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Oliver Pocher macht Jérôme Boateng nach und malt sich schwarz an

"Ich möchte Oliver Pocher nicht als Nachbarn haben."

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... weil Pocher damit rassistisches Blackfacing betreibt.

Twitter: @tvorreyer

Blackfacing ist eine rassistische Theatertradition, die ihren Ursprung in den “Minstrel Shows” hat und Ende des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten entstanden ist.

Der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch erklärt in der Berliner Zeitung: "Das Blackfacing gilt als rassistisch, weil es die Identität und die Erfahrungen schwarzer Menschen als Kostüm behandelt, das weiße Menschen beliebig an- und ausziehen können."

KORREKTUR

Der österreichische Komiker Christian Stephan war als Gast beim Wiener Opernball in Blackface zu sehen. In einer früheren Version des Artikels wurde Oliver Pocher fälschlicherweise als dieser Gast identifiziert.