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19 Tipps, wie du dir was Gutes tun kannst, wenn du noch ungeoutet bist

Gib immer auf dich acht.

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Deine Sexualität oder Geschlechtsidentität nicht mit jedem in deinem Leben teilen zu können, ist nicht einfach. Darum kann es helfen, kleine Dinge zu finden, um auf dich aufzupassen.

Manchmal hast du dich noch gar nicht geoutet, manchmal nur bei ein paar Leuten. Und oft musst du dich dein Leben lang auf die eine oder andere Weise outen.

Um dir zu helfen, damit umzugehen, haben wir die BuzzFeed Community gefragt, wie sie als ein ungeouteter LGBT-Mensch auf ihre mentale Gesundheit achten. Das sind ihre Antworten.

1. Flüchte dich in Bücherwelten.

Simon & Schuster, Dutton Books

"Fantasy war alles für mich: Bücher mit queeren Protagonisten lesen, eigene Geschichten mit LGBT-Bezug schreiben (originale UND Fanfic) und mir vorstellen, wie die Dinge sein würden, wenn ich endlich bereit bin, mich zu outen - vor allem mit der Aussicht im College mehr Menschen wie mich zu treffen."

—Jaimie Schock, Facebook

Hier findest du 26 Bücher-Tipps.

2. Trage ~subtile Queer-Dinge~, die Menschen wie du erkennen werden — aber andere vermutlich nicht.

hodderdesigns / Via etsy.com

"Es macht besonders viel Spaß, Dinge mit Queer-Code zu tragen/zeigen, welche möglicherweise Queer- und Transleuten auffallen, aber anderen nicht. So hast du den ganzen Tag über eine berührende, wenn auch stumme Verbindung zu Menschen wie dir. Ich bin zum Beispiel auf der Jagd nach Ohrringen mit Trans-Flagge, die ich zur Arbeit tragen kann. Es hilft sehr meinen Stolz mit solchen kleinen Dingen zu zeigen."

tssa3

3. Sag es laut zu dir selbst, wenn du weißt, dass dich niemand hören kann.

youtube.com / Via mtvstyle.tumblr.com

"Manchmal wenn ich zu Hause oder bei einem Familientreffen bin, flüstere ich mir selbst zu 'ich bin homosexuell', wenn ich weiß, dass mich niemand hören kann. Es hilft mir, etwas Druck loszuwerden, weil es sich so ANFÜHLT, als würde ich mich outen, auch wenn ich es nicht tue. So habe ich ohne Gefahr das befreiende Gefühl, ich selbst zu sein."

gxlinda

4. Lass dir ein persönliches Tattoo stechen, dass nur du sehen kannst oder dessen Bedeutung nur du kennst.

instagram.com

"Jedes Mal, wenn ich es ansehe, fühle ich mich ruhiger. Ich erinnere mich daran, dass meine Identität bedeutend und ein Teil von mir ist."

—Marie Denise Schreiber, Facebook

5. Wenn es angemessen ist, werde als "Unterstützer" Mitglied einer Queer-Gruppe.

Netflix

"Als ich meine Homosexualität noch vollkommen geheim gehalten habe, wollte ich unbedingt eine Community für mich finden. Doch selbst die Vorstellung davon, zu der 'Gay-Straight-Alliance' in meiner Schule zu gehen, war wirklich beängstigend. Was, wenn Leute nur deswegen davon ausgehen, dass ich homosexuell bin?

Letztendlich habe ich ein paar meiner heterosexuellen Freunde zusammengetrommelt, um mit mir zum ersten Meeting zu gehen. Wir alle waren als Unterstützer dort. Von anderen Queer-Menschen umgeben zu sein, auch wenn sie nicht wussten, dass ich einer von ihnen bin, hat mir ein sehr wertvolles Gefühl von Gemeinschaft und Sicherheit gegeben.

Das geht jedoch nur mit Gruppen, die Unterstützer einladen. Sei respektvoll, damit sich niemand unwohl fühlt."

—Anonym, eingereicht per E-Mail

6. Begrenze die Zeit, die du mit Menschen verbringst, die die LGBT-Community nicht akzeptieren.

instagram.com / Via Twitter: @GreysThetalk

"Um mich zu schützen, versuche ich bestimmte Verwandte zu meiden und Menschen aus meinem Leben zu verdrängen, die LGBT+ nicht unterstützen. Indem ich mich mit positiven Menschen umgebe, die meine Identität kennen, ist es leichter, selbstsicher in Gegenwart meiner Familienmitglieder zu sein, die noch nicht Bescheid wissen."

zoeuno101

7. Schreib alles auf.

youtube.com

"Schreibe die Antworten auf Fragen und Kommentare auf, die du wirklich gerne geben würdest, deine Träume und Hoffnungen - alles, was düster und verdreht ist, Schwärme und Horror und geheime Küsse. Alles.

Finde ein Notizbuch, dass dein Ersatzfreund/Verwandter sein kann, und lass es alles wissen, bis du einen Menschen findest, der diesen Platz einnimmt."

—Erika Drewke, Facebook

8. Probiere ein Online-Forum wie Trevor Space aus.

Charlotte Gomez / BuzzFeed News / Via buzzfeed.com

"Als ich während der Highschool-Zeit gelernt habe, mich selbst zu akzeptieren, habe ich Trevor Space entdeckt. Es ist eine Social Site, in der nur LGBT+-Jugendliche in Foren posten können. Die Inhalte reichen von kleinen Witzen bis zu ernsteren Themen, wie homophoben Familien. Du kannst auch anderen Mitgliedern private Nachrichten schreiben.

Ich habe dort einige tolle Freunde getroffen, die mir auf jeden Fall geholfen haben, mich im selben Jahr bei meiner älteren Schwester zu outen. Und deshalb bin ich dem Trevor Project unglaublich dankbar."

—Ale Aguilera, Facebook

9. "Oute dich in winzigen, sicheren Schritten, um so spürbar Druck abzubauen."

Will Varner for BuzzFeed Comics / Via Facebook: BuzzFeedLGBT

"Sag deinem Hund, dass du homosexuell bist. Hinterlass einen Post-it in einer öffentlichen Toilette. Gib dein Geheimnis jemand anderem preis, irgendjemand anderem."

—Mackenzie Rose Hawk, Facebook

10. Finde eine Therapeuten, der über LGBT-Themen Bescheid weiß.

instagram.com

"Ich habe einen Therapeuten in meiner Schule gefunden, der mir wirklich unter die Arme gegriffen hat. Seine Identität hat sich mit meiner auf mehr Arten überschnitten, als ich mir vorstellen konnte. Obwohl er nicht der Grund gewesen ist, warum ich mich geoutet habe - ich war in einer Beziehung mit einem tollen Mädchen - hat er mir weit mehr geholfen, als ich mir vorstellen konnte. Und mehr, als ich mir selbst helfen konnte zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben."

—Yasmine Montes De Oca, Facebook

11. Sei dir selbst gegenüber über deine Gedanken und Gefühle bewusst, selbst wenn du sie mit niemand anderem teilen kannst.

youtube.com

"Das Wichtigste für mich war, mir selbst nicht zu erlauben, die Fülle meiner inneren Welt zu unterdrücken. Der Versuch, mich davon zu überzeugen, nicht in Frauen verliebt zu sein oder sie geil zu finden, war vernichtend.

Denn jedes Mal, wenn genau das unweigerlich passiert ist, habe ich mich selbst bestraft und wurde depressiv. Sich darüber bewusst zu werden, dass niemand weiß, was in meinem Kopf vorgeht, war sehr befreiend. Telepathen gibt es schließlich nicht. Solange ich nicht offensichtlich auf Frauenärsche gestarrt habe, habe ich meine Bisexualität akzeptieren können und mir erlaubt, für mich selbst zu entdecken, von wem ich mich angezogen fühle - ohne mich outen zu müssen."

NerdCafe

12. Hör dir fröhliche Musik an, die dir ein gutes Gefühl vermittelt.

FOX / Via funpic.us

"Musik hat für mich alles besser gemacht. Positiven Texten und/oder hoch energetischer Musik zuzuhören, hat mir am meisten geholfen."

johnb4150f72ee

14. Feier deine anderen Eigenschaften, damit du nicht damit anfängst, dich darüber zu definieren, was du geheim hältst.

FOX / Via buzzfeed.com

"Ich habe mich selbst daran erinnert, dass homosexuell sein nicht meine einzige Eigenschaft ist. Geschlecht und Orientierung machen dich nicht zu dem, wer du bist.

Vielleicht bist du ein lustiger Intellektueller, der gerne liest und schreibt und zufällig dasselbe Geschlecht mag. Lass dich nicht von dem definieren, worauf Menschen dich vermeintlich reduzieren werden. - Du bist mehr als das."

amf102

15. Quatsch mit deinen LGBT-Freunden, sodass du unter Vertrauten schimpfen und toben kannst.

ABC / Via sararamirez.co.vu

"Ich versuche so oft wie möglich - auch wenn ich nur ab und zu zwischen Arbeit und anderen Verpflichtungen Zeit habe - mit meinen Queer- und Transfreunden abzuhängen, bei denen ich geoutet bin.

Wir haben auch einen Gruppenchat, in dem wir uns darüber auslassen können, welche homophoben/transphoben Probleme uns so im alltäglichen Leben begegnen, was hilfreich und befreiend ist."

tssa3

16. Nimm dir Zeit für dich, um dich zu entspannen und runter zu kommen.

@hrh_prince_indy / Via instagram.com

"Ich sitze oft in meinem Zimmer, häng mit meinem Hund ab und denke über das Leben nach. Vielleicht sollte ich nicht so viel im Haus rumsitzen, aber plane trotzdem Zeit ein, die du allein in einer für dich sicheren und ruhigen Umgebung verbringst, um nachzudenken.

Ich empfehle Parks und Bibliotheken, weil sie ruhig sind. Ganz ehrlich, mein Ratschlag ist: Entspann dich, finde zu dir selbst und dann schau weiter."

DrDoctorson

17. Such dir ein kreatives Ventil, um deine Gefühle besser ausdrücken zu können.

FOX / Via sytycd-gifs.tumblr.com

"Ich habe mich immer noch nicht geoutet. Musik schreiben, selbst wenn sie sich beschissen anhört, hilft mir sehr. Mag ich ein Mädchen und kann mit niemanden darüber sprechen, der mir wichtig ist, dann kann ich zumindest meine Gefühle als Lied niederschreiben.

Ich achte darauf, dass mir die Melodie gefällt und dass meine Texte ehrlich sind. Dann nehme ich es auf und beim Anhören weiß ich dann Das ist echt, das ist valide, das ist schön. So fällt es mir leichter, mich mit meiner Sexualität zu arrangieren."

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"Ich habe mich ins Ballett gestürzt. Klar, mein Coming-out war keine große Sache, aber ich hatte mich zu Tode gefürchtet, nicht akzeptiert zu werden. Darum habe habe ich wie wild getanzt."

—Rebekah Marie Byrd, Facebook

18. Falls es hilft, konzentriere dich auf die positive Seite davon, noch nicht geoutet zu sein.

maxwellbarrett.tumblr.com

"Manchmal kann noch ungeoutet sein auch beruhigen. Sicher, es kann sich so anfühlen, als würdest du ein riesiges Geheimnis für dich behalten, aber so ist es auch sicher. Die Menschen sehen dich jeden Tag gleich an und denken weder besser, noch schlechter über dich. Genieße diese Zeit, denn manche Menschen werden dich nicht akzeptieren, sobald du dich outest."

forevermeraki

19. Lass Dir Zeit, sei gut zu dir selbst und denk daran, dass deine Gesundheit, Sicherheit und Zufriedenheit am wichtigsten sind.

instagram.com

"Denk darüber nach, aber lass es nicht dein Leben bestimmen. Selbstakzeptanz ist der Schlüssel. Mach dir keinen Stress, dich zu outen.

marissar43ce002c8

Die Antworten wurden hinsichtlich Länge und/oder Klarheit bearbeitet.

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