3. Aug. 2015

    15 Forschungsergebnisse, die Deinen Tag verbessern werden

    Die Welt ist manchmal gar nicht so schlecht.

    1. Schimpansen helfen Menschen, selbst wenn sie dafür nicht belohnt werden.

    Matthew Hoelscher / Via en.wikipedia.org

    Einem Unbekannten zu helfen, auch wenn sich daraus kein persönlicher Vorteil ergibt , galt lange als ausschließlich menschliches Merkmal. Schimpansen haben aber gezeigt, dass diese Annahme falsch ist. In Experimenten halfen Schimpansen sowohl nicht verwandten Artgenossen, als auch Menschen dabei, Dinge zu greifen, die außerhalb deren Reichweite lagen. Sie taten dies selbst dann, wenn ihnen keine Belohnung dafür angeboten wurde.

    2. Beruhigende Musik führt dazu, dass Menschen sich anderen gegenüber großzügiger verhalten.

    giphy.com / Via giphy.com

    In einem Experiment zeigten Forscher: Menschen, die Musik hörten, die ihnen gefiel, waren danach eher bereit, anderen Menschen Geld zu leihen oder zu schenken.

    3. Uneigennütziges Verhalten macht uns glücklich. Es aktiviert die selben Gehirn-Regionen, die auch von Sex und Essen angesprochen werden.

    Walt Disney Studios Motion Pictures / Via giphy.com

    Das war überraschend, weil viele Forscher angenommen hatten, dass derartiges Verhalten aus höheren Regionen des Gehirns stammt, die für komplexere kognitive Funktionen zuständig sind.

    4. Die NASA hat einen "Robonauten" entwickelt, der Astronauten auf der Internationalen Raumstation helfen soll.

    NASA

    Dieser Robonaut wird alltägliche "Haushaltsaufgaben" in der Station übernehmen und auch sehr riskante Ausflüge ins All machen, die für Menschen unmöglich sind.

    5. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es tatsächlich "Katzenmusik" gibt. Das ist Musik, die Katzen besonders mögen. Sie wurde nun eigens für sie komponiert.

    Cats Paradise / Via youtube.com

    Die Wissenschaftler wollten beweisen, dass Katzen Musik mögen, aber nur, wenn es auch die richtige Musik ist. Für ihr Experiment komponierten sie Musik, deren Töne "im Frequenzbereich und im Tempo der natürlichen Kommunikation zwischen Katzen liegen".

    6. Vögel, die einmal als Haustier gehalten wurden, bringen freilebenden Vögeln menschliche Geräusche und Wörter bei.

    Ted / Via ted.com

    Wie "Australian Geographic" schreibt, werden solche Geräusche unter den Vögeln manchmal sogar über Generationen hinweg weitergegeben.

    7. Musik kann Patienten mit schweren Hirnschäden dabei helfen, wieder Zugang zu verlorenen persönliche Erinnerungen zu bekommen

    Bestdesigns / Getty Images

    Wissenschaftler haben dies an Menschen mit Hirnschäden untersucht, denen sie alle 50 Nummer-Eins-Hits von 1960 bis 2010 vorspielten. In fast allen Fällen löste dies Erinnerungen aus, die die Teilnehmer verloren hatten.

    8. Walrosse und Robben ziehen oft verwaiste Junge auf.

    euronews / Via youtube.com

    Manchmal kümmert sich das ganze Walross-Dorf um diese Jungen.

    9. Die Ergriffenheit, die Menschen empfinden, wenn sie von der Natur, der Kunst und der Spiritualität berührt werden, hat einen direkten positiven Effekt auf das Immunsystem.

    Universal Pictures

    Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen, die ein solches ehrfürchtiges Staunen empfinden, oft weniger "Pro-inflammatorische Zytokine" in ihrem Immunsystem haben. Große Mengen dieses chemischen Stoffes im Körper sind ein Zeichen für einen schlechten Gesundheitszustand.

    10. Hunde und Menschen sind seit mehr als 27.000 Jahren befreundet .

    giphy.com / Via giphy.com

    Spuren der Domestizierung von Hunden finden sich schon in ferner Vergangenheit.

    11. In einem Laborversuch befreiten Ratten ihre Artgenossen aus Käfigen, auch wenn sie keine Belohnung dafür erhielten.

    NPG / Via nature.com

    In diesem Experiment befanden sich zwei Ratten in einem Käfig. Eines der Tiere war darin in einem noch kleineren Käfig gefangen. Obwohl sich daraus kein persönlicher Vorteil für sie ergab, befreite die eine Ratte fast immer ihren Artgenossen.

    12. Ratten versuchen auch, Artgenossen vor dem Ertrinken zu retten.

    Andy Savage / Via youtube.com

    In einem Experiment "lernten Ratten schnell, einen Artgenossen vor dem Ertrinken zu retten, indem sie unter Wasser eine Tür öffneten, so dass die gefangene Ratte entkommen konnte."

    13. Kinder erinnern sich besser an etwas, wenn sie mit einer fröhlich aussehenden oder fröhlich klingenden Person in Kontakt waren.

    Jaren Wilkey / BYU / Via news.byu.edu

    In einem Experiment zeigten Kinder eine Vorliebe für Gegenstände, die ihnen von einer fröhlichen Person gegeben wurden, im Vergleich zu Gegenständen, die ihnen von einer neutral aussehenden oder neutral klingenden Person gegeben wurden. Dies war sogar der Fall, wenn der Kontakt mit einer Person mit neutralem Gesicht kürzer zurücklag.

    14. Hunde können leicht zwischen einem glücklichen und einem traurigen menschlichen Gesicht unterscheiden.

    Anjuli Barber / Messerli Research Institute / Via eurekalert.org

    Ein glücklicher Hundewissenschaftler!

    15. Natürlich kann Glück ansteckend sein.

    proud-to-be-pure-evil.tumblr.com / Via proud-to-be-pure-evil.tumblr.com

    Eine große, langfristige Studie untersuchte soziale Netzwerke (nicht die im Internet) von fast 5000 Menschen über eine Dauer von 20 Jahren. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Zufriedenheit der Menschen im Allgemeinen von der Zufriedenheit der anderen Menschen in ihrem engeren Umfeld abhängig war.

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