7. März 2018

    11 Städte auf der Welt mit wahnsinnig gutem Essen, die zu Unrecht unterschätzt werden

    Hier, ein Reiseplaner für dich, wenn du Essen liebst. Gern geschehen!

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    1. Oaxaca, Mexiko: Unglaublich gutes Street Food und Mezcal, so viel du trinken kannst.

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    Oaxaca im Süden Mexikos sollte auf jeder Foodie-Liste stehen. Und das hat vor allem einen Grund: das Street Food. Mexiko-City beeindruckt zwar mit edlen Restaurants wie dem Origin oder der Casa Oaxaca, aber unübertroffen sind die bunten Märkte von Oaxaca, wo alles Mögliche serviert wird. Von Barbacoa-Tacos bis zu Tamale mit Schweinefleisch- oder Hühnchenfüllung. Oaxaca trägt den Spitznamen „Land of the Seven Moles” und ist berühmt für seine Vielfalt an Saucen auf Chili-Basis.

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    Lass dir keins der traditionellen Gerichte entgehen (und wenn du ganz mutig bist, probierst du die frittierten Heuschrecken Chapulines). Erkunde die Stände auf dem Mercado 20 de Noviembre (einem der beliebtesten Märkte) und probiere Memelas (geröstete Masa-Kuchen), Tetelas (dreieckige Tortillas, gefüllt mit schwarzen Bohnen und Crema) und Tlayudas, (knusprige Riesentortillas mit Bohnen, Quesillo und Fleisch). Und nicht den Mezcal (mexikanischer Agaven-Schnaps) vergessen, der ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Essens in Oaxaca.

    2. Melbourne, Australien: Frische Zutaten direkt vom Bauernhof auf den Tisch und super Instagram-taugliches Essen.

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    Australien ist ein wichtiges Ziel für Feinschmecker und Weinliebhaber. Zwar bekommt Sydney mit seinen renommierten, von Spitzenköchen geführten Restaurants die größte internationale Aufmerksamkeit. Aber dafür ist die Restaurantszene in Melbourne viel dezenter und vielseitiger.

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    Dort findest du alles von handgemachtem Sushi bei Minamishima über spanische Tapas bei MoVida und kreative kantonesische Küche bei Flower Drum bis hin zu Thai-Häppchen bei Chin Chin. Was die feine Küche mit regionalen Zutaten betrifft, so solltest du dir das Cutler & Co. und das weltberühmte Attica nicht entgehen lassen. Ein „Brekkie” (Frühstück) ist den Leuten in Melbourne heilig, und die Stadt ist ist bekannt für sein buntes (und Instagram-taugliches) Frühstücks-Angebot.

    3. 3. Lyon, Frankreich: Allerfeinste klassische französische Küche, in der das Fleisch die Hauptrolle spielt.

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    Die beliebtesten Feinschmeckerstädte Frankreichs, etwa Paris oder Bordeaux, sind jedem ein Begriff. Doch Lyon mit seiner Fülle von regionalen Zutaten hat eine Gastronomie-Szene, die oft übersehen wird. Lyon am Zusammenfluss der Rhône und der Saône bietet Feinschmecker-Restaurants wie das L'Auberge du Pont de Collonges und La Mère Brazier, aber auch Bouchons (familienbetriebene Bistros) wie das La Meunière oder das Daniel & Denise.

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    Was die „Bouchons” angeht, so stell dir rustikale, überladene Familiengerichte vor, zum Beispiel Spieße mit reichhaltiger Foie gras; Schweinefleischwürstchen in Sahnesauce; Hühnerfleisch, das in Sahne gekocht wurde; Gemüse; Trüffel, serviert mit Rotwein aus dem Beaujolais und von den Côtes du Rhône. Außerdem gibt es die riesige Markthalle Halles de Lyon Paul Bocuse. Hier findest du alles, was du für ein geiles Luxus-Brunch brauchst – mit Türmen aus Meeresfrüchten und Ständen mit Käse, Wurst und himmlischem Süßkram.

    4. Osaka, Japan: Quirlige Märkte und günstiges Wohlfühl-Essen.

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    Die Stadt Osaka, das andere kulinarische Juwel Japans, erreichst du von Tokio aus mit dem Hochgeschwindigkeitszug in zweieinhalb Stunden. Hier findest du alles von unerhört extravaganten Restaurants (wie dem Fujiya1935 mit seinen 3 Michelin-Sternen) bis zu preiswertem Wohlfühl-Essen. In Dotonbori findest du das beste Street Food der Stadt.

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    Probiere auf dem Kuromon-Ichiba-Markt Fleisch- und Gemüsespieße (Kushikatsu), gebackene Krakenbällchen (Takoyaki) und herzhafte Kohl-Pfannkuchen (Okonomiyaki). Außer Street Food hat Osaka auch das frischeste Sushi und Sashimi, das du je essen wirst, auf japanische Art (Yakiniku) gegrilltes Fleisch, Steakhäuser, deren Spezialität Wagyu-Rindfleisch ist und das auf der Zunge zergeht, und Läden, in denen es wahnsinnig leckere Ramen gibt.

    5. Tel Aviv, Israel: Ein abwechslungsreicher Schmelztiegel aus europäischer, nahöstlicher, mediterraner und nordafrikanischer Küche.

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    Tel Aviv, an der Mittelmeerküste Israels, macht sich gerade einen Namen als Pilgerziel für Essensliebhaber. Die Köche kombinieren die nordafrikanische mit der nahöstlichen und mediterranen Küche, um mega würzige Gerichte vollgepackt mit Gemüse zu kreieren. Dazu gibt es Brot mit cremigen Soßen und Dips. Tunke im Abu Hassan frisch gebackenes Pita-Brot in den cremigsten Hummus der Stadt und stille deinen Falafel-Heißhunger bei HaKosem (dieses Restaurant spielt trotz der hundert anderen Optionen in der Stadt in einer eigenen Liga).

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    Durchforste die Stände auf dem Carmel-Markt nach duftenden Gewürzen, warmem Brot, regionalen Produkten und Halva. Tel Aviv ist außerdem ein Zentrum der gehobeneren Küche. Im Aria kannst du unten handgemixte Cocktails schlürfen, bevor du eine Mahlzeit mit frischem Ceviche und hausgemachter Pasta genießt. Im Mashya bekommen israelische Zutaten dank Gewürzen wie Kreuzkümmel, Kurkuma und Ras el-Hanout einen marokkanischen Touch.

    6. Modena, Italien: Selbstgemachte Pasta, perlender Rotwein und so viel Parmigiano Reggiano, wie das Herz begehrt.

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    Jeder vom Essen besessene Reisende kennt die großen Namen, die kulinarischen Machtzentren Italiens: Florenz, Rom, Neapel. Doch es ist das kleinere Modena in der Region Emilia-Romagna, das deine Aufmerksamkeit verdient. Von hier stammt der dicke, sirupartige Aceto Balsamico Tradizionale di Modena. Hier ist der Käse Parmigiano Reggiano beheimatet und hier wird der perlende Rotwein Lambrusco produziert. Modena bietet für jeden etwas.

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    Erkunde im Mercato Albinelli die überdachten Stände mit frischer Pasta, Käse und Fleisch. Und wenn du so richtig schlemmen willst, dann genieße die Mahlzeit deines Lebens in Massimo Botturas Osteria Francescana. Es wurde mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet und wenn du auf Netflix schon einmal Chef's Table gesehen hast, erkennst du es gleich wieder. Selbstverständlich gibt es in Modena auch etliche günstige Restaurants, etwa Botturas zwangloseres Schwesterrestaurant Franceschetta58, die Trattoria Aldina oder das Ristorante Da Enzo. Dort findest du klassische regionale Gerichte wie Pappardelle mit Wildschweinragout und Gnocco Fritto.

    7. Lima, Peru: Wirklich frische Meeresfrüchte und lateinamerikanische Klassiker mit einem asiatischen Touch.

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    Lima, die peruanische Hauptstadt mit Blick auf den Pazifik, erlebt gerade seinen gastronomischen Moment. Die Küchenchefs von Lima belegen drei Plätze auf der jährlich von San Pellegrino veröffentlichten Liste der 50 besten Restaurants der Welt. Auf Platz 5 befindet sich das Central von Chefkoch Virgilio Martínez Véliz. Aber zu Limas kulinarischer Bandbreite zählt auch weniger gehobene Küche. Da gibt es das bescheidene, nur zum Mittagessen geöffnete Restaurant Chez Wong, wo peruanische Klassiker einen asiatischen Touch bekommen.

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    Überall in der Stadt findest du unglaublich leckere japanisch-peruanische Fusionsküche, etwa im La Mar, wo Ceviche und Nigiri in Kunstwerke verwandelt werden. Und im Osaka, wo du kleine Teller mit peruanischen Izakaya probieren kannst, beispielsweise mit Wachteleiern gefüllte Sashimi-Thunfischhappen und scharf angebratenen Lachs mit Foie gras. Ganz gleich, was du machst: Verlass die Stadt nicht, ohne den Pisco Sour im Hotel Maury probiert zu haben, einen Cocktail aus dem peruanischen Schnaps Pisco, Limettensaft, einfachem Sirup und Eiweiß.

    8. Vancouver, Kanada: Leckere Gerichte aus allen Ecken der Welt, in jeder Preisklasse.

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    Bei Vancouver denkst du vielleicht nicht an eine Feinschmecker-Gegend, dabei hat die betriebsame Stadt in British Columbia alle denkbaren Speisen im Angebot. Von rustikaler italienischer Küche in der Osteria Savio Volpe und Austern in Rodney's Oyster House bis hin zu handgemachten Teigtaschen im Bao Bei und köstlichem Sushi direkt aus dem Pazifik im Miku. Die Gastronomieszene blüht. Der Granville Island Public Market, Vancouvers Antwort auf Seattles Pike Place, ist voll mit Lebensmittelverkäufern, bei denen du sämige Muschelsuppe, Pho und viele andere Gerichte kriegen kannst.

    9. Oahu, Hawaii: Entspanntes Wohlfühl-Essen vor einer traumhaften Strandkulisse.

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    Es gibt wahrscheinlich viele Dinge, die du mit Hawaii verbindest: unglaublich schöne Sonnenuntergänge, unberührte Strände und Berge, die einer Szene in Jurassic Park ähneln. Dabei hat Hawaii – und vor allem die Insel Oahu – verblüffend gutes Essen, das von asiatischen, europäischen und polynesischen Geschmacksrichtungen beeinflusst ist.

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    Wohlfühl-Essen ist hier das A und O. Das Char Hung Sut serviert ausgezeichnete chinesische Dim Sum und mit Schweinefleisch gefüllte gedämpfte Brötchen, während das Ahi Assassins Poke-Schalen anbietet, die vor Reis und frischem Fisch überquellen; und Gina's Bar-B-Q ist der richtige Ort für koreanische Japchae und Bulgogi. In der Gegend von Honolulu findest du außerdem gehobene Küche, zum Beispiel im Meeresfrüchte-lastigen Roy's Hawaii Kai und im Arancino di Mare, wo es Rigatoni all'Amatriciana gibt, die sich mit allem messen könnten, was es in Rom zu essen gibt.

    10. San Sebastián, Spanien: Für abenteuerlustige Feinschmecker und Fans echter Spitzenküche.

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    Madrid und Barcelona haben unglaublich gute Restaurants zu bieten, aber die kulinarischen Highlights Spaniens gibt es in San Sebastián. Der Urlaubsort im spanischen Baskenland ist ein Feinschmecker-Paradies. Einerseits gibt es hier die höchste Konzentration von Michelin-Sternen pro Kopf in Europa, mit Restaurants wie Arzak und Mugaritz.

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    Andererseits beeindruckt San Sebastián mit einer kreativen, lebendigen Tapas-Szene. Du kannst tagelang von Tapas-Bar zu Tapas-Bar gehen und die traditionellen Pinchos (kleine Gerichte) probieren. Geh auf jeden Fall auch in die Bar Zeruko, das Gandarias und das A Fuego Negro, denn dort gibt es Gerichte wie zum Beispiel knusprige Shishito-Paprika, Waldpilze mit Foie gras und Boquerones.

    11. Tiflis, Georgien: Hier trifft europäische auf asiatische Küche und der Wein muss sich nicht verstecken.

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    Georgien, das zwischen Europa und Asien liegt, wird von Touristen selten wahrgenommen, dabei ist die Hauptstadt Tiflis einen Besuch wert. Es ist eine Stadt, in der die Menschen das Essen lieben, und eine der wichtigsten gesellschaftlichen Traditionen ist ein riesiges Fest namens Supra. Du solltest die traditionellen Gerichte des Landes probieren, etwa das georgische Käsebrot Chatschapuri (Schüssel mit teigigem Brot, gefüllt mit Käse, Butter und Ei) und Chinkhali (georgische Teigtaschen).

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    Die Spitzenrestaurants von Tiflis, zum Beispiel das Barbarestan und The Kitchen, bieten klassische Rezepte und verleihen ihnen einen avantgardistischen Touch. Falls das nicht ausreicht, um dich zu einem Besuch zu überreden: Georgien gilt auch als Geburtsland des Weins. Naturwein-Bars wie das Vino Underground erleben eine Renaissance und schießen in der Hauptstadt wie Pilze aus dem Boden. Mit seinen einzigartigen Rebsorten ist Tiflis vielleicht sogar die angesagteste Weinanbau-Region überhaupt.

    Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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