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9 Sextipps für alle mit einem Penis

Etwas zum Aufrichten.

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Penisse: Jeder, der einen hat, weiß, wie launisch sie sein können.

NBC / Via giphy.com

In einer Nacht ist er dein bester Freund – bereit, so lange durchzuhalten, wie du ihn brauchst – und in der nächsten Nacht lässt er dich im Stich, als hättest du ihm etwas getan.

Wenn du dadurch verwirrt bist, dann bist du wahrscheinlich nicht allein. Die Beziehung zwischen den Penissen und den Körpern, mit denen sie verbunden sind, ist komplex; was den einen Penis erregt, erregt einen anderen vielleicht nicht und manchmal funktioniert in dem Moment gar nichts.

Auch wenn Penisse ein wenig verwirrend sein können, bedeutet das nicht, dass du in den Panikmodus verfallen musst, während du versuchst, herauszufinden was funktioniert.

Nickelodeon / Via makeagif.com

In der Tat könnte die Sorge darüber, ob dein Penis richtig funktioniert, dazu führen, dass es sogar noch schwieriger wird, ihn steif werden zu lassen.

Das muss jedoch nicht auf diese Weise enden. Hier findest du ein paar Tipps, die dir und deinem Penis beim Sex hoffentlich noch mehr Lust bereiten, unabhängig davon, ob du es mit einem unkooperativen Exemplar zu tun hast oder einfach nur den einen oder anderen zusätzlichen Trick lernen willst.

1. Denke vor allem daran, dass Kommunikation superwichtig ist.

Warner Bros. / Via giphy.com

Leider muss ich dir sagen, dass du nicht einfach erwarten kannst, dass dein Penis aktionsbereit ist, wann auch immer die Gelegenheit auftritt – er funktioniert in der Regel am Besten, wenn du psychisch genauso stimuliert bist wie physisch. Und eine gute Art, um dorthin zu gelangen, sind Gespräche mit deiner Partnerin/ deinem Partner, erzählt Dr. Paul Gittens, Direktor des Philadelphia Center for Sexual Medicine BuzzFeed Health.

Es gibt viele Möglichkeiten, darüber zu sprechen, was sich gut anfühlt, ohne dass es sich wie eine Anleitung anhört, sagte Sex-Therapeut Ian Kerner, PhD, Autor von She Comes First. Laut Kerner, kannst du damit anfangen, deiner Partnerin/deinem Partner zu sagen, ob etwas "wehtut oder ob du auf eine andere Art und Weise stimuliert werden willst – schneller, langsamer, härter, stärker".

Oder versuche zu kommentieren, was du fühlst oder siehst und wie es dich erregt, falls dir die richtigen Worte fehlen. Auf diese Weise erklärst du, was dir gefällt, während sie/er es tut, anstatt ihr/ihm zu sagen, was du dir wünschen würdest. "Solange es mit positivem Feedback bestärkt wird, wenn der/die Partner/in es richtig macht, sollte alles gut sein", sagt Kerner.

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2. Lass dir Zeit beim Vorspiel.

http://@kinky.quotes / Via instagram.com

Nur weil der Penis steif ist, bedeutet das nicht, dass er vollkommen stimuliert und zum Sex bereit ist, sagt Gitten. Es gibt dieses Missverständnis, dass Penis-Inhaber ein Vorspiel weniger nötig hätten als Vagina-Inhaberinnen. Das ist nicht wahr. Bevor du also direkt zum penetrativen Sex übergehst, mach mal laaangsam. Onaniere vielleicht ein bisschen, mach Dirty-Talk, beginne mit oraler oder manueller Stimulation oder mache das, was auch immer Dich heiß macht.

Wenn du dir mehr Zeit beim Aufwärmen lässt, fließt mehr Blut in den Penis und du hast mehr Zeit, auch deinen Kopf ins Spiel zu bringen. "Du möchtest wirklich die Verzahnungen rund um das Erlebnis spüren, so dass nicht einfach nur eine Hand, ein Mund oder ein Penis beteiligt sind – es sind zwei Menschen, die eingebunden sind", sagt Kerner.

3. Reibe simultan die Eichel und übe Druck auf den Schaft und die Basis des Penis aus.

POP / Via imgur.com

Offensichtlich sind die Penis-Hotspots von Person zu Person unterschiedlich, beide Experten stimmen jedoch darin überein, dass das Frenulum – wo die Unterseite der Eichel auf den Schaft trifft – dank eines Bündels von Nervenenden, die dort angesiedelt sind, einer der empfindlichsten Bereiche des Penis ist. Fühl Dich also frei, diesen Bereich zu erkunden. "Er reagiert gut auf Reibung, sei es durch Deine Hände oder Lecken oder Saugen oder Knabbern", sagt Kerner.

Unterdessen reagiert der Schaft des Penis typischerweise mehr auf Druck, wenn du dich der Basis nährst. "Wenn du also auf manuelle Stimulation fokussiert bist, dann nutze eine Hand, um Druck auf die Basis und den Schaft des Penis auszuüben, während du dabei die Eichel fortwährend reibst", sagt Kerner.

"Gute Penis-Stimulation ist eine Kombination verschiedener Einheiten von Reibung und Druck", sagt er. Gut zu wissen.

4. Geh nicht davon aus, dass dein Penis deine einzige erogene Zone ist.

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Sicher, der Penis kann das Epizentrum der Erregung sein. Doch du wirst eher eine Art Ganzkörpererlebnis erschaffen – ganz zu schweigen von der psychischen Stimulation – wenn du weitere empfindliche Körperstellen findest.

Und sie existieren. Für den Anfang: die Hoden und der Damm (darauf werden wir später eingehen). Zudem schlägt er vor, "Norden und Süden" zu verbinden, indem Du den Bauch berührst, die Nippel zwickst oder die Hände der Partnerin/des Partners überall dort hinführst, wo du angefasst werden willst (Dein Hals, Mund, Deine Ohren, was auch immer).

All diese Orte zu entdecken, die dir Lust bereiten, wird beiden Partnern Spaß machen, sagt Gitten. "Der Empfänger wird sich gut fühlen und die Person, die die Initiative übernimmt, wird ebenfalls sexuell erregt, da sie sieht, wie sie den Partner anturnt."

5. Versuche ein paar externe Stimuli.

@goodvibestoys / Via instagram.com

Jawohl, es gibt Sexspielzeug und Gleitmittel speziell für Penisse. Und ja, du solltest sie ausprobieren. Du könntest einen Cockring, der extra Druck auf die Penisbasis ausübt, ausprobieren oder dich sogar nach einem umschauen, der leicht vibriert. Es gibt auch wärmende und kühlende Gleitmittel und allerlei Arten von Sexspielzeug, das speziell für dich gemacht ist.

Oder du könntest mit der Temperatur spielen (wie etwa Eiswürfel über den Bauch reiben oder heißes Wachs darauf tropfen lassen) oder Dinge wie Peitschen oder Pumpen ausprobieren. Stelle nur sicher, dass sowohl du als auch deine Partnerin/dein Partner sich wohlfühlen bei dem, was ihr tut, sagt Gitten, "sobald eine Person anfängt, etwas zu erzwingen, hört der Spaß auf."

6. Und, hey, vielleicht sogar etwas interne Stimulation.

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Hier ist etwas, dass du in Betracht ziehen solltest, bevor du gleich sagst "auf keinen Fall". Die Prostata, eine walnussgroße Drüse, die unterhalb der Blase und vor dem Rektum sitzt, kann sowohl von innen als auch von außen stimuliert werden, sagt Kerner.

Fange daher vielleicht mit der Stimulation des Damms an – dem Hautbereich vor der Prostata, der sich zwischen dem Hodensack und dem Anus befindet. Er ist voller empfindlicher Nervenenden, die du stimulieren kannst, indem du sie antippst, darauf drückst oder sie leckst. Damit wird die Lustempfindlichkeit sowohl in der Prostata als auch im Anusbereich aktiviert, sagt Kerner. Erarbeite dir deinen Weg nach oben, bis du dich schließlich vielleicht wohl genug fühlst, einzudringen. Sobald du dazu bereit bist, die Prostata abzufeiern, empfiehlt er, dass "du deinen Finger 3 bis 5 cm tief hineinschiebst, bis du sie fühlst und sie dann mit leichten Bewegungen stimulierst – normalerweise mit einer 'Komm-her'-Fingerbewegung in Richtung Bauchnabel.

Vergiss nicht, dass du stets vorsichtig sein musst, wenn du es mit Analpenetration zu tun hast. Deine Hände sollten sauber sein und deine Nägel gekürzt – so dass du dir im Inneren nichts aufreißen kannst – und es sollte viel Gleitmittel verfügbar sein, um dir auf dem Weg zu helfen. Um auf der ganz sicheren Seite zu sein, solltest Du vielleicht Spielzeug in Betracht ziehen, dass speziell für die anale Stimulation gemacht ist. (Hier kannst du mehr über Analspielzeug für Männer lesen.)

"Das steigert definitiv die Sinnesempfindung", sagt Kerner, wenn du jedoch immer noch nicht überzeugt bist, dann ist das vollkommen in Ordnung. "Viele Männer stehen einfach nicht auf Prostata-Stimulation und wollen nicht unter Druck gesetzt werden."

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7. Spiel mit deinen Hoden – sei nur sanft zu ihnen.

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Wie auch alles andere da unten, können die Hoden und der Hodensack dank all der sensiblen Nervenenden, die dort hausen, ein gutes Ziel für sexuelle Stimulation sein. Sich die Skrotalhaut massieren, leicht quetschen oder daran ziehen zu lassen und sich die Hoden saugen, lecken oder sanft kraulen zu lassen, ist wahrscheinlich das Beste, sagt Kerner. Denke nur daran, dass dies ein sehr sehr sensibler Körperbereich ist, weshalb du nicht allzuviel Druck ausüben solltest.

8. Bringe deinen Penis bis kurz davor, zu ejakulieren und mach dann eine Pause.

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Auch bekannt als "Edging" oder die "Start-und-Stop-Methode" ist dieser Trick besonders gut für Leute, die Probleme mit vorzeitiger Ejakulation haben, sagt Gittens, aber wirklich jeder kann es versuchen.

Im Prinzip geht es darum, der Ejakulation so nah wie möglich zu kommen, ohne bis zum Ende zu gehen. Sich bewusst zu sein, wenn Du in dieser Zone bist – vielleicht fühlst du eine Kontraktion oder siehst Liebestropfen – und dann dort zu schweben oder aufzuhören, ist der Schlüssel, sagt er.

9. Reibe deinen Penis an Dingen, anstatt ihn nur in Dinge hinein zu stecken.

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Penisse müssen nicht nur in Löcher gesteckt werden; man kann mit ihnen auch andere Körperteile berühren, sagt Kerner. Wenn du also zum Beispiel Penis-in-Vagina-Sex hast, kannst du ihn herausziehen und deinen Schaft an der Klitoris oder den Schamlippen deiner Partnerin reiben. Du kannst ihn auch am Bauch, der Brust, dem Hintern oder an was auch immer reiben (solange es Euch beiden Spaß macht und sich gut anfühlt).

"Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Penis zu stimulieren, ohne, dass es Geschlechtsverkehr sein muss und viele Möglichkeiten, um ein wenig abzukühlen, wenn du es brauchst", sagte er und fügte hinzu, dass du das auch beim Edging machen kannst.

Und denke daran: Flippe nicht aus, wenn dein Penis nicht kooperiert. Jeder hat seine arbeitsfreien Tage.

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Penisse sind wie die Börse, sagt Kerner. "Sie schwanken entsprechend einer Vielzahl von Faktoren und es ist natürlich, dass etwas Unberechenbarkeit und Volatilität vorhanden ist. Verfalle also nicht in negative Gedanken, wenn die Dinge nicht so laufen, wie du es dir vorstellst. Betrachte sowohl deinen Körper als auch die Umwelt in diesen Fällen. Denke darüber nach und wenn du etwas ändern kannst, dann tu es – ansonsten MACH DIR NICHTS DRAUSS, sagt er. "Penisse sind auch widerstandsfähig, daher lass dich einfach immer wieder blicken."

Wenn du andererseits jedoch anfängst zu bemerken, dass dein Problem immer weniger situativ ist und sich eher in ein Jedes-Mal-wenn-ich-Sex-haben-will-Ding entwickelt, dann sagt er, wäre es vielleicht mal Zeit, mit einem Arzt zu sprechen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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