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32 Dinge über Liebe, die Du aus "Harry Potter" gelernt hast

Liebe ist der stärkste aller Zauber.

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1. Den richtigen Menschen für einen erkennt man nicht immer auf den ersten Blick.

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Nur weil man Zeit braucht, sich in jemanden zu verlieben, heißt das nicht, dass man weniger liebt. In der Liebe geht es darum, mit jemandem zu wachsen und sowohl die andere Person, als auch sich selbst besser kennen zu lernen. Es geht darum, zu Partnern zu werden und die andere Person zu respektieren.

Ron und Hermine waren beide zu Beginn der Serie ZIEMLICH nervig. Wir alle wissen auch, dass James viel Zeit brauchte, bis aus ihm und Lily etwas wurde. Menschen sind immer für Überraschungen gut – manchmal verbessern sie sich auch. Und wir alle brauchen Zeit, zu uns selbst zu finden.

2. Aber manchmal eben doch.

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Ginny war vom ersten Moment an verrückt nach Harry. Was nicht heißt, dass ihre Beziehung sich nicht vertieft und verselbständigt hätte; mit den Jahren war sie auch nicht mehr von der kindlichen Verknalltheit belastet.

Manche verlieben sich auf den ersten Blick, manche brauchen länger – worauf es ankommt, ist, zu seiner Bindung zu stehen, wenn man sie einmal eingegangen ist.

3. Platonische Liebe gibt es wirklich.

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Die nicht vorhandene Dreiecks-Beziehung, über die sich Heerscharen von Fan-Fiction-Autoren die Finger wund geschrieben haben, beweist es.

Harry und Hermine waren beste Freunde, ohne dass es je einen Hauch Romantik gab. Sie liebten einander, sie waren wie Familienangehörige, und es war einfach schön. Eine starke, wahrhaft platonische Freundschaft ist nicht leicht zu finden. Aber es gibt sie, wenn sie auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Bewunderung basiert.

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4. Und romantische Liebe ist nicht rational.

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Kürzlich äußerte J. K. Rowling, Harry und Hermine hätten vielleicht doch besser zusammen gepasst als Ron und Hermine. Auch viele Fans teilen ihre Meinung. Doch wichtig ist: auch wenn sie noch so gut zusammen gepasst hätten, sie waren einfach nicht aneinander interessiert, Punkt.

Daran ist auch etwas Schönes. Zueinander zu passen ist für Freundschaften genauso wichtig wie für romantische Beziehungen. Doch nur weil auf dem Papier alles aufzugehen scheint, fühlt es sich nicht unbedingt auch im Herzen richtig an.

5. Wir alle lieben unvollkommen.

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Niemand in der Potter-Welt liebt ohne Fehler. Die Tatsache, dass wir alle nicht immer alles richtig machen, dass wir alle Fehler begehen, auch wenn wir große und wundervolle Gefühle empfinden, ist eine schöne Botschaft.

Ron und Hermine streiten sich, Harry gibt Ginny nicht immer genügend Anerkennung, Lily bricht Snape das Herz, und er verbittert aufgrund dieser verlorenen Liebe. Narcissa macht einen Pakt mit dem Teufel, um ihren Sohn zu retten, und Dumbledore fällt auf den falschen Typen herein. Es passiert jedem. Das ist schon irgendwie tröstlich, wenn man darüber nachdenkt.

6. Sich zu verlieben kann schön sein.

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Wem ist nicht das Herz aufgegangen, als Remus und Tonks ein Paar wurden, oder bei dem Gedanken, wie Lily James half, sein besseres Ich zu finden?

Kein Zweifel, sich zu verlieben kann eine wirklich herzerwärmende Erfahrung sein. Selbst wenn der Zeitpunkt grauenvoll gewählt ist (etwa wenn Du mitten in der Kammer des Schreckens merkst, dass Du keine Sekunde mehr ohne den anderen leben kannst), und selbst wenn es nicht lange hält (*hüstel* Cho Chang *hüstel*).

Liebe ist schön, und Teenager wissen das besser als alle anderen. In der Potter-Welt kann Liebe ohne Zweifel magisch sein, selbst wenn sie nicht der Hauptstrang der Handlung ist.

7. Aber meistens ist es einfach peinlich.

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Liebe wird in Harry Potter schön dargestellt, aber die wachsenden Qualen des Verliebens im Teenageralter perfekt.

Mit dem Finden des richtigen Partners ist es ja so, dass man ihn, naja, erst einmal finden muss (Accio Liebe meines Lebens gibt es nunmal nicht). Von linkischen ersten Dates und Trennungen (wie war das noch, Cho und Lavender?) bis hin zu unangenehmen Situationen auf dem Schulball zeigt Harry Potter genau, wie sich die ersten romantischen Erfahrungen so anfühlen. Vor allem zeigt er auch, wie sie bei allen tollen Gefühlen auch einfach extrem unangenehm sein können – und das ist nur natürlich.

8. Und ehrlich gesagt ganz schön furchtbar.

Das Verlieben war nie ein Handlungs-Schwerpunkt in den Büchern, aber die erhabene J. K. hat es doch immer richtig hinbekommen – vor allem wenn es schmerzhaft wurde. Liebe ist grausam und tut weh, verknallt zu sein kann einen fertigmachen, and jemanden zu lieben, der Deine Liebe vielleicht nie erwidert, kann Deine ganze Persönlichkeit verändern.

Snape, Ron, Hermine und Harry haben uns alle in unterschiedlichen Momenten gezeigt, wie furchtbar es ist, den geliebten Menschen mit jemand anderem zu sehen (oder auch nur zu fürchten, dass er es sein könnte!) – aber auch, dass das jedem mal passiert. Egal, ob Du ein schüchternes, verletzliches Kind bist, ein Genie oder ein internationaler Superstar: wir alle haben die Erfahrung unerwiderter Liebe mindestens einmal im Leben machen müssen, und wir sind deswegen nicht weniger wundervolle Menschen.

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9. Und Romantik ist sowieso nur ein kleines Teil in einem viel größeren Puzzle.

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Die Harry-Potter-Bücher haben uns viel über verschiedene Arten von romantischen Beziehungen und über das Verlieben in der Teenie-Zeit gehlert. Aber seien wir mal ehrlich: darum GEHT ES ÜBERHAUPT NICHT.

Die wertvollsten Arten von Liebe haben nichts mit Stelldicheins und heißen Küssen und einem Happy-End wie im Märchen zu tun. Harry Potter zeigt uns, dass die Liebe unter Freunden und in der Familie ALLES bedeutet und mindestens so wichtig ist wie die richtige Person zum Heiraten zu finden.

10. In der Liebe geht es um Treue

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Die wichtigsten Figuren und Beziehungen in der Reihe waren die, die auch in schwierigen Zeiten bei der Stange blieben. Dobby blieb tapfer und riskierte für Harry sein Leben, wie es auch so viele andere unserer Lieblingsfiguren taten – Neville, Dumbledore, Ron, Hermine, die ganze Dumbledore-Armee.

Letzlich ist das Wichtigste in der Liebe, da zu bleiben. Egal ob es um den Partner geht, den Freund, den Bruder, die Schwester, den Vater oder die Mutter: nichts ist wichtiger als zu wissen, dass jemand an Deiner Seite steht.

11. Respekt und Vertrauen.

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Es gab alle möglichen liebevollen Beziehungen in den Harry-Potter-Büchern: Lehrer und Schüler, Freunde, romantische Partner, Geschwister, Eltern und Kinder. Was die erfolgreichsten unter ihnen gemeinsam hatten, waren gegenseitiger Respekt und Vertrauen.

Ganz sicher hatten Harry und Dumbledore eine Lehrer-Schüler-Beziehung auf dieser Basis, und als dieses Vertrauen ins Wanken kam, passierten einige der dunkelsten Momente der ganzen Reihe. Die Beziehung zwischen Ron und Hermine kam in Fahrt, nachdem Ron bewies, dass er zuhören und das, was ihr wichtig war, wertschätzen konnte. Jedes Jahr wieder verließen sich die drei Freunde aufeinander, um riesige Probleme zu lösen und heil davonzukommen.

12. Aufopferung.

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Lily, Dumbledore, Dobby, Remus, Tonks, Fred, Harry: all diese Menschen waren bereit, aus Liebe zu anderen zu sterben.

Nun ist der Tod schon ein ziemlich extremes Beispiel für Selbstaufopferung. Aber zweifellos ist die Botschaft, dass wir die Interessen der geliebten Menschen über unsere eigenen stellen sollten. Dieses Prinzip gilt auch für Alltagssituationen: wofür wir unser Geld und unsere Zeit aufwenden, wann wir tief durchatmen und ruhig mit jemandem sprechen, auch wenn wir ihn gerade lieber anbrüllen würden, oder wie wir in Alltagssituationen Kompromisse eingehen, um dem Partner, Freund oder einem Familienangehörigen das Leben ein wenig schöner zu machen.

13. Vergebung.

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Lässt man einmal Voldemort und Bellatrix beiseite, wurde Harry auf seinem Weg von vielen Menschen verletzt, die schließlich und endlich auch nur Menschen waren. Gegen Ende hatte er die Gelegenheit, Liebe statt Bitterkeit zu zeigen, indem er sein Verhältnis zu Snape, zu Dudley und teilweise sogar zu Draco bereinigte.

Snapes Geschichte ist besonders wichtig, wenn es um Liebe und Vergebung geht – seine Unfähigkeit, James für sein unreifes Verhalten als Kind zu vergeben, hatte lebenslange Auswirkungen auf seine Fähigkeit, sich gegenüber anderen zu öffnen. Sie fügte sogar seinen Gefühlen für Lily so viel Negatives hinzu.

Und vergessen wir auch nicht, wie die Weasleys Percy wieder aufnahmen – sogar nachdem er geholfen hatte, Machenschaften unter den Teppich zu kehren, die viele, viele Menschen das Leben gekostet hatten.

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14. Und einfach nur Freundlichkeit.

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Sprechen wir doch mal darüber, wie letztlich die besten Beziehungen in den Potter-Geschichten darauf basieren, einfach FREUNDLICH zueinander zu sein. Es ist so leicht und doch so hart. Ein offenes Herz zu haben, kann Angst machen, aber es hält einen auch offen für die unglaublichsten Freundschaften.

Figuren, die es zwischen anderen Teenagern zunächst schwer hatten, wie etwa Luna oder Neville, fanden ihren Platz in der DA, weil Menschen wie Harry und Hermine sie akzeptierten. Ron und Harry mussten früh eine Lektion über die Folgen ihrer Unfreundlichkeit zu Hermine lernen. Machen wir uns nichts vor: wenn sie nicht umgekehrt wären, um sie zu retten, wären sie mit Sicherheit schon vor dem Ende von Feuerkelch gestorben.

15. Es gibt keine Garantie für ein Happy End.

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Wenn Harry Potter uns eines gelehrt hat, dann dies: Niemand ist unbesiegbar, selbst wenn wir ihn so sehr lieben, dass wir ihn unbedingt brauchen.

Verluste gehören zum Leben. Sei es, dass jemand stirbt, oder dass man sich nur auseinanderlebt. Du kannst Dir nie sicher sein, dass die Menschen, die du liebst, für immer da sein werden. Wäre das Leben gerecht, dann wären Teddys Eltern noch am Leben, Sirius wäre noch da, George hätte nie einen Bruder verloren, die Diggorys nie einen Sohn. Aber in der Liebe wie im Krieg geht es nie gerecht zu, und manchmal bleibt uns nur, die Scherben einzusammeln.

16. Also verlass Dich nie einfach darauf, dass der geliebte Mensch da ist.

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Wenn Du weißt, dass Deine Liebe den anderen nur bis zu einem gewissen Punkt beschützen kann, hast Du die Freiheit, ihn in jedem Moment nach besten Kräften zu lieben. Harry, der so viel verloren hat, hat diesen Verlust in große, bedeutungsvolle Liebe zu allen in seinem Leben verwandelt.

Zu wissen, dass er Menschen verlieren könnte und würde, war furchteinflößend für ihn. Doch es gab ihm auch den Mut, Menschen gerade so zu lieben und ihnen so viel zu geben, wie er konnte.

17. Steh immer für die Menschen ein, die Du liebst.

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Die Welt der Zauberer hat uns viel über die Liebe und die Treue gelehrt, wie auch darüber, was es bewirken kann, für seine Freunde einzustehen und sich mit keinem Unrecht gegen sie abzufinden.

Wenn Du jemanden liebst, stehst Du ihm nicht nur zur Seite, sondern Du findest dich auch nicht damit ab, wenn andere ihn schlecht behandeln. Und wenn jemand schlecht über ihn spricht, dann stellst Du ihn zur Rede, selbst wenn Du Dir selbst damit eine Blöße gibst.

18. Jeder braucht jemanden.

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Abgesehen von dem einen, der buchstäblich seine Seele verkaufte, beweist selbst die fieseste Figur in der Potter-Welt: in jedem von uns steckt etwas, das sich nach dem Zusammensein mit anderen und Liebe sehnt, und das auch braucht. Von Filch und Umbridge mit ihrer Katzen-Manie bis hin zu Harry mit seinem verzweifelten Sehnen nach Familie, und Barty Crouch, der das Gesetz, das er so sehr liebte, seinem Sohn und seiner Frau zuliebe brach.

Es gibt eine Menge unsympathischer Figuren in der Welt der Zauberer, aber alle sind sie menschlich. Letzlich gilt es sich zu erinnern, dass jeder von ihnen Liebe und Geborgenheit bei anderen sucht. Die einzige Figur in der ganzen Serie, die tatsächlich unrettbar ist, ist der eine, der sich von allen abschottete und der sich selbst buchstäblich und physisch der Fähigkeit beraubte, Mitgefühl zu empfinden und zu empfangen.

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19. Du bekommst nicht immer die Liebe, die Du verdienst.

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Mit anderen Worten: das Leben ist nicht fair, aber es geht auch darum, was man daraus macht. Harry Potter ist gespickt mit Figuren, die sehr viel mehr Liebe nötig gehabt hätten. Einige von ihnen sind ohne Eltern aufgewachsen oder vermissten aufgrund zu vieler Geschwister die Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Oder ihre Eltern wurden buchstäblich nach dem Teufel und dem Gott der Selbstsucht benannt und hatten somit nie eine Chance (mal ehrlich, Lucius und Narcissa? Pech gehabt, Kinder).

Einige von ihnen waren in jemanden verliebt, der ihre Gefühle nicht erwiderte oder sie nicht genug liebte. Einige mussten den Tod von Geschwistern und Kindern miterleben und konnten nie das Leben mit den Menschen voll auskosten, die sie am meisten liebten. Einige von ihnen waren einfach nur einsam.

Das ist das Schlimmste. Es ist unfair und oftmals nicht zu vermeiden. Harry, Ron, Snape, Neville, Draco und Tom Riddle sind mit dem Mangel an Liebe auf unterschiedliche Weise umgegangen, was sie zu sehr unterschiedlichen Menschen werden ließ. Die Besten unter ihnen haben erkannt, dass keine Liebe zu erfahren dennoch keine Entschuldigung dafür ist, sie nicht zu geben.

20. Wenn Du also Menschen findest, die Dich lieben, lass sie niemals gehen.

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Beste Freunde halten zusammen. In einer Welt, in der einem Liebe unversehens genommen werden kann oder schwer zu finden ist, lernen wir von Harry Potter, dass Menschen, die uns etwas bedeuten, es wert sind, dass man zu ihnen hält.

Ron, Harry und Hermine hatten alle Momente, in denen sie ihre Freundschaft wegen Kleinigkeiten hätten zerbrechen lassen können. Letztlich aber war ihnen ihre Freundschaft zu wichtig, als dass sie zulassen würden, dass irgendetwas sie auseinander reißt. Sie haben sich den Schwierigkeiten von Heranwachsenden und dem Leid durch die Auseinandersetzung mit einem Psychokiller gestellt. Und dabei fanden sie Freunde fürs Leben. Leute, das ist Liebe.

21. Denn nichts ist so stark wie die Liebe in der Familie.

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Zweifellos sind die wichtigsten Verbindungen in Harry Potter diejenigen zwischen Familienangehörigen oder die Sehnsucht nach Familie. Geschwister, Eltern und Kinder streiten sich vielleicht, aber wenn es darauf ankommt, sind die Angehörigen diejenigen, die immer da sein sollten.

Die schmerzhaftesten Verluste in den Büchern sind diejenigen von Kindern, Geschwistern und Eltern, denn diese Beziehungen sind so oft diejenigen, die alles überdauern und auf die man sich immer verlassen können sollte.

22. Und Familie bedeutet nicht unbedingt Blutsverwandschaft.

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Ein Vater ist nicht bloß aus biologischen Gründen Vater. In einer Familie geht es darum, die Art von Bindung aufzubauen, die alles überdauert. Verwandtschaft kann eine tiefe und unverrückbare Bindung sein, aber sie ist keine Bedingung für eine so tiefe Beziehung.

Die Geschichte von Harry ist auch die Suche nach einer Familie. Jeder ist auf der Suche nach der Art von Bindung, die Familie mit sich bringt, und nur weil Du nicht in eine Gruppe hineingeboren wurdest, die solche Bindungen schätzt, heißt das noch nicht, dass Du sie draußen im Leben nicht finden wirst.

23. Sich selbst zu lieben ist genauso wichtig, wie andere zu lieben.

Du kannst anderen nicht Dein Bestes geben, wenn Du an Dir selbst nicht schätzt, was Dich wertvoll macht und was Dein Bestes ist. Figuren wie Ron und Neville haben die ganze Serie hindurch mit ihrem Selbstwertgefühl zu kämpfen, und sie brauchen Jahre, um zu sich selbst zu finden.

Neville muss erst lernen, dass er führen und lieben und sich selbst darin vertrauen kann. Ron belastet die Angst, nicht gut genug für seine Familie, für Harry, für Hermine zu sein. Eigentlich ist es diese Angst, die ihn daran hindert, gut genug zu werden. Erst als er es schafft, das Medaillon zu zerstören und damit sich selbst und seine Freunde höher zu stellen als seine Minderwertigkeitsgefühle, wird er zu der tapferen Person, die immer schon hinter all der Angst verborgen lag.

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24. Lieber ist stärker als der Tod.

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Harrys Mutter beschützt ihren Sohn buchstäblich auch nach ihrem Tod mit ihrer Liebe. Snape hält die Erinnerung an sie wach. Und wegen seiner Liebe zu ihr, beschützt er Harry weiterhin, auch als der Zauber ihrer Liebe nachlässt.

Sirius formulierte es am besten: "Die Menschen, die wir lieben, verlassen uns nie wirklich."

25. Doch wir müssen auch akzeptieren, dass nichts für immer ist.

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Sprechen wir mal über Voldemorts GRÖSSTES Problem. Er kam einfach nicht über die Tatsache hinweg, dass er nicht ewig leben würde, und dass er nicht ALLES habe konnte.

Sein besessenes Streben, Dinge auf ewig zu behalten, führte ihn schließlich dahin, dass es nichts Behaltenswertes mehr für ihn gab. Er hatte nie die Gelegenheit, zu leben und das Leben zu genießen, weil er sich nicht mit der Endlichkeit abfinden konnte.

Als Dumbledore Harry davor warnt, von seiner Sehnsucht nach Eltern sein eigenes Leben in den Hintergrund drängen zu lassen, meint er im Grunde dies: dass Harry sie und ihre Liebe loslassen muss, um für sich selbst und die Menschen in seinem Leben der bestmögliche Mensch zu werden.

Selbstsüchtig zu sein macht es unmöglich, Liebe zu geben. Es macht es aber auch schwierig, Liebe zu empfangen, weil man zu sehr damit beschäftigt ist, immer von allem mehr zu wollen.

26. Eine Kleinigkeit kann viel bedeuten.

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Eine Tat der Liebe, Loyalität, Aufopferung oder Güte kann das Leben eines Menschen verändern.

Eine solche Tat rettete Harry das Leben. Eine solche Tat rettete die gesamte Welt der Zauberer. Eine solche Tat hätte Tom Riddle retten können, wäre sie ihm angeboten worden.

Unterschätze niemals eine Tat, die aus Liebe geschieht, ob sie Dich nun alles oder nichts kostet. – Solch eine Tag könnte für einen oder auch mehrere Menschen einfach alles bedeuten.

27. Liebe kann man nicht erzwingen.

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Es ist eine schlechte Idee. Tom Riddles Mutter versuchte es und wir haben ja gesehen, wohin das führte. Snape versuchte es und wir haben gesehen, wohin das führte. Romilda Vein versuchte es, und auch da kennen wir alle das Ergebnis.

Jemanden wirklich zu lieben bedeutet, nicht von ihm zu verlangen, dass er Deine Liebe erwidert. Liebe ist ein Geschenk, und das sollte ohne Erwartungen gegeben werden. Das ist schon irgendwie doof, aber auch wunderbar – Liebe kennt keinen Zweck, keine Logik oder Regeln. Liebe geht weit über all diese Dinge hinaus. LIEBE TUT, WAS SIE WILL. Wir müssen es einfach nur zulassen.

28. Aber es geht darum, sich zu entscheiden.

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Liebe und Zuneigung zu empfinden, ist eine Sache. In Liebe zu handeln, ist eine andere. Plötzlich zu erröten, weil man jemanden mag, oder ein Gefühl von Geborgenheit sind Zeichen, die wir nicht kontrollieren können.

Aber wenn man sich dafür entscheidet, einer anderen Person anderen wegen ein besserer Mensch zu sein und Gutes zu tun – wenn man die Entscheidung trifft, Liebe über alles andere zu stellen, obwohl man egoistisch handeln könnte: das bedeutet, Liebe zu empfinden.

29. Und Macht über Liebe zu stellen, ist eine schlecht Wahl.

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Geld ist nützlich, das haben wir von den Malfoys gelernt.

Macht ist ziemlich cool, das haben wir von Voldemort und Umbridge gelernt.

Aber im Wesentlichen geht es um Liebe. Das haben wir von so ziemlich allen gelernt.

30. Zu lieben bedeutet nicht, dass man auf andere Menschen angewiesen ist.

Hermine liebt jeden. Sie liebt Harry und Ron so sehr, dass sie ihretwegen gegen Regeln verstößt, auch wenn sie es lieber nicht täte. Sie liebt Hauselfen so sehr, dass sie für deren Befreiung eine Kampagne startet. Sie liebt ihre Eltern so sehr, dass sie deren Erinnerungen an sie auslöscht, um ihr Leben zu retten.

Aber Hermine steht auf ihren eigenen Beinen wie sonst niemand. Ihre Liebe diesen Menschen gegenüber bedeutet nicht, dass sie sie braucht. Sie folgt ihrem eigenen Weg, steht ihre Frau und sagt, was sie denkt – komme, was da wolle.

Auch Neville ist eine der liebevollsten und liebenswertesten Figuren der Reihe. Er ist zu allen lieb und nett und besitzt ein großes und loyales Herz. Trotzdem versäumt er es nie, dass zu tun, was er für richtig und gut hält, auch wenn die Menschen, die er liebt, anderer Meinung sind.

Weil Liebe Dich nicht schwach und verletzlich macht, sondern gut, weise und stark.

31. Aber auf die Leute, die Dich am meisten lieben, kannst Du Dich verlassen.

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Das ist der Hauptgrund, weshalb Du sie liebst, oder? Es macht sie nicht perfekt und es bedeutet keineswegs, dass sie immer genau das machen werden, was Du willst. Aber wenn es darauf ankommt, sind sie da. Und wenn sie weggehen, kommen sie zurück. Und wenn sie Dir wehtun, tut es ihnen leid.

Und wenn nicht? Dann haben sie vielleicht noch nicht gelernt, was Liebe ist.

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