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Diese Bloggerin war früher obdachlos, jetzt nimmt sie Flüchtlinge bei sich auf

“Egal ob Deutsche oder nicht. Menschen, die in Not sind, brauchen Hilfe. Punkt.”

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Mit 13 haute Mandy, heute 32 Jahre alt, von zuhause ab. Ihre Mutter war Alkoholikerin und schlug Mandy oft. “Ich flüchtete vor dem Krieg in meinem eigenen Elternhaus”, sagt Mandy zu BuzzFeed Deutschland.

Sie war lange obdachlos und drogensüchtig und wollte sich mit einer Überdosis Heroin das Leben nehmen, doch irgendwas hielt sie zurück, sagt sie heute.

gekreuzsiegt.de

Als es ihr so schlecht ging, betete Mandy. Heute sagt sie, dass Gott ihr "ein bisschen Hoffnung auf ein besseres Leben gab."

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“Wenn ich sehe, was da für Zustände in Berlin vor dem Lageso herrschen, könnte ich nur noch kotzen! (…) Natürlich kommen dann auch Erinnerungsfetzen hoch, wie ich damals selbst in eiskalten Nächten draußen gepennt habe.”

Mandy kann nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die sagen, Hilfe für deutsche Obdachlose sei wichtiger als Hilfe für Flüchtlinge. “Menschen, die in Not sind, sind in Not und brauchen Hilfe. Punkt! Egal ob es deutsche sind oder Menschen anderer Nationalitäten.”

Mandy hat nicht nur ihre Wohnung geöffnet, sie hilft Flüchtlingen auch als Freiwillige anderswo: “Ich helfe dort und in der Dosis, wo es mir selbst noch gut geht und das von Herzen gern, egal wie viele Stunden das nun ausmacht”, sagt sie.

Sie will, dass alle Flüchtlinge in Berlin ein Dach über dem Kopf haben. “Vielleicht sollten einige Politiker mal selbst vorm LaGeSo aufschlagen und zwei-drei Nächte in der Schlange stehen”, sagt sie.

Sean Gallup / Getty Images

Der Berliner Senat hatte unlängst Flüchtlinge aus provisorischen Hostel-Unterkünften geholt. Nicht alle von ihnen haben vom Senat ein Ersatz-Quartier zur Verfügung gestellt bekommen.

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