Posted on 19. Apr. 2018

    16 creepy Orte auf der Welt, die du unbedingt besuchen musst – wenn du dich traust

    So gruselig! So faszinierend!

    Anna Aridzanjan / BuzzFeed

    1. Die "Puppen-Insel" in Mexiko.

    Mofles / Getty Images, Esparta Palma [CC BY 2.0)], via Wikimedia Commons

    Die Isla de las Muñecas ist eine Insel in Mexiko-Stadt. Überall auf der Insel hängen verstümmelte Spielzeugpuppen in den Bäumen. Der einzige Bewohner der Insel, Blumenzüchter und Fischer Julián Santana Barrera, wollte mit den Puppen ursprünglich den Geist eines Mädchens vertreiben, das nahe der Insel ertrunken war. Er hatte die Leiche des Mädchen gefunden und fühlte sich seitdem von ihrem Geist verfolgt. Ständig hörte er ihre Schreie, und sie verlangte angeblich nach Spielzeug. Um sie zu beruhigen, sammelte Santana alte, weggeschmissene Puppen, die er in den Kanälen fand. Als das den Geist nicht ruhigstellte, fing Santana an, sie zu verstümmeln und als Abschreckung in die Bäume zu hängen. Schließlich ertrank er an derselben Stelle, an der er genau 50 Jahre zuvor das tote Mädchen gefunden hatte.

    Erfahre mehr über diese furchterregende Puppen-Insel in dieser Folge von BuzzFeed Unsolved.

    2. Das "Tor zur Hölle" in Turkmenistan.

    Iwanami_photos / Getty Images

    Der brennende Krater von Derweze, von Einheimischen auch "Tor zur Hölle" genannt, befindet sich in der Wüste Karakum nahe der Ortschaft Derweze in Turkmenistan. Auf der Suche nach Gasvorkommen fanden Geologen im Jahr 1971 zufällig eine unterirdische Höhle, die mit Erdgas gefüllt war. Bei den Bohrarbeiten brach der Boden unter der Bohrplattform jedoch zusammen. Es entstand ein riesiges Loch. Damit kein giftiges Gas daraus freigesetzt wird, beschloss man, es zu verbrennen (denn das Verbrennen von Methan-Gas ist sicherer und umweltfreundlicher als das Ausströmen in die Atmosphäre). Eigentlich sollte das Feuer nach einigen Tagen erlöschen – doch der Krater brennt weiterhin aktiv.

    3. Die Hunde-Selbstmord-Brücke "Overtoun Bridge" in Schottland.

    Lairich Rig [CC BY-SA 2.0 ], via Wikimedia Commons, Creativemoments / Getty Images

    Diese Brücke nahe der Stadt Dumberton in Schottland erlangte traurige Berühmtheit als "Hunde-Selbstmord-Brücke". Seit den 1950er Jahren springen von dieser Brücke immer wieder Hunde in den Tod. Sie sterben entweder durch den Aufprall auf den 15 Meter tiefer liegenden Felsen oder sie ertrinken im Wasserfall, über den die Brücke führt. Bis heute ist nicht abschließend geklärt, was der Grund für die erschreckende Häufung der Hunde-Suizide an dieser Brücke ist. Was alle Fälle verbindet: Die Hunde springen immer von einer Seite der Brücke, sowie ausschließlich bei klarem Himmel – und alle Selbstmord-Hunde gehörten zu Rassen mit langen Schnauzen.

    4. Der schaurige "Veijo Rönkkönen Skulpturenpark", Finnland.

    SlayerSpike / Via imgur.com

    Tief in den Wäldern von Parikkala, im Osten Finnlands, befindet sich dieser unheimliche Skulpturenpark von Veijo Rönkkönen. Dort grinsen dich Hunderte lebensgroße Statuen mit ihren echten menschlichen Zähnen an, während aus versteckten Lautsprechern gruselige Geräusche zu hören sind. Erschaffer dieser Kunst war Veijo Rönkkönen. Er pflasterte sein Grundstück und die Straße, die dorthin führt, mit über 450 dieser Statuen. 200 davon sind Selbstportaits, die ihn beim Yoga zeigen. Rönkkönen wurde schon oft gefragt, ob er seine Kunstwerke in Galerien ausstellen oder sogar verkaufen möchte – doch er verneinte jedes Mal mit der Begründung, er müsse dies erst mit seinen Statuen besprechen, doch die würden es wohl nicht mögen, zu verreisen.

    5. Der Voodoo-Markt "Akodessewa" in Togo.

    Africanway / Getty Images, Alexander Sarlay [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons, Mdvschwaz / Getty Images

    Dieser Markt in einem Vorort von Lomé in Togo ist der größte Voodoo-Markt der Welt. Hier bedienen sich Medizinmänner und Schamaninnen, wenn sie Tierkadaver, Steine, seltsame Pülverchen und Metalle für ihre Fetische und Zaubertränke brauchen. Abgesehen von der Horror-Optik riecht es hier auch ziemlich widerlich.

    6. Die Knochen-Kapelle "Sedletz-Ossarium" in Tschechien.

    Chmouel [GFDL] via Wikimedia Commons, word_virus (kostnice03) [CC BY 2.0] via Wikimedia Commons

    Diese Kapelle (von den Einheimischen "Kostnice Sedlec"genannt) nahe der tschechischen Hauptstadt Prag besteht aus den Knochen von 40.000 menschlichen Skeletten. Aus den menschlichen Überresten wurden sogar Dekorationen und Einrichtungsgegenstände wie Kronleuchter und Wappen hergestellt!

    7. Die Geisterstadt Pripyat bei Tschernobyl in der Ukraine.

    Michal Plášil / Getty Images

    Pripyat ist eine Geisterstadt in der Ukraine. Die Stadt wurde 1970 gegründet, als das Kernkraftwerks Tschernobyl gebaut wurde. Nach dem Reaktorunglück von 1986 wurde die Stadt komplett geräumt. Zum Zeitpunkt der Katastrophe wohnten hier rund 50.000 Menschen, darunter etwa 15.500 Kinder. Die Evakuierung dauerte zweieinhalb Stunden – und die Bewohner wurden in dem Glauben gelassen, bald wieder zurückkehren zu können. Doch das ist nie passiert.

    8. Die verfallenen, gespenstischen Beelitz-Heilstätten in Deutschland.

    Kre_geg / Getty Images

    Früher gehörten diese gespenstischen, leerstehenden Gebäude bei Potsdam mal zu einer Lungenheilanstalt. Heute sind sie verfallen, und es geht eine unheimliche Aura von ihnen aus. Das liegt auch an einigen geheimnisvollen und grausamen Toden: 1991 wurde die Ehefrau eines russischen Arztes der Klinik und deren drei Monate altes Baby von einem Serienmörder getötet. 2008 ermordete ein Fotograf, der die Heilstätten als Hintergrundkulisse nutzte, ein Model, das er im Internet kennengelernt hatte. 2010 sprang ein junger Mann aus einem Fenster im vierten Stock und erlag später seinen Verletzungen. 2011 erhängte sich ein Obdachloser, der zuvor mehrere Jahre auf dem Gelände der Beelitzer Heilstätten lebte, in einem der Gebäude.

    Heute ist der Zutritt der verfallenen Gebäude verboten, doch Besucher können sich das Areal von oben angucken: Auf dem Gelände der ehemaligen Frauen-Lungenheilstätte wurde 2015 ein Baumkronenpfad eröffnet.

    9. Die mit Schädeln vollgestellten Katakomben von Paris in Frankreich.

    Dirk94025 / Getty Images, Beccavogt / Getty Images

    Dieses gruselige Toten-Labyrinth von Paris befindet sich in einem ehemaligen unterirdischen Steinbruch. Hier liegen die Skelette von etwa 6 Millionen Pariser Einwohnern. Ende des 18. Jahrhunderts führten die wachsende Bevölkerung, Seuchen und Hungersnöte zu einer Überfüllung der Pariser Friedhöfe. So wurde verfügt, dass drei große Friedhöfe geräumt und geschlossen werden musste. Die dort exhumierten Gebeine wurden in die Katakomben überführt. Schließlich begannen die Totengräber damit, Schädel und Knochen aufzuschichten und sie dekorativ anzuordnen. Heute kannst du einen kleinen Teil der Katakomben besichtigen. Der Hauptteil ist jedoch für Besucher gesperrt, weil dort Versorgungsleitungen verlegt sind. Ein Trakt der Katakomben gehört der Banque de France, die dort den Goldschatz der französischen Nationalbank untergebracht hat.

    10. Der unheimliche "Berg der Kreuze" in Litauen.

    Lindrik / Getty Images

    Dieser Hügel im Norden Litauens ist ein Wallfahrtsort, der so vollgestellt ist mit Kreuzen und Kruzifixen in allen Formen und Größen, dass man die umliegende Landschaft nicht mehr sieht. Laut einer Legende entstand der Ort so: Ein Vater hatte seine sehr kranke Tochter zu pflegen und schlief irgendwann an ihrem Bett ein. Er träumte von einer Frauengestalt, die ihm befahl, ein Kreuz auf dem Hügel aufzustellen. Als er aufwachte, setzte er das sofort um. Als er vom Hügel zurückkehrte, fand er zu Hause seine Tochter völlig gesund wieder.

    11. Die Skelett-Kirche "Capela dos Ossos" in Portugal.

    Urf / Getty Images

    Diese gruselige Kapelle in der Altstadt von Faro in Portugal wurde aus den Skeletten von mehr als 1000 Mönchen aus dem Karmeliterorden gebaut. Allein 1245 Schädel wurden verarbeitet. Über dem Eingang ist diese Inschrift zu lesen: "Halte einen Moment inne, und bedenke, dass Du diesen Zustand erreichen wirst."

    12. Die schreienden Mumien von Guanajuato in Mexiko.

    Top Photo Corporation / Getty Images, Russ Bowling (originally posted to Flickr as Las Momias) [CC BY 2.0)], via Wikimedia Commons

    Die Mumien von Guanajuato sind natürlich mumifizierte Leichen von Menschen, die während einer Cholera-Epidemie im Jahr 1833 beigesetzt worden waren. Sie wurden zwischen 1865 und 1958 ausgegraben und in einem Gebäude gelagert. Weil Anfang des 20. Jahrhunderts immer mehr Besucher die Mumien sehen wollten, wurde das Gebäude in ein Museum verwandelt: Das El Museo De Las Momias. Dort sind 119 Mumien ausgestellt. Einige haben ziemlich heftige Gesichtsausdrücke – denn es kam auch vor, dass noch Sterbende und Scheintote begraben wurden.

    13. Die beklemmende Allee "Dark Hedges" in Nordirland.

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    "Game of Thrones"-Fans kennen diese düstere Allee in Nordirland bestimmt schon: Wer hier entlanggeht, bekommt das Gefühl, dass die knorrigen Bäume über ihm zu einem gruseligen Tunnel zusammenwachsen und den Himmel verdunkeln. Die Legende besagt, dass ein Gespenst namens "Grey Lady" diese Allee regelmäßig heimsucht und von Ast zu Ast schwebt. Sie soll der Geist einer Magd sein, die in einem Anwesen in der Nähe durch ungeklärte Ursachen gestorben sei.

    14. Das "Museum des Todes" in Thailand.

    Curious Expeditions (CC BY-NC-SA 2.0) / Via Flickr: curiousexpeditions

    Das Siriraj Medical Museum in Bangkok – von Einheimischen auch "Museum des Todes" genannt – beherbergt eine große Menge menschlicher Ausstellungsstücke, etwa mumifizierte Leichen, präparierte Föten und verformte Körperteile.

    15. Die "Saalfelder Feengrotten" in Deutschland.

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    Diese mystische und unheimliche Tropfsteinhöhle ist ein ehemaliges Bergwerk im thüringischen Saalfeld, am Rande des Thüringer Schiefergebirges. Dieser Ort ist so beeindruckend, dass er Siegfried Wagner (den Sohn des Komponisten Richard Wagner) in den 1920er Jahren zu einem Bühnenbild für die Oper „Tannhäuser“ inspirierte.

    16. Der "Selbstmord-Wald" in Japan.

    Ponsulak / Getty Images

    Der Aokigahara Wald in Japan gehört zu den weltweit "beliebtesten" Orten für Selbstmorde. Jedes Jahr fällt die erschreckend hohe Anzahl von Leichenfunden dort auf; bei den Toten handelt es sich fast ausschließlich um Suizidanten. Sie dringen für ihr Vorhaben tief in den Wald ein, suchen geeignete Verstecke auf und töten sich schließlich selbst, meist durch Erhängen oder Vergiften. Regelmäßig durchkämmen Polizei, Feuerwehr und Freiwillige den Wald auf der Suche nach Leichen.

    BuzzFeed Daily

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