Updated on 6. Sept. 2020. Posted on 27. Aug. 2020

    13 erstaunliche Fakten über Tiere in Filmen

    48 Schweinchen namens Babe ...

    1. In den Harry Potter-Filmen wurden dressierte Eulen eingesetzt. Die erste Version der Briefe musste nochmal geschrieben werden, weil sie zu schwer für die kleinen Eulen waren.

    Warner Bros. Pictures

    Das Grafik-Team musste tausende Briefe per Hand neu schreiben, damit sie leicht genug für die Eulen waren.

    2. In Tierfilmen wird eine Figur oft von mehreren echten Tieren gespielt. In Ein Schweinchen namens Babe wurde Babe insgesamt von 48 verschiedenen Ferkeln gespielt.

    Universal Pictures

    Ich weiß nicht, was ihr darüber denkt, aber ich glaube, Babe hätte seinen niedlichen Charme verloren, wenn das kleine Ferkel im Verlauf des Films zu einem ausgewachsenen Schwein geworden wäre. Die Ferkel wurden jeweils nur drei Wochen eingesetzt, damit sie nicht zu groß wurden.

    3. Wo wir grade bei Babe sind: Die kleinen Ferkel wurden mit Erdnussbutter gefüttert, damit es so aussieht, als würden sie sprechen.

    Universal Pictures

    Das ist wahrscheinlich einer der ältesten Tiertricks im Filmgeschäft, aber die Schweine haben sich bestimmt gefreut.

    4. Tierschützer haben gegen 101 Dalmatiner protestiert, weil nach dem Erfolg des Films immer mehr Dalmatiner im Tierheim gelandet sind.

    Buena Vista Pictures Distribution

    Dieses Hundemärchen wurden davon überschattet, dass verantwortungslose Züchter*innen versucht hatten, aus dem Erfolg des Films Profit zu schlagen. Als 102 Dalmatiner rausgekommen ist, hat Disney mit dem Dalmatian Club of America zusammengearbeitet, um das Publikum über eine artgerechte Tierhaltung aufzuklären.

    5. Der Erfolg von Findet Nemo hatte katastrophale Auswirkungen für wilde Clownfische. Es wurden so viele Fische als Haustiere gekauft, dass die Bestände in Teilen von Thailand, Sri Lanka und den Philippinen teilweise völlig verschwunden sind.

    Buena Vista Pictures Distribution

    Der Botschaft des Films zum Thema Tierschutz ist bei vielen Zuschauern scheinbar überhaupt nicht angekommen. Es wurden 40 Prozent mehr Clownfische verkauft, sodass sie dadurch sogar zu einer bedrohten Tierart geworden sind. Dann wurde die Organisation Saving Nemo gegründet, um Clownfische und ihren Lebensraum zu schützen.

    6. Das Kreischen der berühmten Velociraptoren aus Jurassic Park ist in Wirklichkeit das Geräusch, das Landschildkröten beim Sex.

    Universal Pictures

    Es ist unmöglich, realistische Dinolaute herzustellen. Also haben sich die Produzenten für die, nun ja, nächstbeste Option entschieden. Andere Dinogeräusche kamen zum Beispiel von einem wiehernden Pferd oder von einem bellenden Jack-Russel Terrier.

    7. Die Macher von Flipper haben die Laute eines Eisvogels, der sogenannten Jägerlieste (engl.: Kookaboora) genutzt, statt echte Delfingeräusche zu verwenden.

    Metro-Goldwyn-Mayer

    Das Schnattern dieses australischen Vogels wurde einfach schneller abgespielt. Wenn ihr mich fragt, klingt das ziemlich genau nach einem Delfin.

    8. Falls du denkst, dass die Eichhörnchen bei Charlie und die Schokoladenfabrik animiert waren, dann irrst du dich gewaltig. Das waren echte Eichhörnchen, die darauf trainiert waren, Nüsse zu knacken!

    Warner Bros. Pictures

    Tim Burton wollte für die Szene echte Eichhörnchen verwenden. Also hat das Team mit 40 Tieren gearbeitet, von denen manche extra für den Film großgezogen wurden. Andere kamen von privaten Haltern und wieder andere kamen aus dem Tierheim. Vom Training bis zum fertigen Film haben die Eichhörnchen zehn Monate am Film „mitgearbeitet“.

    9. Daniel Stern dachte, dass für die berühmte Spinnenszene aus Kevin allein zu Haus eine Attrappe eingesetzt werden würde. Er war überrascht, als er beim Dreh mit einer echten giftigen Tarantel arbeiten sollte.

    20th Century Fox

    Lange ging das Gerücht um, dass Daniel Stern ganz leise sein musste, um die Spinne nicht zu erschrecken. Aber Barry, die Tarantel, hatte gar keine Ohren!

    10. Die Bienen in Candyman’s Fluch waren ebenfalls echt. Für jeden Bienenstich hat Tony Todd einen Bonus ausgezahlt bekommen.

    TriStar Pictures

    Tony hat für jeden einzelnen Stich einen Bonus von 1000 Dollar bekommen. Am Ende waren es 23 Stiche!

    11. In Der Zauberer von Oz wurde Toto besser bezahlt, als die Darsteller der Munchkins.

    Loew's, Incorporated

    Toto wurde von Terry, dem Terrier dargestellt und hat 150 Dollar pro Woche verdient. Das wären heute etwa 2.500 Dollar. Die Darsteller der Munchkins haben dagegen nur 50 Dollar pro Woche verdient, obwohl sie tatsächlich schauspielern, singen und tanzen mussten.

    12. In Snakes on a Plane wurden 450 echte Schlangen eingesetzt!

    New Line Cinema

    Du hast richtig gelesen, 450 echte Schlangen. Das toppt selbst die 48 Ferkel in Ein Schweinchen namens Babe. Eine davon war eine knapp sieben Meter lange Tigerpython, die länger ist, als eine Giraffe hoch!

    13. Zu guter Letzt: Der Hauptdarsteller von Beverly Hills Chihuahua kam aus einem Tierheim. Der Hundetrainer des Films hat ihn nur wenige Stunden bevor er eigentlich eingeschläfert werden sollte entdeckt.

    Walt Disney Studios Motion Pictures

    Little Rusco war ein absoluter Anfänger im Showbusiness. Als er entdeckt wurde, wurde er erstmal sechs Monate lang auf seine Hauptrolle als Papi vorbereitet.

    Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

    BuzzFeed Daily

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