Updated on 10. Aug. 2020. Posted on 4. Aug. 2020

    19 Fakten über den menschlichen Körper, über die du am besten nicht zu viel nachdenkst

    Schonmal was von „Gehirnwürmern“ gehört?

    1. Obwohl es äußerst ungewöhnlich ist, können in den Eierstöcken Zähne wachsen.

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    Diese Art von Tumor wird als Teratom bezeichnet und kann Haare, Hautdrüsen, Muskel und andere Gewebearten entwickeln, wo sie eigentlich nicht hingehören. Nein danke.

    2. Manche Frauen geben Milch über ihre Achselhöhle ab, nachdem sie entbunden haben.

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    Das Brustgewebe, das für die Milchproduktion verantwortlich ist, dehnt sich manchmal seitlich bis in die Achsel aus. Das führt dazu, dass manche Frauen über die Poren in ihren Achselhöhlen beim Stillen Milch abgeben.

    3. Menstruationskrämpfe entstehen dadurch, dass sich die Gebärmutter selbst stranguliert.

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    Während der Periode zieht sich die Gebärmutter zusammen, damit die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen werden kann. Manchmal quetscht die Gebärmutter die Blutgefäße so fest zusammen, dass kein Sauerstoff mehr transportiert werden kann. In dem Moment werden bestimmte Schmerzreize im Gehirn aktiviert. Als würde das noch nicht genug wehtun, geht es noch weiter: Dieser Vorgang steigert die Produktion sogenannter Prostaglandinen, die noch weitere Kontraktionen des Uterus hervorrufen. Autsch.

    4. Weil das Gehirn keine Schmerzrezeptoren hat, werden Gehirn-OPs manchmal an Patienten durchgeführt, die wach und bei vollem Bewusstsein sind.

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    Das klingt zwar wie aus einem Horrorfilm, aber Patienten während einer Gehirnoperation wach und ansprechbar zu halten, kann eine deutlich sicherere Operationsmethode sein. So können die Chirurgen direkt beobachten, dass sie keinen erheblichen Schaden anrichten. Trotzdem eine furchtbare Vorstellung.

    5. Wenn dir das Herz bis zum Hals schlägt, bildest du dir das nicht nur ein, denn deine Organe bewegen sich wirklich hin und her.

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    Wenn du zum Beispiel in einer Achterbahn sitzt, reagiert dein gesamter Körper auf die Beschleunigungskräfte. Dazu gehören natürlich auch deine inneren Organe. Falls es dich tröstet, du wirst davon keine gesundheitlichen Schäden davontragen.

    6. Aktuell befinden sich in deinem Mund wahrscheinlich mehr Bakterien, als es Einwohner in deinem Land gibt.

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    Wenn du nicht gerade in China oder Indien lebst, ist es eher unwahrscheinlich, dass die Bevölkerungszahl deines Heimatlandes höher ist, als die Milliarde an Bakterien, die sich aktuell in deinem Mund vergnügen.

    7. Eigentlich bestehst du sogar zum Großteil aus Bakterien, wenn man betrachtet, was in deinen Zellen so abgeht.

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    Die Anzahl von bakteriellen Zellen in deinem Körper ist viel höher, als die Anzahl menschlicher Zellen. Wissenschaftler dachten ursprünglich, dass das Verhältnis bei 10:1 für Bakterien liegt. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen aber, dass es in unserem Körper scheinbar nur 39 Billionen Bakterien im Vergleich zu 30 Billionen menschlicher Zellen gibt. Das ist zwar etwas besser, aber nicht unbedingt beruhigend.

    8. Im Laufe deines Lebens produzierst du genug Speichel, um zwei Schwimmbäder damit zu füllen.

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    Außerdem unterscheidet sich der Speichel von unterschiedlichen Personen so sehr, dass jedes Schwimmbad eine ganz eigene Konsistenz hätte.

    9. Wenn du rot wirst, läuft auch deine Magenschleimhaut rot an.

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    Wenn dir etwas peinlich ist, produziert dein Körper Adrenalin, das auch als das „Kampf-oder-Flucht“-Hormon bekannt ist. Adrenalin erweitert deine Blutgefäße, damit du mehr Sauerstoff bekommst. Deine Wangen und deine Magenschleimhaut werden für kurze Zeit sehr rot, weil mehr Blut hineingepumpt wird.

    10. Ziemlich viel Staub, der in deinem Haus herum schwirrt, besteht aus alten Hautschuppen. Das ist aber nicht wirklich überraschend, denn pro Tag verliert ein Mensch etwa 50 Millionen Hautzellen.

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    Innerhalb von zwei bis vier Wochen erneuert sich die gesamte äußere Hautschicht. Es leuchtet also ein, dass diese Zellen ja irgendwo landen müssen. Wenn sie als Hausstaub enden, kann das sogar positiv sein. Forscher gehen davon aus, dass das sogenannte Squalen in alten Hautzellen sogar helfen könnte, die Atemluft zu reinigen!

    11. Jetzt ganz ruhig bleiben, aber wahrscheinlich leben sogar Milben in deinen Wimpern.

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    Es gibt zwei Arten von Milben, die in den Wimpern leben: Demodex follicorum und Demodex brevis. Sie ernähren sich von abgestorbenen Hautzellen in den winzigen Härchen. Obwohl der normale Befall durch die Tierchen harmlos ist, sind sie halt trotzdem da und leben mit und auf dir.

    12. Du überträgst mehr Keime beim Händeschütteln, als beim Küssen. Ganz genau, Hände sind ziemlich eklig.

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    Deine Hände sind voller Risse, in denen sich Bakterien liebend gerne ansiedeln. Außerdem kommen deine Hände im Normalfall auch mit mehr Oberflächen in Kontakt, als dein Mund. Somit überrascht es nicht, dass beim Händeschütteln viel mehr Keime übertragen werden, als beim Küssen. Wenn du die Keime anderer Menschen komplett vermeiden willst, solltest du dich von fremden Händen und Lippen fernhalten.

    13. Der Anus ist der erste Teil deines Körpers, der sich in der Gebärmutter entwickelt.

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    Jetzt mach dich mal auf ein wenig Wissenschaft gefasst. Tiere und Menschen sind entweder sogenannte Ur- oder Neumünder. Erstere entwickeln als erstes den Mund. Falls es noch nicht klick gemacht hat: Wir Menschen gehören zur zweiten Sorte. Bei uns hat sich also der Arsch zuerst entwickelt.

    14. Je fitter du bist, desto eher beginnst du beim Training zu schwitzen. Schäm' dich also nicht, wenn du nach einem Training komplett nassgeschwitzt bist.

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    Das Schwitzen kühlt den Körper ab. Es ergibt also Sinn, dass Fitness-Junkies, Dauerläufer und Radsportler während ihres Trainings früher und intensiver schwitzen als andere.

    15. Wenn du gestresst bist, produzierst du mehr Ohrenschmalz, und der riecht sogar doller.

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    Die apokrinen Drüsen in deinem Ohr sind dieselben, die auch für deinen stinkenden Schweiß verantwortlich sind. Wenn du gestresst oder krank bist, produzieren sie schneller stinkenden Ohrenschmalz.

    16. Hast du schon mal von „Gehirnwürmern“ gehört? Ja, es gibt sie wirklich!

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    Diese Parasiten heißen offiziell Zystizerkose und sind Larven des Schweinebandwurms. Einmal in deinem Körper, können sie von den Muskeln bis hin zum Gehirn alles beeinträchtigen. Sie gelangen über winzig kleine Eier, die von Menschen verschluckt werden, bis ins Gehirn. Sind sie erstmal dort angekommen, können sie das Nervensystem oder die Sehkraft befallen.

    17. Ein durchschnittlicher Mensch pupst etwa 14 Mal am Tag. Ja, du hast richtig gelesen.

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    Falls du noch nicht bemerkt hast, dass du über zehn Mal am Tag einen fahren lässt, liegt das vielleicht daran, dass das zumeist nachts passiert. Der menschliche Darm fasst etwa einen halben bis anderthalb Liter an Gasen. Es ist also kein Wunder, dass wir so viel pupsen.

    18. Deine Nasenhöhle und dein Rachen sind permanent von einer Schleimschicht bedeckt.

    19. Deshalb ergibt es durchaus Sinn, dass fast jeder Mensch täglich rund einen Liter dieses schleimigen Zeugs verschluckt.

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    Der Schleim bildet sich nahe der Lunge, in der Nase und im Rachen. Deshalb kannst du davon ausgehen, dass du jedes Mal ein bisschen Rotz mit runterschluckst. Das ist halb so wild, denn der gelangt dann in deinen Magen und wird dort mit anderen Flüssigkeiten verdünnt.

    Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

    BuzzFeed Daily

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