Updated on 26. März 2020. Posted on 25. März 2020

    Alle reden von Netflix' „Großkatzen und ihre Raubtiere“ (Tiger King) und das passiert in Folge 1

    Das ist eine komplette Zusammenfassung von Folge 1 und ENTHÄLT SOMIT SPOILER.

    Wenn du zurzeit ständig von Großkatzen und ihre Raubtiere hörst, bist du damit nicht allein. Ich habe mehrere Nachrichten über die neue Dokuserie bekommen und sehe den Titel immer wieder bei Twitter auftauchen. Bei uns in den USA ist die Serie derzeit in Netflix's Top 10, weshalb ich sie mir natürlich unbedingt ansehen musste.

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    So beschreibt Netflix die Doku-Serie:

    Netflix / Courtesy of NETFLIX

    Wir werden mit Joe Exotic bekannt gemacht, einem Mann, der den Greater Wynnewood Exotic Animal Park (ein Zoo für Raubkatzen) leitet. Joe scheint ... ziemlich krass zu sein.

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    Mit krass meine ich nicht, dass er etwas sonderbar ist, Country-Songs schreibt und eine Sendung im Internet moderiert ...

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    ... sondern eher etwas abgedreht. So abgedreht, dass sogar der Reporter Rick Kirkham von Joe Exotic beeindruckt ist. Und Kirkham hat wirklich ein paar krasse Sachen gemacht!

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    Kirkham hat mit Joe Exotic zusammengearbeitet, um seine Streaming-Show zu verbessern.

    Joe Exotic scheint seinen Tieren sehr nahezustehen. Wir sehen, wie er mit ausgewachsenen Raubkatze spielt und weniger Vorsicht zeigt, als ich bei einem unbekannten Chihuahua.

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    Joe Exotic hat jedoch eine Feindin – und ihr Name ist Carole Baskin. Carole leitet eine Auffangstation für Raubkatzen und sie ist sehr dagegen, sie in Gefangenschaft zu halten.

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    Joe ist von Carole Baskin besessen und damit untertreibe ich wahrscheinlich noch. Er spricht SEHR VIEL über Carole.

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    Carole wiederum scheint erstmal nur ein riesiger Fan von Katzen zu sein. Sie hat Katzendeko zu Hause, Katzengeschirr, Katzenmöbel und einen Schrank voller Klamotten mit Leoprint.

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    Sie ist gegen Joes Zoo, doch er hat seine Argumente dafür, dass das, was er tut, nicht falsch und vielleicht sogar von Vorteil für die Tiere ist.

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    Er findet, er habe die ungeteilte Aufmerksamkeit der Familien, denen er seine Tiere von Nahem zeigt. Und diese nutze er, um sie über den Schutz des natürlichen Lebensraums der Tiger aufzuklären.

    Eine zeitlang hat Joe damit Geld verdient, Leute in Einkaufszentren überall im Land Raubtierjunge streicheln zu lassen. Doch Carole und ihre Online-Community an Tierschützer*innen haben diese Einkaufszentren so mit Anrufen, SMS, E-Mails usw. überhäuft, dass Joe irgendwann keine Aufträge mehr bekommen hat.

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    Er hat dann andere Möglichkeiten gefunden, mit seinem Zoo Geld zu verdienen – zum Beispiel Selfies mit Tigern. Carole steht Menschen kritisch gegenüber, die mit solchen Wildtieren für Fotos posieren. Sie sagt, so werde die Zucht von „Großkatzen, die nie in Freiheit leben werden“ angetrieben.

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    Carole sagt auch, dass diejenigen, die Tigerjunge „ausbeuten“, sie nur „ab dem Alter von wenigen Wochen bis sie etwa 12 Wochen alt sind“ für ihre Zwecke nutzen können.

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    Sie erklärt, dass sie dann EINEN FINGER ABTRENNEN können, und somit viel zu gefährlich sind, um angeschmiegt an Menschen zu posieren.

    Die Tierschutzaktivistin spricht von den Risiken eines solchen Privatzoos und erinnert an einen Vorfall aus dem Jahr 2011. Im US-Bundesstaat Ohio hatte ein Mann seine Sammlung exotischer Tiere freigelassen (zu der 18 Tiger, 17 Löwen, acht Bären, drei Pumas, zwei Wölfe, ein Pavian und ein Makake gehörten). Das Ganze führte zu einem Massaker, bei dem 49 Tiere starben.

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    Ich wusste nichts von dem Vorfall, aber ich habe die Folge sogar angehalten, um die Geschichte zu googlen, und habe diesen wirklich verrückten Beitrag über die Tragödie gelesen.

    Okay, jetzt sehen wir langsam Joes aggressive Seite. In einem Interview warnt er vor „einem zweiten Waco*“, sollte je jemand versuchen, seine Tiere wegzunehmen.

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    *1993 hatten sich schwer bewaffnete Sektenmitglieder auf einem Gelände im texanischen Waco verschanzt, was zu einer 51 Tage dauernden Belagerung führte. Bei der Stürmung durch die Behörden starben Dutzende Menschen.

    Das hat er auch gesagt ...

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    Außerdem verglich er seinen Zoo mit seiner eigenen Stadt.

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    Joe deutet in seiner Sendung an, Carole mache mit ihrem Tierschutz Geld, das den Tieren nicht zugute käme. Er behauptet zum Beispiel, sie halte einen Puma in so einem Käfig.

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    Carole wiederum behauptet, dass ein 20 Wochen altes Raubkatzenbaby in Joes Zoo einem kleinen Jungen ins Bein gebissen haben soll. Sie erklärt, dass sie an einem Gesetzesentwurf arbeite, nach dem „der Besitz von Großkatzen als exotische Haustiere verboten“ und Halter*innen der „Öffentlichkeit keinen Kontakt zu ihnen erlauben“ dürften.

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    Wie Joe über Carole spricht, wird zunehmend beunruhigender.

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    Und Rick Kirkham fasst diese Folge soweit zusammen.

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    Die Folge endet VIER JAHRE SPÄTER, als Joe vom Gefängnis aus spricht. Er sagt, dass er nicht wegen „Dingen, die andere Leute getan haben“, ins Gefängnis gehen und alles verlieren werde.

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    FAZIT

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    WEITERHIN SEHENSWERT?: Ich guck mir auf jeden Fall die nächste Folge an und da ich zurzeit sehr viel Zeit zu Hause habe, werde ich wahrscheinlich die ganze Staffel durchsuchten.

    GESAMTBEWERTUNG: 9/10. Sehr fesselnd. Ich bin tatsächlich so fasziniert, dass ich gerne sofort eine Zusammenfassung der Geschehnisse lesen würde. Aber ich weiß, dass es viel interessanter sein wird, erst im Verlauf der Serie alles über den Fall zu erfahren.

    UNERWARTETSTER MOMENT: Joe Exotic, als er im Abspann seine Hautpflegeprodukte verscherbeln will.

    GRÖSSTE BESCHWERDE: Der Name Carole Baskin ist jetzt wie ein Ohrwurm in meinem Kopf.

    Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

    BuzzFeed Daily

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