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Diese Frau macht mit ihrem besonderen Tattoo auf Depressionen aufmerksam

Eine Frage des Blickwinkels.

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Bei Miles wurden letztes Jahr Depressionen diagnostiziert. Eine Hochschul-Dozentin hatte von ihrem eigenen Kampf mit Depressionen erzählt. Danach beschloss Miles, sich Hilfe zu suchen, wie sie BuzzFeed erzählte.


In einer Vorlesung, die ich bei ihr hatte, berichtete sie von ihrem Kampf mit ihrer psychischen Krankheit.

Durch ihre Erzählung begriff ich, dass jeder von uns seine eigenen Schwierigkeiten hat – selbst wenn es so scheint, als ob Du der glücklichste, intelligenteste oder bodenständigste Mensch bist.

Nicht lange danach ging ich zu ihr. Sie half mir dann, die richtige Hilfe für mich zu finden.

Nachdem sie selbst Hilfe bekommen hatte, beschloss Miles, etwas zu tun, um die Krankheit mehr ins Gespräch zu bringen.

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Kürzlich bekam sie ein Tattoo am Bein. Auf den ersten Blick steht dort "I'm fine" ("Mir geht's gut"). Doch sieht man es aus Miles' Perspektive, heißt es "Save me" ("Rette mich"). Unter einem Bild des Tattoos postete sie einige Gedanken zu Depressionen.

Facebook: bekahbearrr
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Sie schrieb unter anderem:


Letztes Jahr wurden bei mir Depressionen festgestellt. Und, ganz ehrlich, ich glaube, dass ich damit schon länger Probleme hatte. Und mit der Zeit wurde es nur immer schlimmer – bis zu dem Punkt, an dem ich kaum mehr zu irgendetwas in der Lage war.

Deshalb ließ ich mir heute dieses Tattoo stechen. Ich glaube, dass mein Bein die beste Stelle für die Bedeutung dahinter war. Wenn alle anderen es betrachten, sehen sie "I'm fine" ("Mir geht es gut"). Doch aus meiner Perspektive heißt es "Save me" ("Rette mich"). Für mich bedeutet das: andere Leute glauben, dass es einer Person gut zu gehen scheint, wenn doch in Wahrheit das Gegenteil der Fall ist. Dieses Tattoo erinnert mich daran, dass Menschen, die fröhlich auf uns wirken, vielleicht gerade mit großen Problemen mit sich selbst zu kämpfen haben.

Sie endet mit einem Zitat, das Robin Williams zugeschrieben wird:

emilysquotes.com

"Ich denke, die traurigsten Menschen tun immer am meisten dafür, andere glücklich zu machen – weil sie wissen, wie es ist, sich völlig wertlos zu fühlen. Und sie wollen nicht, dass irgendjemand anderes sich so fühlt."

In der Zwischenzeit hat Miles einen weiteren Post veröffentlicht, in dem sie sagt, dass sie sehr froh ist, ihre Botschaft verbreitet zu haben, und dass hofft, dass Menschen nicht aufhören, über Depressionen zu sprechen.

Facebook: bekahbearrr
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Über ihr größtes Ziel sagte sie gegenüber BuzzFeed: "Die Stigmatisierung von Depressionen muss aufhören. Und ich weiß, dass sie mit diesem Post nicht enden wird. Doch ich hoffe, dass wir alle gegen sie ankämpfen – und ich will Teil dieses Kampfes sein."

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Wenn Du selbst Depressionen hast oder jemand, den Du kennst, findest Du zum Beispiel bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe ein Verzeichnis mit Ansprechpartnern in Deiner Nähe.

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