie Salz hilft Säure dabei, die Aromen hervorzuheben und ein Gericht aufzupeppen. Bei besonders herzhaften Nahrungsmitteln kann ein Spritzer Zitronensaft oder Essig das Aroma dramatisch verbessern. Wenn du das Essen gesalzen hast, es aber immer noch etwas geschmacklos sein sollte, dann versuche, einen Spritzer Säure hinzuzugeben. Erfahre hier mehr über das Würzen mit Säure.
Vinicef / Getty Images

Genau wie Salz hilft Säure dabei, die Aromen hervorzuheben und ein Gericht aufzupeppen. Bei besonders herzhaften Nahrungsmitteln kann ein Spritzer Zitronensaft oder Essig das Aroma dramatisch verbessern. Wenn du das Essen gesalzen hast, es aber immer noch etwas geschmacklos sein sollte, dann versuche, einen Spritzer Säure hinzuzugeben. Erfahre hier mehr über das Würzen mit Säure.

3. Du gibst deinen Pfannen nicht genug Zeit, heiß zu werden.

youtube.com

Ein weiterer Grund, warum Essen in Restaurants so gut schmeckt: Ihre Kochplatten sind häufig viel heißer - das heißt, dass Steaks dunkler angebraten werden und gebratener Reis einen rauchigeren Geschmack entwickelt. Um die intensive Hitze am heimischen Herd nachzuahmen, empfiehlt euch der Koch Grant Achatz (Koch im Alinea-Restaurant in Chicago), eure Pfanne aus Gusseisen vor dem Braten eines Steaks ganze 30 Minuten lang zu erhitzen — aber auch nach einem schnellen, fünfminütigen Erhitzen wirst du große Verbesserungen sehen und ein Steak besser und aromatischer anbraten können. (Lass dir jedoch gesagt sein, dass manche Pfannen nicht dafür geeignet sind, so stark erhitzt zu werden - wie beispielsweise antihaftbeschichtete Pfannen).

4. Du rührst kontinuierlich um, anstatt es braun anbraten zu lassen ...

Es ist verlockend, die Speisen während des Kochens zu bewegen, umzudrehen oder anzupieksen. Aber du musst dem widerstehen! Eine schöne goldene Farbe verleiht einen hervorragenden Geschmack und das andauernde Umrühren wird alles nur blass und fade werden lassen. Also lehne dich zurück, sei geduldig und gib deinen Speisen genug Zeit, um etwas Farbe zu bekommen.
Bgton / Getty Images

Es ist verlockend, die Speisen während des Kochens zu bewegen, umzudrehen oder anzupieksen. Aber du musst dem widerstehen! Eine schöne goldene Farbe verleiht einen hervorragenden Geschmack und das andauernde Umrühren wird alles nur blass und fade werden lassen. Also lehne dich zurück, sei geduldig und gib deinen Speisen genug Zeit, um etwas Farbe zu bekommen.

5. Und du stopfst die Pfanne zu voll.

Genauso wie das übermäßige Umrühren wird auch das Vollstopfen der Pfanne es nahezu unmöglich machen, eine schöne goldene Färbung zu erreichen. Sorge dafür, dass du deinen Speisen in der Pfanne genug Platz gibst - du möchtest nicht Unmengen an Essen in eine kleine Pfanne quetschen. Das ist besonders wichtig für Proteine wie beispielsweise Steak, Hühnchen und Fisch, die viel besser schmecken, wenn sie etwas Farbe besitzen (denn niemand möchte ein graues Steak).
Arijuhani / Getty Images

Genauso wie das übermäßige Umrühren wird auch das Vollstopfen der Pfanne es nahezu unmöglich machen, eine schöne goldene Färbung zu erreichen. Sorge dafür, dass du deinen Speisen in der Pfanne genug Platz gibst - du möchtest nicht Unmengen an Essen in eine kleine Pfanne quetschen. Das ist besonders wichtig für Proteine wie beispielsweise Steak, Hühnchen und Fisch, die viel besser schmecken, wenn sie etwas Farbe besitzen (denn niemand möchte ein graues Steak).

6. Du benutzt das falsche Öl.

youtube.com

Viele Koch-Anfänger denken, dass Extra-Virgin-Olivenöl für alles den Standard darstellt, aber das ist nicht der Fall. Extra-Virgin-Olivenöl hat einen relativ geringen Rauchpunkt, was bedeutet, dass es tatsächlich brennen kann und anfängt zu rauchen, wenn es zu stark erhitzt wird. Das ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch dafür sorgen, dass dein Essen nicht schmeckt. Wenn du etwas bei hohen Temperaturen kochst, dann nimm ein Öl mit einem höheren Rauchpunkt wie zum Beispiel Rapsöl. Es wird nicht anbrennen und du gehst nicht das Risiko ein, einen unerwünschten Geschmack hervorzubringen.

7. Du rührst deinen Reis um, während er kocht.

Der Grund dafür, dass Risotto so verdammt cremig ist, liegt darin, dass man es andauernd umrührt. Du willst aber deinen guten alten Reis nicht cremig haben. Das Umrühren aktiviert die Stärke und kann den Reis eher klebrig als luftig machen - also widerstehe der Versuchung und lass ihn einfach in Ruhe!
Paylessimages / Getty Images

Der Grund dafür, dass Risotto so verdammt cremig ist, liegt darin, dass man es andauernd umrührt. Du willst aber deinen guten alten Reis nicht cremig haben. Das Umrühren aktiviert die Stärke und kann den Reis eher klebrig als luftig machen - also widerstehe der Versuchung und lass ihn einfach in Ruhe!

8. Du merkst nicht, dass dein Ofen zu heiß (oder zu kalt) ist.

Die meisten Leute wissen, dass es ein Rezept ruinieren kann, wenn man etwas bei der falschen Temperatur bäckt. Aber wusstest du, dass manche Öfen (insbesondere ältere Modelle) eigentlich gar nicht bei der entsprechenden Temperatur backen? Um herauszufinden, ob deiner das tut, solltest du in ein Ofenthermometer investieren. Es wird dir eben jenes kleine bisschen Gewissheit geben, dass dein Kuchen auch tatsächlich so wird, wie du dir das vorstellst.
Nirad / Getty Images

Die meisten Leute wissen, dass es ein Rezept ruinieren kann, wenn man etwas bei der falschen Temperatur bäckt. Aber wusstest du, dass manche Öfen (insbesondere ältere Modelle) eigentlich gar nicht bei der entsprechenden Temperatur backen? Um herauszufinden, ob deiner das tut, solltest du in ein Ofenthermometer investieren. Es wird dir eben jenes kleine bisschen Gewissheit geben, dass dein Kuchen auch tatsächlich so wird, wie du dir das vorstellst.

9. Du bereitest deine Zutaten nicht vor, bevor du mit dem Kochen beginnst.

Mise en place ist ein hochtrabender Begriff, den Köche gerne verwenden, um sich darauf zu beziehen, dass alles vorbereitet und fertig ist, bevor man mit dem Kochen beginnt. Dafür zu sorgen, dass alles vorbereitet ist, kann manchen Hobbyköchen dabei helfen, Fehler zu vermeiden, und gibt ihnen mehr Zeit. Außerdem merkt man nicht mitten in einem Rezept, dass etwas fehlt.
Instagram: @j_collette

Mise en place ist ein hochtrabender Begriff, den Köche gerne verwenden, um sich darauf zu beziehen, dass alles vorbereitet und fertig ist, bevor man mit dem Kochen beginnt. Dafür zu sorgen, dass alles vorbereitet ist, kann manchen Hobbyköchen dabei helfen, Fehler zu vermeiden, und gibt ihnen mehr Zeit. Außerdem merkt man nicht mitten in einem Rezept, dass etwas fehlt.

10. Du kaufst das falsche Fleisch für deine Rezepte.

Steaks gibt es in allen Formen und Größen und sie machen unterschiedliche Kochtechniken erforderlich .... Ein Schweinefilet ist zum Beispiel ziemlich fettarm und schnell gar. Wohingegen eine Schweineschulter lange und langsam gebraten werden muss, damit sie zart wird. Wenn ein Rezept also nach einem bestimmten Fleisch verlangt, solltest du das auch verwenden (oder zumindest etwas Ähnliches holen). Du kannst hier etwas mehr über die unterschiedlichen Stückchen Fleisch erfahren.
Getty Images

Steaks gibt es in allen Formen und Größen und sie machen unterschiedliche Kochtechniken erforderlich .... Ein Schweinefilet ist zum Beispiel ziemlich fettarm und schnell gar. Wohingegen eine Schweineschulter lange und langsam gebraten werden muss, damit sie zart wird. Wenn ein Rezept also nach einem bestimmten Fleisch verlangt, solltest du das auch verwenden (oder zumindest etwas Ähnliches holen). Du kannst hier etwas mehr über die unterschiedlichen Stückchen Fleisch erfahren.

11. Du trocknest deine Proteine nicht, bevor du sie kochst.

youtube.com

Jedes Mal, wenn du ein Protein (Hühnchen, Steak, Tofu, etc.) zubereiten möchtest, dann solltest du dafür sorgen, dass es trocken ist. Das wird dafür sorgen, dass es schön dunkel angebraten wird. Und es hält das Öl davon ab, dir entgegen zu spritzen (denn heißes Öl und Wasser vermischen sich nicht).

12. Du brätst deinen Knoblauch zu lange (oder lässt du ihn anbrennen).

Real Simple / Via youtube.com

Verbrannter Knoblauch ist eklig. Er schmeckt fürchterlich und macht dein Essen bitter. Um sicherzustellen, dass dir das nicht passiert, solltest du deinen Knoblauch einem Rezept nicht zu zeitig beimischen und dich vergewissern, dass deine Pfanne nicht super heiß ist. Eine heiße Pfanne kann gehackten Knoblauch sofort anbrennen lassen, weshalb es wichtig ist, dass du die Temperatur im Auge behältst und weißt, wie lange du ihn braten lassen musst: Eine Minute ist für gewöhnlich eine ausreichende Zeitspanne, um Knoblauch zu braten. Erfahre hier etwas mehr darüber, wie du das Anbrennen von Knoblauch vermeiden kannst.

13. Du verwendest für alles eine antihaftbeschichtete Pfanne.

Antihaftbeschichtete Pfannen eignen sich hervorragend für manche Dinge, aber nicht für alles. Sie können nicht so heiß werden wie Pfannen aus Gusseisen und die Wärmeverteilung ist nicht immer so gleichmäßig. Reserviere diese für bestimmte Kochaufgaben (wie z.B. Omelett oder Rührei) und nimm schwerere Pfannen für das Kochen bei hohen Temperaturen.
Konstik / Getty Images

Antihaftbeschichtete Pfannen eignen sich hervorragend für manche Dinge, aber nicht für alles. Sie können nicht so heiß werden wie Pfannen aus Gusseisen und die Wärmeverteilung ist nicht immer so gleichmäßig. Reserviere diese für bestimmte Kochaufgaben (wie z.B. Omelett oder Rührei) und nimm schwerere Pfannen für das Kochen bei hohen Temperaturen.

Lasst uns mit dem Kochen beginnen!

Disney/Pixar

Gibt es noch irgendwelche Anfängerfehler beim Kochen, die wir übersehen haben? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.