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"Charlie Hebdo"-Karikatur bringt toten Flüchtlings-Jungen in Verbindung zu Köln

Die Karikatur des Zeichners, der sich "Riss" nennt, fragt, was aus dem kleinen Aylan geworden wäre, der im September 2015 tot an die türkischen Küste gespült wurde und dessen Bild um die Welt ging. Riss´ Antwort: Aylan hätte in Köln Frauen gejagt.

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In der Ausgabe von Mittwoch verbreitet die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" eine Karikatur, die sich auf die Übergriffe von Männern auf Frauen in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Städten bezieht. 31 Verdächtige wurden bisher identifiziert, davon haben 18 Asyl in Deutschland beantragt.

Die Karikatur zeigt das tote Kind oben links und fragt "Was wäre aus dem kleinen Aylan geworden, wenn er groß geworden wäre?" Darunter ist ein Mann zu sehen, der hinter einer Frau herjagt. Er ist wie ein Affe gezeichnet und jagt eine Frau.

Charlie Hebdo/ Riss

"Er wäre in Deutschland unterwegs", steht sinngemäß unter der Zeichnung.

Die Zeichnung sorgt für sehr viel Aufregung unter französischen Twitter-Nutzern. Viele finden sie geschmacklos. Andere sagen, dass sie schwarzen Humor zeigt.

Twitterer kritisieren Riss auch für andere Zeichnung, z.B. eine, die die von der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram entführten Frauen mit Kopftuch zeigt, welche Kinder kriegen, um den französischen Staat auszubeuten.

Votre critique préférée du racisme par Riss ?

Bereits im September hatte Riss Karikaturen über den toten Aylan veröffentlicht.

That has nothing2do w/ freedom of expression - its distasteful & disgusting! #charliehebdo mocks death of migrants

Die Redaktion von "Charlie Hebdo" wurde am 7. Januar 2015 von islamistischen Terroristen angegriffen. 12 Redaktionsmitglieder wurden umgebracht. Nach den Morden machten die verblieben Redaktionsmitglieder weiter und die Auflage stieg von 50.000 auf 90.000 Exemplare, de per Abonnement verkauft werden.

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