• Spritz badge
Updated on 16. Aug. 2018. Posted on 23. Okt. 2017

14 Fakten über historische Verhütungsmethoden, über die du ziemlich staunen wirst

Bitte spüle deine Vagina nicht mit Cola aus!

1. Im antiken Griechenland wurden leere Granatapfelhälften verwendet, um den Samen davon abzuhalten, in den Uterus zu gelangen.

Alxeypnferov / Getty Images

Japp, sie wurden eingeführt, um den Spermien auf dem Weg zum Uterus den Weg zu versperren.

2. Im antiken Rom wurden Frauen dazu angehalten, sich nach dem Sex hinzuhocken, zu niesen und ihre Vagina auszuspülen, um eine Schwangerschaft zu vermeiden.

NBC

Es überrascht wahrscheinlich nicht, dass die Methode selbst damals nicht als sonderlich effektiv galt.

3. Alternativ sollten Frauen den Atem anhalten, bevor der Partner ejakulierte.

Disney

"Damit der Samen nicht zu tief in die Gebärmutter geschleudert wird."

4. Die ersten Spiralen wurden aus den Därmen von Seidenraupen hergestellt.

Science Museum / Via commons.wikimedia.org

5. Kondome waren aus Tierdärmen und später aus Leinen, bevor sie ab 1843 in Massenproduktion aus Gummi gefertigt wurden.

commons.wikimedia.org

Kondome in der einen oder anderen Form gibt es bereits seit einer Ewigkeit.

6. Frauen trugen Amulette, denen eine schwangerschaftsverhütende Wirkung nachgesagt wurde. Sie wurden zum Beispiel aus Spargel oder aus Eselkot gemacht.

Casarsaguru / Getty Images, Chris6 / Getty Images

Oder auch aus der Gebärmutter eines Maultiers.

7. Jahrhundertelang wendete man die Rhythmusmethode (bei der man keinen Sex an fruchtbaren Tagen hat) so an, dass man direkt nach der Periode keinen Sex hatte, also an den Tagen, an denen du sowieso nicht sehr fruchtbar bist.

Fox

Wahrscheinlich wurden eine Menge Leute dadurch schwanger.

8. Im alten Ägypten wurden zur Verhütung Tampons mit gemahlenen Akaziensamen in die Vagina eingeführt.

CSIRO Science / Via commons.wikimedia.org

Die fermentierten Akaziensamen könnten eine spermizide Wirkung gehabt haben.

9. Wo wir gerade vom Einführen von Dingen in die Vagina sprechen, im alten Ägypten wurde dafür auch Krokodilkot verwendet.

commons.wikimedia.org

Diese antike Version eines Spermizids wurde aufgeschlagen und dann in Pflanzenschleim getaucht.

10. Die Römer nutzten eine Pflanze namens Silphium für alles, einschließlich Empfängnisverhütung durch Einnahme.

commons.wikimedia.org

Sie war auch ein Aphrodisiakum sowie ein Mittel gegen rektale Wucherungen. Gut zu wissen ...

11. Eine weitere Methode, der man eine empfängnisverhütende Wirkung nachsagte, war, sich Wieselhoden ums Bein zu schnüren.

Wildpix645 / Getty Images

Schau mal, dieses süße Wiesel. Stell dir vor, du trägst seine Hoden an deinem Bein.

12. Stielpessare waren eine frühe Form der Spirale Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie bestanden aus Knochen und Katzendärmen.

wellcome.ac.uk / commons.wikimedia.org

Der kleine gewölbte Teil war dafür da, dass es nicht in der Gebärmutter verloren ging.

13. Spreizpessare wurden Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts nach der Empfängnis in den Gebärmutterhals eingesetzt, damit keine Spermien zum Embryo gelangen konnten.

Science Museum / Via commons.wikimedia.org

Das flache Ende ging in Richtung der Scheidenwände, was sich etwas ... unbequem anhört. Mit Einführung der Spirale büßte es an Beliebtheit ein.

14. Und noch in den 1950ern und 60ern haben manche Frauen versucht mit Cola-Scheidenspülungen zu verhüten, weil sie dachten, die Säure könne die Spermien abtöten.

Flickr: remino

Wie die Person, die die Unwirksamkeit dieser Methode nachwies, dem New Scientist mitteilte, schaffen es Spermien „innerhalb von Sekunden, den Gebärmutterhals zu erreichen, wo sie mit einer Spülung gleich welcher Art nicht mehr erreicht werden können". Also macht das bitte nicht zu Hause nach.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

Want to be the first to see product recommendations, style hacks, and beauty trends? Sign up for our As/Is newsletter!

Newsletter signup form