Wir sind BuzzFeed News Deutschland und das sind unsere Themen

    Vier Reporterinnen und Reporter mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Und so könnt ihr uns erreichen.

    Stefan Beetz

    Das News-Team von BuzzFeed Deutschland, von links nach rechts: Chefredakteur Daniel Drepper, Grundrechte-Reporter Marcus Engert, Reporterin für Politik und sexualisierte Gewalt Pascale Müller, Reporterin für LGBT* und Feminismus Juliane Löffler, Reporter für Desinformation und Social News Karsten Schmehl. [Anmerkung: Karsten hat BuzzFeed News Ende Juni 2019 verlassen.]

    Was will BuzzFeed News Deutschland?

    Die Reporterinnen und Reporter von BuzzFeed News Deutschland berichten für die Menschen, nicht über sie: Recherchen für dich. Wir sind überparteilich und berichten ohne Angst oder Bevorzugung, ohne Ansicht der Partei, Religion oder Interessen. Aber wir berichten mit Haltung und setzen uns für eine offene Gesellschaft ein. BuzzFeed News Deutschland gibt denen eine Stimme, die bisher keine hatten.

    BuzzFeed News berichtet ehrlich, direkt und wenn nötig auch aggressiv. Dabei konzentrieren wir uns auf die spannenden Geschichten – und überlassen langweilige Agenturmeldungen und Pflichttermine den anderen.

    Wir machen keinen Gefühlsjournalismus, sondern wir identifizieren Probleme und tragen diese an die Verantwortlichen heran, egal ob in Politik oder Wirtschaft. Wir berichten, wenn wir eigene Ideen oder einen eigenen Ansatz haben. Wir laufen nicht der Nachrichten-Agenda hinterher, sondern schreiben über die Probleme der Menschen vor Ort. Wenn diese Probleme dann durch unsere Recherchen auf die politische Agenda rücken, umso besser.

    Wir treten immer nach oben und nie nach unten. Dabei werden wir nicht verbissen, sondern behalten eine Außensicht, einen jungen Blick auch für die besonderen und besonders lustigen Aspekte.

    Wir versuchen, der Wahrheit möglichst nahe zu kommen.

    Über was berichtet BuzzFeed News Deutschland?

    Wir recherchieren Neues und berichten auch über Probleme und Ereignisse, die von traditionellen Medien oft nicht ernst genug genommen werden. Unsere vier News-Reporterinnen und Reporter haben spezielle Berichterstattungsgebiete, in denen sie Expertise haben und in denen sie Geschichten auch über einen langen Zeitraum immer weiter verfolgen können. Dazu gehören unter anderem sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch, Desinformation im Internet, die Verletzung von Grund- und Freiheitsrechten und die LGBT*-Community sowie Frauenrechte.

    Wie arbeitet BuzzFeed News Deutschland?

    Wir arbeiten fair, fair gegenüber unseren Nutzern. Wir verheimlichen unseren Nutzern keine Informationen und machen deutlich, wo unsere Recherchen und Nachrichten Grenzen haben. Gleichzeitig machen wir keinen he said/she said-Journalismus, sondern recherchieren und zeigen Haltung. Es ist unser Job, auszuwählen, was wichtig ist – und was der Wahrheit am nächsten kommt.

    Wir sind uns unserer eigenen Grenzen bewusst und nehmen uns selbst nicht zu Ernst.

    Wir sind so transparent wie möglich. Wir veröffentlichen Dokumente, Daten und Hintergründe zu unseren Recherchen. Woher weiß ich das? Wer sind meine Quellen? Wie nah waren diese Quellen wirklich dran? Wie befangen sind diese Quellen? Gibt es gegensätzliche Berichte? Und was wissen wir nicht?

    Wir nennen die Menschen und Organisationen, die uns Informationen geben, wenn möglich beim Namen. Wir nennen, wie sie uns diese Informationen übermittelt haben. Wir autorisieren keine Zitate. Für Quellen gilt das absolute Gegenteil: Wir schützen unsere Quellen. Wie genau wir das tun und was Quellen zu erwarten haben, wenn sie mit uns in Kontakt treten, haben wir hier ausführlich aufgeschrieben.

    Wir machen uns immer wieder bewusst, für wen wir berichten: für unsere Nutzer, für niemanden sonst.


    Alle unsere Artikel und Recherchen findet ihr auf unserer News-Webseite. Ihr könnt unsere Artikel auch im RSS-Feed abonnieren oder uns auf Twitter oder Facebook folgen.


    Und so erreicht ihr uns

    Wenn ihr unserer Redaktion eine E-Mail schreiben wollt, schickt sie an recherche@buzzfeed.de. Gerne geben wir Euch auf Anfrage auch sichere, direkte Kontaktmöglichkeiten wie zum Beispiel über Signal. Für hochsensible Hinweise und vertrauliche Dokumente haben wir außerdem einen anonymen und sicheren, digitalen Briefkasten. Wir freuen uns, von euch zu hören.


    Unser Team stellt sich vor

    Daniel Drepper, Chefredakteur

    Stefan Beetz

    Als Chefredakteur bin ich für das verantwortlich, was BuzzFeed News Deutschland veröffentlicht. Ich entwickle Ideen für die Zukunft von BuzzFeed News in Deutschland und betreue die Arbeit unserer drei Reporter*innen. Wenn ich Zeit finde, recherchiere ich selbst gerne zu schlechten Arbeitsbedingungen (über Pflegeheime habe ich ein Buch geschrieben), Machtmissbrauch und Ungerechtigkeit, zum Beispiel in der Justiz. Mein Fokus ist derzeit vor allem der Arbeits- und Gesundheitsschutz und die Entschädigung von Menschen mit Berufskrankheiten. Mich interessieren vor allem strukturelle Missstände, unter denen viele Menschen leiden, bisher aber kaum in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Und: Ich bin ein großer Fan erzählter Sachbücher.

    Vor meiner Arbeit für BuzzFeed war ich Mitgründer und Senior Reporter des gemeinnützigen Recherchezentrums Correctiv – und davor Reporter für das Recherche-Ressort der Funke-Mediengruppe. Ich habe in Dortmund ein Diplom in Journalistik und Sport gemacht und an der New Yorker Columbia University einen Master in investigativem Journalismus. Für meine Arbeit habe ich unter anderem den Wächterpreis, den Deutschen Reporterpreis, den Axel-Springer-Preis und den Ernst-Schneider-Preis für Wirtschaftsjournalismus erhalten. Ich bin Vorstandsmitglied des Netzwerk Recherche, Mitglied der Journalistengewerkschaft DJV und Fördermitglied von Reporter ohne Grenzen, Correctiv, der Gesellschaft für Freiheitsrechte, Übermedien, Bildblog und fragdenstaat.de.

    Was mir wichtig ist: Wir Journalisten arbeiten für die Bürger, nicht für die Bürgermeister. Wenn wir uns immer wieder klar machen, dass wir zuallererst unserem Publikum verpflichtet sind, dann erkennen wir auch, welche Art von Themen relevant sind. Ich möchte deshalb nicht über die politische Agenda berichten. Über das, was uns vorgesetzt wird. Sondern über die Probleme der Menschen. Wenn diese Probleme dann durch unsere Recherchen auf die politische Agenda rücken, umso besser.

    Wer mehr über meine Einstellung zum Journalismus und meinen persönlichen Hintergrund wissen möchte, der kann diesen Essay lesen, den ich zu meinem Start bei BuzzFeed Deutschland im Frühjahr 2017 geschrieben habe.

    Ihr erreicht mich unter daniel.drepper@buzzfeed.de, auf Twitter oder Facebook.


    Pascale Müller, Reporterin Politik und sexualisierte Gewalt.

    Stefan Beetz

    Ich bin „Schwerpunktreporterin für sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch“ bei BuzzFeed News Deutschland. Ich recherchiere zu sexueller Gewalt und Ausbeutung von Erntehelferinnen in der Landwirtschaft genauso wie zu Machtmissbrauch in der Max-Planck-Gesellschaft oder sexuelle Übergriffe gegen Pflegekräfte.

    Mir ist es wichtig, durch meine Arbeit deutlich zu machen, dass Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt keine „Modethemen“ der Berichterstattung sind. Diese Geschichten betreffen Hunderttausende Menschen in Deutschland und verdienen genau denselben Raum, wie Recherchen über Korruption und große Politik.

    Bevor ich zu BuzzFeed News Deutschland gekommen bin, habe ich als freie Multimedia-Journalistin gearbeitet, meine Reportagen und Recherchen sind unter anderem bei Correctiv, taz, Tagesspiegel, Deutschlandfunk, Syria Deeply und im Middle East Eye erschienen. Als Multimedia-Redakteurin für die englisch-arabische Website Correspondents war ich 2016 zuständig für Features aus Libyen, Ägypten und Tunesien. Meine Arbeit wurde durch die International Women’s Media Foundation, Netzwerk Recherche und Kartografen „Fleiß und Mut“ gefördert.

    Ich wurde an der Zeitenspiegel Reportageschule ausgebildet, habe einen Bachelor in Soziologie und ein Jahr an der dänischen Journalistenschule und an der Universität Aarhus studiert.

    Journalismus bedeutet für mich, Missstände und Geschichten anderer Menschen zu dokumentieren. Oft heißt das, dass ich mit ihnen über sehr schlimme Momente in ihrem Leben spreche, oder sogar dabei bin, wenn sie passieren. Das bringt auch mich oft an Grenzen. Ich bin in meiner Arbeit mit sehr existenziellen Fragen konfrontiert: Was ist Schuld? Was ist Wahrheit? Wo beginnt Machtmissbrauch? Wie fühlt sich Trauma an?

    Ich sehe meine Aufgabe deshalb nicht darin zu bewerten, sondern zuzuhören, hinzuschauen, möglichst nah an die Menschen und was sie bewegt heranzukommen. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir uns als Reporterinnen immer wieder selbst in Frage stellen, uns nie zu sicher sind.

    Wie ich recherchiere, steht hier. Ihr erreicht mich unter pascale.mueller@buzzfeed.de oder auf Twitter.


    Juliane Löffler, Reporterin LGBT* und Feminismus.

    Stefan Beetz

    Ich bin Schwerpunktreporterin für LGBT* und Feminismus. Ich gebe den Menschen eine Stimme, die in Gesellschaft und Medien marginalisiert oder ignoriert werden. Ich spreche mit intersexuellen Menschen, mit Trans- und Homosexuellen, mit Prostituierten und mit Feministinnen. Die größte Hürde in meiner Arbeit ist oft, Zugang zu diesen Menschen zu finden und Vertrauen aufzubauen. Manchmal geht das schnell – und manchmal dauert es Monate.

    Ich mache keinen Wohlfühl-Journalismus. Berichterstattung über Minderheiten kann empowernd sein oder unterhaltsam, sie darf schillern und glitzern. Aber es reicht nicht, sich nur an Identitätsfragen abzuarbeiten. Ich möchte Benachteiligung sichtbar machen, rechtlich, politisch und gesellschaftlich. Ob mit oder ohne Gendersternchen ist oft zweitrangig. Mir ist wichtig, dass ich fair und respektvoll berichte – reißerische Berichterstattung auf Kosten von Frauen und LGBT* hat bei uns keinen Platz. Gleichzeitig sind wir aber auch kein Community-Medium. Unsere Berichterstattung über LGBT* sowie Feminismus und Frauenrechte soll zugänglich und verständlich sein – für alle Menschen. Ich möchte eine möglichst große Leserschaft erreichen. Mainstream ist für mich kein Schimpfwort.

    Vor meiner Arbeit bei BuzzFeed News Deutschland habe ich fünf Jahre als Redakteurin bei der Wochenzeitung Der Freitag gearbeitet. 2016 habe ich mit dem „Reporters in the Field“ Stipendium der Robert Bosch Stiftung über ehrenamtliche Hilfsnetzwerke in Europa zum Thema Flucht und Migration berichtet. Ich bin Fellow des International Alumni Centers (IAC) der Robert Bosch Stiftung. 2017 habe ich eine internationale Reporterkonferenz zum Thema Flucht und Migration mitorganisiert. Meine Beiträge und Recherchen wurden zudem beim Guardian, Suhrkamp, transcript Verlag und dem Psychosozial Verlag publiziert.

    Journalismus bedeutet für mich, frei und unvoreingenommen zu berichten – egal, um wen es geht. Wir wollen nicht nach unten treten. Journalismus bedeutet für mich nicht, keine Haltung zu haben. Aber ich möchte mit meiner Berichterstattung auch keine Agenda vertreten – wir sind keine Aktivist*innen. Mit meiner Arbeit möchte ich Perspektiven aufzeigen, die für unser Publikum oft nicht Teil des eigenen Alltags sind.

    Ihr erreicht mich unter juliane.loeffler@buzzfeed.de, über Twitter und Facebook.


    Marcus Engert, Reporter Grundrechte.

    Stefan Beetz

    Ich bin „Schwerpunktreporter für Grund- und Freiheitsrechte“ im Deutschland-Büro von BuzzFeed News. Wenn Menschen in ihren Grundrechten verletzt werden, wenn der Staat Fehler macht und Menschen sich dagegen nicht wehren können, wenn unter dem Deckmantel nationaler Sicherheit der Abbau von Grund- und Freiheitsrechten vorangetrieben wird, dann landet das auf meinem Schreibtisch. So habe ich zum Beispiel herausgefunden, dass die Zahl der bei G20 verletzten Polizisten nur halb so hoch war, wie behauptet. Ich habe als erster den Entwurf für das neue sächsische Polizeigesetz veröffentlicht. Und ich habe ein Video entdeckt, das um die Welt ging: weil Alexander Gauland darin fordert, wieder „Stolz auf die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen“ zu sein.

    Vor meinem Wechsel zu BuzzFeed News war ich acht Jahre lang Chefredakteur von detektor.fm und habe das unter anderem mit dem „Deutschen Radiopreis“ ausgezeichnete Radioprojekt als Gesellschafter mit gegründet und aufgebaut. Ich habe für verschiedene ARD-Redaktionen, die bundesweite Nachrichtenagentur ddp und den BBC World Service gearbeitet und an Unis und Journalistenschulen unterrichtet. Ich bin Alumnus des „International Visitor Leadership Program“ des US State Departments, Mitglied im „Netzwerk Recherche“ und der Journalistengewerkschaft DJU sowie Fördermitglied von „Correctiv“ und dem Förder- und Alumniverein des Lokalradios der Uni Leipzig. Dort habe ich auch meinen Magister gemacht: in Linguistik, Literaturwissenschaft, Mittlerer und Neuerer Geschichte und Journalistik.

    Journalisten müssen ansprechbar sein. Man muss uns vertrauen können. Dazu gehört, dass wir keine Aktivisten sind und keine Politiker, nicht die Richter und nicht die Ankläger. Wir hören beiden Seiten zu und wir schützen unsere Quellen. Immer. Ausnahmslos. Wir veröffentlichen Original-Dokumente. Wir nerven zurück, wenn Pressestellen nicht antworten wollen. Wir nehmen Opfer und einzelne Menschen genauso ernst wie große Institutionen und mächtige Titel. Wir machen uns keine Freunde und wir machen Fehler. Wir kosten Geld und verdienen Vertrauen. Wir haben eine Biographie und eine Haltung – und wer meine wissen will, kann mich anrufen.

    Vielleicht ist „der Journalismus“ in einer Krise und wenn das so ist, bilde ich mir nicht ein, zu wissen, wie man ihn rettet, aber ich glaube: noch mehr Journalisten, die „Zugang haben“ mit „Recherche“ verwechseln und noch mehr Redaktionen, die den Journalismus der anderen erklären, sind nicht die Antwort. Wie ich arbeite, steht hier.

    Ihr erreicht mich unter marcus.engert@buzzfeed.de oder über Twitter – alle weiteren, auch gesicherten, Kontaktwege stehen hier.


    Und falls ihr gleich ein paar Geschichten von uns lesen wollt:

    Hier findet ihr alle Geschichten und Recherchen von BuzzFeed News Deutschland, hier sind wir auf Twitter und hier auf Facebook.

    Daniel Drepper ist Chefredakteur von BuzzFeed News Deutschland. Für seine Recherchen erhielt unter anderem den Wächterpreis, den Axel-Springer-Preis und den Ernst-Schneider-Preis. Kontakt: daniel.drepper@buzzfeed.com.

    Contact Daniel Drepper at daniel.drepper@buzzfeed.com.

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