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Diese Flüchtlinge fotografieren ihren Alltag – und er ist anders, als du denkst

Das Projekt EverydayMigration zeigt auf Instagram, wie Flüchtlinge wirklich leben – und will damit Vorurteile abbauen.

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"Die Hoffnung stirbt zuletzt" benennt Abdulazez dieses Foto eines schaukelnden Mädchens, das er im Flüchtlingscamp Vassilika geschossen hat – nach fünf Monaten in Griechenland.

Dieses Foto von Mujtaba Jalali zeigt den afghanischen Flüchtling Reza. Er wartet in einem Haus in Serbien auf Hilfe von seiner Familie. 400 Euro benötigt er, um seine Reise fortzusetzen.

Ali und andere afghanische Flüchtlinge im August 2015. Sie bereiten ein Gummiboot für die Überfahrt von der Türkei nach Griechenland vor. Die 100 Flüchtlinge, die hier an diesem Morgen warten, müssen sich auf nur zwei sieben Meter lange Boote verteilen.

So wie dieser junge Schneider-Azubi leben viele junge Flüchtlinge in Golshahr, einem Arbeiterviertel von Mashhad, etwa 400 Kilometer von der afghanischen Grenze ins Landesinnere.

Zwei Millionen Menschen sind aus Afghanistan in den Iran geflohen, schreiben die Vereinten Nationen. Viele afghanische Frauen säubern im Iran zum Beispiel Wolle – und werden dabei häufig krank.

Das Projekt EverydayMigration wird kuratiert von Katja Heinemann, eine freiberufliche Fotojournalistin. 25 Jahre lang hat sie in den USA gelebt, seit dem vergangenen Sommer arbeitet sie in Berlin. Finanziert von der Open Society Foundation arbeitet sie mit jungen Flüchtlingen an Fotoprojekten. Mehr Fotos von EverydayMigration findest du auf Instagram.

Daniel Drepper ist Chefredakteur von BuzzFeed Deutschland. Für seine Recherchen erhielt unter anderem den Wächterpreis, den Axel-Springer-Preis und den Ernst-Schneider-Preis. Kontakt: daniel.drepper@buzzfeed.com.

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Philipp Jahner ist Redakteur bei BuzzFeed und lebt in Berlin.

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