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30 Disney-Mythen die vielleicht wahr sind oder auch nicht

Gibt es einen Ort in Disneyland, an dem Alkohol ausgeschenkt wird oder nicht?

Gepostet am

1. Der „Tower of Terror“ soll durch ein Fahrgeschäft auf der Grundlage von Elsas Eispalast aus Die Eiskönigin ersetzt werden.

disneynewsnet.tumblr.com

FALSCH!

Was als Scherz auf Twitter seinen Anfang nahm, verbreitete sich über einen Tumblr-Parodie-Blog voller irreführender Nachrichten und falscher Fakten, von wo aus das Gerücht dann richtig Fahrt aufnahm. Während es nicht zutrifft, steckt in der Idee dahinter ein Körnchen Wahrheit, da das Fahrgeschäft Maelstrom im Epcot-Park tatsächlich geschlossen wurde, um im norwegischen Pavillon Platz für ein Fahrgeschäft im Stile von Die Eiskönigin zu schaffen.

2. Im "Tower of Terror" soll es auch spuken.

Dieses Video auf YouTube ansehen

youtube.com

FALSCH!

Wenn es wirklich Geister gäbe, dann wäre es ganz schön verrückt von ihnen, ihr Nachleben damit zu verbringen, immer und immer wieder im „Tower of Terror“ zu fahren. Aber in dem Fahrgeschäft spukt es wahrscheinlich auch nicht. Ein Blick auf die Qualität des oben stehenden Videos, das die Quelle dieses Gerüchts ist, macht schnell klar, wie unscharf und qualitativ minderwertig das Filmmaterial ist. Der Geist ist höchstwahrscheinlich einfach ein digitales Video-Artefakt.

3. Die zerbrochene singende Büste im Fahrgeschäft „Haunted Mansion“ ist Walt Disney.

Flickr: expressmonorail

FALSCH!

Die zerbrochene Büste, die gegen Ende der Attraktion „Haunted Mansion“ singt, soll nicht Walt Disney darstellen. Das Bild, das auf die Büste projiziert wird, ist in Wirklichkeit das Gesicht von Thurl Ravenscroft, einem der Sänger des Musikstücks, das in diesem Abschnitt des Friedhofs gespielt wird.

4. Anfänglich war das „Haunted Mansion“ viel unheimlicher. Es wurde umgestaltet und abgemildert, nachdem ein Gast bei der Fahrt einen Herzanfall erlitten hatte.

Flickr: jeffkrause

FALSCH!

Die Fahrt hat sich tatsächlich seit der Eröffnung im Jahr 1969 nicht allzu sehr verändert, und niemand hat jemals aufgrund der Attraktion einen Herzanfall erlitten. Dieses Gerücht begann wahrscheinlich zu kursieren, als das Gebäude, das zum „Haunted Mansion“ werden sollte, sechs Jahre lang geschlossen blieb, obwohl die Attraktion schon 1963 angekündigt worden war. Die Eröffnung hat sich wahrscheinlich aufgrund der Weltausstellung von 1964 und dann wegen des Todes von Walt Disney im Jahr 1966 verzögert.

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5. Der Leichenwagen, der vor dem „Haunted Mansion“ geparkt ist, ist derselbe Leichenwagen, mit dem der Mormonenführer Brigham Young zu seiner letzten Ruhestätte gebracht wurde.

Flickr: 37473480@N06

FALSCH!

Ja, tut uns leid. Es ist einfach nur ein Leichenwagen. Tatsächlich wurde bei der Beerdigung von Brigham Young noch nicht einmal ein Leichenwagen benutzt.

6. In der Spitze der Attraktion „Matterhorn“ in Disneyland ist ein Basketballplatz eingebaut.

extinctattractionsclub.com

WAHR!

Tatsächlich dient ungefähr das obere Drittel von „Matterhorn“ zur Wartung des Fahrgeschäfts und wird von den Mitwirkenden einiger der Liveshows im Park genutzt. Der Basketballplatz wurde eingerichtet, damit sich die Mitwirkenden während des Wartens auf einen Auftritt oder bei schlechtem Wetter die Zeit vertreiben können.

7. Frauen entblößen regelmäßig ihre Brüste vor der Kamera im „Splash Mountain“.

Flickr: armadillo444

WAHR!

Es passiert die ganze Zeit. Aber die Betreiber des Fahrgeschäfts überprüfen alle Fotos, bevor sie auf den Monitoren am Ende der Fahrt gezeigt werden. Erwarte also nicht, am Ende Deiner Fahrt irgendwelche schlüpfrigen Bilder zu sehen.

8. Das Flugzeug, das im „Great Movie Ride“ zu sehen ist, ist dasselbe, das während der Dreharbeiten zu Casablanca eingesetzt wurde.

Flickr: quietkid

FALSCH!

Es geht das Gerücht, die Bildgestalter seien auf der Suche nach einer leinwandgenauen Lockheed Electra 12A im „Great Movie Ride“ rein zufällig über das Flugzeug gestolpert, das tatsächlich bei den Dreharbeiten zu Casablanca zum Einsatz kam. Nur dass Casablanca in einem Studio gedreht wurde, das viel zu klein für eine Lockheed Electra 12A war, und dass jedes Flugzeug, das in den Filmszenen zu sehen ist, eine Nachbildung war, die nur halb oder viertel so groß wie das original Flugzeug war.

Und so leid es mir auch tut, Deine Seifenblase zerplatzen zu lassen, aber der Außerirdische, der hier zu sehen ist, ist auch kein echter Außerirdischer.

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9. Die hintere Hälfte dieses Flugzeugs ist in der Attraktion „Jungle Cruise“ zu sehen.

Flickr: lorenjavier

WAHR!

Auch wenn es nicht das Flugzeug aus Casablanca ist, so ist die hintere Hälfte des Flugzeugs aus dem „Great Movie Ride“ das abgestürzte Flugzeug am Flussufer im Fahrgeschäft „Jungle Cruise“.

10. Der Geist eines Schweißers, der bei den Bauarbeiten zu „Pirates of the Caribbean“ ums Leben kam, spukt immer noch in dem Fahrgeschäft.

Flickr: brettkiger

FALSCH!

Das ist offensichlich eine Lieblingsgeschichte von altgedienten Parkmitarbeitern, die Neulingen gegenüber steif und fest behaupten, ein Schweißer namens George sei während der Bauarbeiten zu der Attraktion „Pirates of the Caribbean“ ums Leben gekommen, und sein Geist, der keine Ruhe findet, spuke immer noch in dem Fahrgeschäft. Aber wie es aussieht, gibt es keine wirklichen Hinweise darauf, dass George jemals existiert hat.

11. Über dem Bett der Kapitänskajüte in „Pirates of the Caribbean“ hängt ein echter menschlicher Schädel.

Flickr: ksher55

KÖNNTE TATSÄCHLICH WAHR SEIN!

Dieses Gerücht wurde von einer Mitwirkenden in einem der Disney-Parks bestätigt. (Wer kann jedoch wissen, ob sie die Wahrheit gesagt hat oder nicht.)

12. In Disneyland gibt es einen Privatclub namens Club 33, und es ist der einzige Ort im Park, an dem Alkohol serviert wird.

Flickr: insidethemagic

WAHR!

Jepp, den gibt es. Tatsächlich muss man nicht einmal Mitglied sein, um seine Existenz bestätigen zu können. Er ist öffentlich sichtbar direkt auf Straßenhöhe am New Orleans Square ausgeschildert.

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13. Es gibt eine WEITERE, noch geheimere Lounge namens Club 21 in der Nähe des Fahrgeschäfts „Pirates of the Caribbean“.

Flickr: normlanier

FALSCH!

Nö, tut uns leid. Club 21 gibt es nicht. Tatsächlich ist der Mythos um Club 21 wahrscheinlich eine Verwechslung mit Club 33, der sich in der Nähe der Attraktion „Pirates of the Caribbean“ befindet.

14. Niemand ist jemals in einem Disney-Park gestorben, weil verletzte oder verstorbene Gäste vom Parkgrundstück entfernt werden, bevor sie offiziell für tot erklärt werden.

Flickr: 64604717@N03

FALSCH!

Hierbei handelt es sich um ein hartnäckiges Gerücht und darüber hinaus um eines, das nur schwierig zweifelsfrei widerlegt werden kann, was an der Natur von medizinischem Notfallpersonal und ihren Gepflogenheiten, jemanden für tot zu erklären oder nicht, liegt. Abgesehen davon wurden schon Personen auf den Disney-Park-Grundstücken für tot erklärt, als 1984 ein Flugzeug auf den Parkplatz in Epcot abstürzte. Ganz klar und unmissverständlich.

(Die drei Gäste auf dem Bild oben haben den Vorfall unbeschadet überlebt.)

15. Die Attraktion „Skyway“ in Tomorrowland wurde geschlossen, nachdem ein Mann aus einer der Kabinen gefallen war.

Flickr: randar

FALSCH!

Es stimmt, dass „Skyway“ geschlossen wurde, nachdem ein Mann aus dem Fahrgeschäft gefallen war (nunja, vermutlich gesprungen ist, um ehrlich zu sein), aber nicht weil ein Mann aus dem Fahrgeschäft gefallen war. 1994 stürzte ein 30-jähriger Mann sechs Meter tief aus dem Fahrgeschäft in einen Baum (er erlitt nur leichte Verletzungen), aber das war der erste dokumentierte Fall in den 38 Betriebsjahren des Fahrgeschäfts, sodass die Entscheidung zur Schließung später im gleichen Jahr vermutlich aufgrund finanzieller Gründe gefällt wurde.

16. Wenn man „Andy's coming!“ gegenüber den Filmfiguren aus Toy Story schreit, fallen sie auf den Boden, als ob sie leblos wären.

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MÖGLICHERWEISE FRÜHER WAHR! ABER HEUTE FALSCH!

Das mag einmal funktioniert haben, aber anscheinend haben die Disney-Parks aus Sicherheitsgründen diese Praxis aufgegeben.

17. Das Wandgemälde im Resort „Grand Floridian“ in Disney World zeigt einen Nazi-Soldaten, der die Szene überwacht.

snopes.com

WAHR!

Der Künstler, der für das Gemälde verantwortlich ist, hat anscheinend behauptet, er habe einen Nazi-Offizier im Hintergrund der Partyszene der Great-Gatsby-Epoche im Wandgemälde des Resorts Grand Floridian eingefügt.

18. Die Disney-Parks sind aufgrund eines Traumas verklagt worden, das Gäste erlitten haben, weil sie hinter der Bühne Darsteller ohne ihre Kostümköpfe gesehen haben.

Flickr: marc-flores

ÜBERWIEGEND FALSCH!

Bei zwei verschiedenen Klagen gegen Disneyland finden Behauptungen von Gästen Erwähnung, sie hätten einen Mitwirkenden ohne Kopf gesehen, aber in beiden Fällen war die Anschuldigung Teil einer größeren Klage. Eine der Behauptungen kam von einer Familie, die wegen Ladendiebstahl hinter der Bühne festgehalten worden war, und eine weitere kam von einer Frau, deren Familie sich in einem Sicherheitsbüro aufhielt, nachdem sie mit vorgehaltener Waffe ausgeraubt worden war.

19. Der jüngste Masernausbruch in Disneyland wurde entweder durch einen illegalen Einwanderer ausgelöst oder durch ein Kind, das bereits gegen die Krankheit geimpft war.

okay, Disney throwing shade. #measles

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FALSCH!

Im Dezember 2015 gab es zwar tatsächlich einen Masernausbruch in Disneyland, aber die Quelle wurde nicht offiziell identifiziert, und es gibt keine Hinweise, die Behauptungen stützen, es sei entweder ein illegaler Einwanderer oder ein geimpftes Kind gewesen. Tatsächlich hat der Direktor der Seuchenschutzbehörde CDC verlautbart, ein Mangel an Impfung sei wahrscheinlich für die jüngste Verbreitung der Krankheit verantwortlich. Diese Gerüchte wurden vermutlich in den sozialen Medien in die Welt gesetzt, um in der Öffentlichkeit Stimmung gegen Impfung und Einwanderung zu machen.

20. Die Disney-Parks haben aufgrund einer Forderung der muslimischen Gemeinschaft die Figur „Ferkel“ aus all ihren Einzelhandelsgeschäften entfernt.

Flickr: samlavi

FALSCH!

Diese Geschichte wurde von einer Website namens Elect Leaders erfunden, und hatte wie die oben erwähnte Sache vermutlich den Zweck, in den sozialen Medien zu antimuslimischer Stimmung aufzuhetzen. Elect Leaders hat die Idee allem Anschein nach von einer tatsächlichen Geschichte des Guardian aus dem Jahr 2000 übernommen, in der von einem Laden in West Yorkshire in England berichtet wurde, der mehrere höfliche Aufforderungen bekommen hatte, keine Produkte zu verkaufen, auf denen die „Ferkel“-Figur abgebildet ist.

21. Tattoos sind in allen Disney-Parks komplett verboten.

Flickr: kevlar

FALSCH!

Wenn man einem Artikel des Magazins Inked vom 1. APRIL Glauben schenkt, haben die Disney-Parks ein striktes Verbot gegenüber jedem ausgesprochen, der sichtbare Tattoos trägt (einschließlich einer Reihe von Animatronics des Fahrgeschäfts „Pirates of the Caribbean“). Die Seite zitiert dazu eine Disney-Sprecherin names April Engañar (deren Name übersetzt merkwürdigerweise „Aprilscherz“ heißt) mit: „Wir glauben nicht, dass Tattoos in das Bild einer gesunden Disney-Familie passen“. Das Magazin hat nie ausdrücklich erklärt, dass es ein Aprilscherz war, aber die Zeichen sprechen doch sehr dafür.

22. Und bis vor ziemlich kurzer Zeit waren laut Disney-Dresscode Männer mit langem Haar verboten.

Flickr: markcollettephotos

WAHR!

Als Disneyland neu eröffnet wurde, gab es bei den Vorschriften zum Erscheinungsbild der Mitarbeiter massenhaft Verbote, einschließlich Schnauzbärten, Bärten und langen Haaren bei Männern. Inoffiziell ging dieser Dresscode bis in die späten 1960er Jahre über Angestellte hinaus, Männer mit langen Haaren wurden tatsächlich am Parkeingang abgewiesen.

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23. Ein riesiger Baobab-Baum in Indien weist in seinem Stamm auf natürliche Weise Tierformen auf.

Flickr: jaysmark

FALSCH!

Vielleicht hast Du in einer E-Mail von Deinem Opa oder einem Facebook-Posting bei Deiner Tante dieses schöne Naturphänomen aus Indien gesehen, bei dem ein mystischer Baobab-Baum natürlich so gewachsen ist, dass er Formen aus dem gesamten Tierreich aufweist. Nun, für jemanden, der in „Disney's Animal Kingdom“ war, ist es keine Überraschung, dass dieser ehrfurchtgebietende Wunderbaum in Wirklichkeit die sehr menschengemachte Attraktion „Tree of Life“ ist.

24. Walt Disney wurde eingefroren und wird aufgetaut, wenn die Medizintechnik so weit ist, ihn am Leben zu erhalten.

Flickr: caseorganic

FALSCH!

Zu seinen Lebzeiten hat Disney darauf bestanden, dass sein Privatleben auch privat bleibt, daher sind die Einzelheiten um seinen Tod und die Vorkehrungen zu seiner Beerdigung auch niemals öffentlich gemacht worden, was vermutlich der Grund ist, aus dem die Sache mit dem Einfrieren aufkommen konnte. Disneys Grab findet sich im Forest Lawn Memorial Park in Glendale, Kalifornien.

25. In Walt Disneys Testament ist festgehalten, dass der erste Mann, der schwanger wird und ein Kind zur Welt bringt, einen beträchtlichen Teil des Disney-Imperiums und des damit einhergehenden Reichtums erhalten wird.

Universal Pictures

FALSCH!

Walt Disneys Testament hinterlässt 45 % seines Vermögens seiner engsten Familie, 45 % der Disney Foundation und 10 % seiner erweiterten Familie. Zum Zeitpunkt seines Todes befanden sich die Disney-Gesellschaften (einschließlich der Parks) in öffentlicher Hand, er war also nicht einmal in der Position, sie zu vererben. Alles Quatsch.

26. Walt Disney hat für seine leitenden Angestellten einen Film mit ausdrücklichen Anweisungen zur Führung des Unternehmens nach seinem Tod produziert.

Walt Disney Pictures / Via tallahassee.com

FALSCH!

Das Ausmaß des Werkes und Strebens von Walt Disney ging über das hinaus, was ein einzelner Mann im Lauf seines Lebens erreichen kann, daher ist die Idee, er habe Anweisungen für kommende Generationen des Films hinterlassen, gar nicht so weit hergeholt. Unabhängig davon existiert aber kein solcher Film. Disney hat gegen Ende seines Lebens an vielen verschiedenen Projekten gearbeitet, aber ein großer Teil der umfassenderen Unternehmensstrategie war bereits an andere Führungskräfte und Teams übergegangen.

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27. In Walt Disneys Filmen kamen niemals Mutterfiguren vor, weil Disney sich für den Tod seiner eigenen Mutter verantwortlich fühlte.

Disney

WAHRSCHEINLICH FALSCH!

Nach dem Erfolg von Schneewittchen und die sieben Zwerge kaufte Walt Disney für seine Eltern ein Haus in der Nähe der Disney Studios in North Hollywood. Kurz nach ihrem Einzug führte ein undichter Gasofen zum Tod von Flora Call Disney im Alter von 70 Jahren. Während es zutrifft, dass Walt Disney enorm tief trauerte, hat er niemals behauptet, der Tod seiner Mutter sei auf seine Arbeit zurückzuführen, und drei seiner frühen Filme, die oft zur Unterstützung dieser Legende angeführt werden - Schneewittchen und die sieben Zwerge, Dumbo und Bambi - waren bereits vor dem Tod seiner Mutter in Produktion.

28. „It's A Small World“ wurde evakuiert, nachdem sich jemand aufgehängt hat, und es einem Gast gelungen war, ein Foto davon zu machen.

WAHRSCHEINLICH FALSCH!

Denken wir das mal durch...

Um sich an etwas aufzuhängen, das eine freie Stelle an der Decke einer der belebtesten Attraktionen der Welt ist, müssen eine ganze Menge verschiedener Voraussetzungen gegeben sein: Man muss an einer der striktesten Sicherheitsdienste vorbei, dann die Wände oder Teile des Fahreschäfts erklimmen (ohne bemerkt zu werden), sich dann irgendwie zur Mitte des Raums vorarbeiten, dann irgendwie ein Seil befestigen, es dann um den eigenen Hals legen und sich schließlich umbringen.

Sieht ziemlich unplausibel aus, wenn man es so auseinandernimmt. Ganz zu schweigen davon, dass die aufgehängte Person ganz ausgeprägt wie eine Figur aus der Attraktion „It's A Small World“ gekleidet ist... eine Attraktion, die viele verschiedene Figuren aufweist, die an Ballons und anderen Requisiten von der Decke herabhängen.

29. Die Figur Schneewittchen steht für Kokain, die sieben Zwerge repräsentieren die sieben Stadien der Kokainabhängigkeit.

Disney

FALSCH!

Was soll das überhaupt heißen? Eine oberflächliche Suche nach „Stadien der Kokainabhängigkeit/des Kokainentzugs“ ergibt eine Menge verschiedener Ergebnisse, aber „Sneezy“ oder „Bashful“ oder „Doc“ tauchen weder als signifikante Stadien bei der Abhängigkeit noch bei denen des Entzugs auf. Und obwohl Kokainkonsum in gewisser Weise im frühen 20. Jahrhundert gängig war (siehe Coca-Cola), wurde die Droge bereits 1914 in den USA gesetzlich verboten und erst in den 1960ern/70ern wieder gebräuchlicher.

30. Disney erschuf einen frühen Cartoon, in dem Micky Maus seine Erektion nutzt, um Löcher in den Käse zu machen.

b3ta.com

FALSCH!

Nein. Schenk bloß den Tweets keinen Glauben. Die oben gezeigte Animation wurde von Benutzern der Seite b3ta.com erstellt und scheint überwiegend aus frühen Disney-Kurzfilmen zusammengeflickt, unter anderem aus „Steamboat Willie“. Noch mehr Beweise gefällig? Die Health and Safety Executive Regulation (die als „HSE Regs“ auf einem Poster im Hintergrund zu sehen ist) gab es vor den 1970er Jahren gar nicht.