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Du solltest Dich nie schämen, Sex zu genießen, und das sind die Gründe

Ich mag Schwänze - wo ist das Problem?

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1. Schlampen sind ... wir nicht.

Parkwood

Sex ist wahrscheinlich eine der natürlichsten Sachen der Welt. Seien wir mal ehrlich, Adam und Eva mussten ja schließlich irgendwas im Garten Eden machen, um sich die Zeit zu vertreiben. Manche Leute setzen Sex mit Zweckmäßigkeit gleich und nicht mit Spaß, und geben damit zu, dass sie aus der Steinzeit kommen. Nun, nicht Dein Problem. Beim Sex geht es um Verlangen, um Lust. Darum, dem fleischlichen Drang nachzugeben, auf einem Schwanz zu hocken und ihn auf alle möglichen Arten zu reiten (wenn Du darauf stehst). Es geht nicht darum, jemanden wegen etwas zu beschämen, was eigentlich ein wichtiger, natürlicher Trieb ist. Sex aus Spaß ist (wahrscheinlich) die beste Entdeckung der Welt. Und es sollte keine Scham dabei sein. Also, magst Du Sex? Gut. Geh also raus und hol Dir Deinen Teil. Mach die Beine für alle breit, wenn es Dich glücklich macht. Sex ist normal und nicht schlampig.

2. Sex und moralische Prinzipien schließen sich gegenseitig nicht aus.

New Line Cinema

Es gibt diese dumme Vorstellung, dass die Moralvorstellungen umso niedriger sind, mit je mehr Leuten man schläft. Das ist Schwachsinn. Du kannst mit nur einer Person im ganzen Leben geschlafen haben. Und nicht vor der Hochzeit. Und dann auch nur einmal im Monat. Dadurch bekommst Du keine Moral. Dadurch wirst Du nur darauf trainiert, keinen Sex zu haben. So gesehen kannst Du auch mit einer ganzen Kleinstadt geschlafen haben und gleichzeitig die höchsten Moralvorstellungen haben. Der einzige Moment, in dem Sex und Moral etwas miteinander zu tun haben, ist beim Betrügen eines Partners. Und auch nur dann, wenn es nicht einvernehmlich ist. Ansonsten sind das zwei ganz unterschiedliche Themen.

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3. Mit wenigen Partnern zu schlafen, macht Dich nicht zu einer besseren Person.

MTV

Aus irgendeinem Grund sagen manche: "Du hast mit wie SO vielen Partnern geschlafen?" Als ob Sex mit mehr als einer Hand voll Personen einen gleich zu einem schlechten Mensch macht. Es ist egal, ob man einer alten Dame bei ihrem Einkauf hilft oder den letzten Euro dem Obdachlosen am Bahnhof gibt. Wenn man mit mehr als drei Leuten geschlafen hat, ist man ein schlechter Mensch. So ist das halt. Eine Sache, die Dich tatsächlich schlecht macht, ist, den Charakter eines anderen Menschen anhand der Anzahl an Sexpartnern zu beurteilen. Man hat irgendwie den Nettigkeits-Index so formuliert, dass er durch die Anzahl an Sexpartnern geteilt wird. Hier noch etwas mehr Mathe: Man bekommt keinen Sex und ist immer noch verbittert. Wie passt das in die Richtung?

4. Meinungen können wie Arschlöcher sein: Voller Scheiße.

Fox

Ein anderer Aspekt, nach denen Leute oft bewertet werden: Mit wem sie schlafen und wie. Der Fehler, den viele Leute ständig machen, ist der, sich in die Angelegenheiten anderer einzumischen. Leute sind einfach scheißneugierig. Sie wollen wissen, mit wem Du schläfst. Dann wollen Sie die Details Deiner Beziehung zu dieser Person. Und dann, das Allerschlimmste, wollen sie diese Infos gegen Dich benutzen, wenn es ihnen nicht anständig erscheint. Die haben NERVEN! Stellen wir eines klar: Das Logbuch einer anderen Person hat nichts, wirklich NICHTS mit Dir zu tun.

"Gelegenheitssex" lautet dann dieser dreckige Ausdruck. Meist gefolgt von Meinungen, die keiner hören will. Also solange zwei (oder drei, vier, oder fünf) Personen Sex haben und es sicher ist und es keinem weh tut (ungewollt), wo ist das Problem? Ob sie seit drei Monaten zusammen sind oder sich vor drei Stunden auf Grindr getroffen haben? LASSEN WIR LEUTE LEBEN. Man kann keinen danach beurteilen, mit wem er oder sie schläft, und man kann sich deshalb erst recht keine Meinung dazu erlauben.

5. Man macht es der Gesundheit zuliebe.

Comedy Central

Ein Grund, sich für Sex nie zu schämen, ist, dass Sex Kalorien verbrennt. Genau: Sex ist SPORT. Das heißt, Sex ist gut für die Gesundheit. Mal ehrlich, wer will schon ins Fitnessstudio rennen, wenn man auch ins Schlafzimmer rennen kann? Sei aktiv, komm ins Schwitzen, nimm Dir einen sexgemachten Eiweißshake, und spare Dir den Spinning-Kurs, zu dem Du eh nicht hingehen wolltest. Sex ist nicht nur physisch gut für den Körper, er hilft auch gegen Stress. Denk darüber nach: Du kommst nach der Arbeit nach Hause und hattest einen langen, stressigen Tag. Was gibt es Besseres, diesen Stress abzubauen, als durch die Magie eines Orgasmus? Ernsthaft, versuch es. Es ist, als ob man seine Sorgen und Körperflüssigkeiten auf einmal loslässt.

6. "Du hattest Sex. WARUM RESPEKTIERST DU DICH NICHT?" :(((

ABC

Das ist immer der erste Versuch, um bei Leuten, die Sex genießen, Schlampenscham zu wecken. "Warum hast du keinen Respekt vor dir? Liebst du dich selbst nicht genug?" Zicke, ich mag mich selbst absolut genug. Sex haben heißt nicht, den Respekt vor sich selbst zu verlieren. Egal, wie oft man es tut oder mit wie vielen Leuten. Sich selbst zu respektieren heißt, wissen, was man mag und was nicht. Wenn Du Deinen Garten jeden Tag auf's Neue für einen neuen Gärtner öffnen willst, dann ist das Deine Sache. Du wertest Dich nicht ab, indem Du Dir holst, was Du willst - Du hast dann einfach nur die Kontrolle über Deine eigenen Bedürfnisse.

7. Wenn es nicht Deine Beziehung ist, dann HALTE DICH VERDAMMT NOCHMAL ZURÜCK.

VH1

Sex und Beziehungen sind oft miteinander verschlungen und werden dort zum "normalen" Standard, wo zwei Leute Sex miteinander in Monogamie haben. 2016 passt das aber nicht immer. Eine Beziehung kann nicht immer nur mit zwei Personen definiert werden: Manche Paare haben offene Beziehungen, und polyamouröse Beziehungen wie Dreier gibt es auch. Wie man in einer Beziehung Sex hat, ist Privatsache. Und man sollte den Luxus haben, eigene Regeln aufstellen zu können, ohne von anderen bewertet zu werden. Es ist völlig in Ordnung, wenn Du findest, Du persönlich könntest nie eine Beziehung haben, die über Monogamie hinaus geht. Das macht Dich aber nicht besser als solche, die sich entscheiden, die sexuellen Grenzen ihrer eigenen Beziehung so weit auszudehnen, wie sie es wollen. Es gibt keine Scham für's Ausprobieren, nur für das Beurteilen.

8. Habe Sex. Oder auch nicht. Aber es sollte Dir nicht peinlich sein.

giphy.com

Nicht jedem macht Sex Spaß. Manche Leute haben keine Zeit, manche nicht die Geduld, manche verstehen die Aufregung darum nicht. Und das ist völlig in Ordnung. Das ist keine Schande. Aber es funktioniert auf zwei Arten: So, wie es keinem peinlich sein sollte, keinen Sex zu haben, so sollte es auch niemandem peinlich sein, es zu tun und Spaß dabei zu haben. Wir sind alle Erwachsene, oder tun zumindest so. Also sollten wir ein bisschen mehr Stolz zeigen und sagen: "Ja, ich habe Sex und verdammt nochmal, ich genieße es." Sagen wir es zusammen: ICH LIEBE SEX. Schrei es heraus (vielleicht nicht Deiner Mutter ins Gesicht, denn sie wird wahrscheinlich nicht sehr beeindruckt sein) und sei stolz auf die Tatsache, dass Du gerne vögelst. Gehe heraus und hole Dir einen Schwanz. Lecke eine Klitoris. Komme häufig oder gar nicht. Die eigene Sexualität selbst zu bestimmen, ist nicht falsch. Es ist notwendig.

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